Beiträge von LaBellaStella

    Fast alle meine Hunde sind sozusagen im Reitstall mit aufgewachsen. Und als Erwachsene durchaus mal in der Box geblieben.

    Aber bei mir waren meine Pferde immer Hobby und nicht Beruf.

    Wenn das nicht geklappt hätte wäre es also kein Beinbruch gewesen, in dem Sinn hatte ich da auch nie den Druck, dass das in einem gewissen Zeitraum klappen muss.

    Wie in jedem Stall den ich kenn, waren auch bei uns immer ganz bunt durchgemischte Hundegruppen im Stall, und das hat überall gut gepasst, das hat sehr selten Probleme gemacht.

    Ich konnte mir aber auch Zeit lassen, und nix "musste" und anfangs waren meine Welpen zwischendurch auch mal im Auto zum runterkommen (natürlich nicht im Sommer) später blieb dann immer die Kofferraumklappe auf so dass sie nen Rückzugsort hatten oder sie blieben in der Box wenns mal gar nicht anders ging. Das haben alle gern gemocht und erstmal meine Box umgegraben um sich dann im Heu ne Burg zu bauen.. 😂

    Aber noch mal: ich konnte mir alle Zeit der Welt lassen und hab das langsam aufgebaut, solange die Hunde noch Welpen waren reichte ne viertel /halbe Stunde aus, um sie für den Rest des Tages quasi ins Koma zu legen. Sind doch viele Eindrücke die da auf so ein kleines Hirn einprasseln.

    Richtige Stall/Reibegleithunde waren sie alle erst nach gut ein/zwei Jahren.

    04.08. Wann warst du das letzte Mal in einem Flugzeug?

    Richtig geflogen bin ich erst 3 oder 4 mal... Das letzte Mal war 2005 mit ner kleinen Cessna ein Chiemgaurundflug, war ein Geburtstagsgeschenk :smile:

    Davor so in den Jahren 1985 bis 1994 nach Menorca und nach London - ach ja und der längste Flug war nach New York....

    Dann kamen die Kinder und der Rundflug war (und bleibt) mein letzter Flug...

    02.08. Beschreibe den Raum, in dem du dich gerade befinde

    Offenes Wohnzimmer, hoher Raum, viele Fenster und große doppelte Terrassentür, Ziegelboden, sitz am Esstisch am offenen Fenster, guck in den Garten, Ben liegt direkt neben mir und verdaut das Frühstück. Ich müsste dringend den Tisch abbräumen und die Couch herrichten...und staubsaugen...aber ich werd gleich in den Garten gehen und lieber da a bissi arbeiten ;-) ....ist bei dem Wetter schöner als staubsaugen...

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    Ehrlich gesagt, ich persönlich würde bei den Vorstellungen und Wünschen an die Hundehaltung diesen Hund eher nicht behalten. Und auch keinen Auslandsimport mehr nehmen.

    Ich weiß nicht....die Frage ist eben wie immer: Kommt die TE damit klar? Also kann sie sich soweit auf den Hund einlassen und hat sie das "standing" dran zu arbeiten? Sich von einem Träumchen zu verabschieden ist für den einen leichter, für den anderen schwerer.

    Ich kann immer nur aus meiner ganz persönlichen Erfahrung raus berichten - und immer wieder betonen: auch Herdimixe aus dem Auslandstierschutz sind in den richtigen Händen bei den richtigen Menschen ganz tolle Hunde. (bitte diesen Satz genau lesen!!)

    Ob die TE zu diesen Menschen gehört, weiss ich nicht.

    Es hängt halt soviel auch immer von den Orgas ab. Ich helf ja bei "meiner" Orga im Moment mit, die Geschwister von Ben zu vermitteln - und da ist schon auf der Vermittlungsseite sehr ehrlich und in quasi 3 Meter hohen Lettern vom HSH-Mix die Rede (die Mama ist definitiv eine Mastin Espanol) - auch wenn man den Ben und den ganzen Wurf ganz einfach als "hübsche nette Pointer/Labbimixe" vermitteln könnte...aber das ist dann eben immer zu kurz gesprungen (dann wären zwar alle schon vermittelt fürs erste....und jeder einzelne würde wieder zurückkommen wahrscheinlich......)

    Ein Herdimix ist ja wie ich schon geschrieben hab kein Weltuntergang. Die große Frage ist und beibt, ob die TE sich von ihrer Vorstellung vom netten, menschenfreundlichen, offenen, "überalldabei" Labbimix verabschieden kann und ob sie sich vorstellen kann, sich auf einen ganz anderen Hundetyp einzulassen und zu entdecken, dass das auch ganz tolle Hunde sein können - aber eben auf eine ganz andere Art. Ob sie Zeit, Geduld, Herzblut, Hirnschmalz und auch Geld investieren will...

    Und sie wird dabei unbedingt und ggf über längere Zeit Hilfe von einem ( HSH-Erfahrenen) Trainer/in brauchen, das ist auch klar. Ich hoffe sehr, sie meldet sich nochmal hier.

    *Seufzer*

    HSHs sind nicht "gefährlich"...wenn!!!... sich der Hundehalter drauf einlassen kann und weiß was er da an der Leine hat.

    Sie sind das, was sie sind: Herdenschützer, wachsam, eigenständig, mutig, zurückhaltend allem Fremden gegenüber, haben ihr Hirn nicht nur einfach so zwischen den Ohren sondern denken selbstständig, treffen Entscheidungen, wägen ab und an ab, haben normalerweise eine lange Zündschnur, aber wenn man sie auf seiner Seite hat, dann geht er für seinen Menschen durchs Feuer.

    Was sie nicht sind: keine reißenden Bestien, aber auch nie Everybodys Darling......

    Orgas, die HSHs oder Mixe in Anfängerhand geben, sind mir sehr suspekt.