Beiträge von SavoirVivre

    Damit hast du aber jeder Hundeschule mehr oder weniger ihre Existenzberechtigung abgesprochen.

    Hunde sind Lernfähig und anpassungsfähig. Und nein - nicht jeder Schäfer muss zum Wach und Schutzhund abgerichtet werden, genauso wenig wie jeder Yorki eine Teppichhupe ist. Nicht mehr und nicht weniger habe ich behauptet - egal was man sich da so im grossen und ganzen Zusammenreimt.

    Das eine ist die Genetik, das andere die Prägung, das Dritte ist die erziehung. Wenn ein genetischer Jagdhund, in der Großstadt aufwächst, die Elterntiere selber keine Jagdhunde sind und der Besitzer diesen Jagdtrieb nicht fördert - wird so ein Tier nie und nimmer einen Hasen oder ein Reh reissen - bei seinem ersten Jagdausflug in den Wald.

    Diese Aussage für sich genommen ist nicht falsch. Diese drei Komponenten zusammen ergeben den Hund an unserer Seite.

    Aber es ist ohne jeden Zweifel so, dass man sich das eigene Leben und das Leben seines Hundes unnötig erschwert, wenn man ein hundelebenlang gegen dessen Genetik/Rasseeigenschaften und ggfs. sogar gegen seine Prägung anerziehen muss.

    Richtig, wenn der Hund vernünftig gesichert ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr niedrig dass er bei seinem ersten oder auch x-ten Jagdausflug jagt. Wenn er nicht entsprechend gesichert ist, ist das was Du schreibst leider inhaltlich schlichtweg blauäugig und zeugt von nicht vorhandener "Sachkunde".

    wir haben die aqua coolkeeper und sind nicht begeistert. ist aber für den einsatz draussen völlig ok. da wir viel mit wohnmobil unterwegs sind, erfüllt diese kühlmatte damit ihren zweck. zuhause würde ich sie nicht einsetzen, da wir parkettboden haben und die matte doch eine gewisse feuchtigkeit abgibt.

    Hab ich auch gelesen als ich vor Reisebeginn über mit Hund in Schweden recherchiert habe. Ich wusste nicht ob ich lachen oder mich ärgern soll, habe mich aber für ersteres entschieden. Aber solche Hundehalter gibts halt.

    Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl dass unser Hund nicht willkommen ist, aber wir haben auch verhältnismässig wenig Menschen getroffen xD.

    Hunde dürfen in Schweden grundsätzlich nicht mit in Restaurants, Cafes, etc. aber Ausnahmen gibts immer mal. Und wenn man mit Wohnkabine unterwegs ist wie ihr, wird Essen gehen ja eher kein grosses Thema sein nehme ich an. Draussen sitzen, wenn Aussenplätze vorhanden, geht mit Hund hingegen eigentlich immer.

    Die lieben Schweden legen grossen Wert darauf dass Hunde an der Leine geführt werden und es wird absoluten keinen Wert auf Leinenkontakt gelegt - was wir super fanden :bindafür:. Wenn freilaufender Hund - und am besten noch nur semi gut abrufbar - ist es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Touristenhund.

    Wo kein Mensch ist (was bei uns meistens der Fall war) interessiert es auch niemanden ob der Hund frei läuft. Dinge wie zuverlässige Abrufbarkeit, verlässt Waldwege nicht, jagt/stöbert nicht, etc. ist ja länderübergreifend selbstverständlich.

    Ich weiß noch nicht. Ich muss mich erstmal mit dem Land beschäftigen. Zu weit in den Norden wird es nicht gehen, dazu sind die zwei Wochen zu kurz.

    Gibt es vielleicht Erfahrungen, was man unbedingt gesehen haben sollte?

    Wir wagen letztes Jahr die ersten beiden Septemberwochen das erste Mal in Schweden. Da wir auch nur zwei Wochen Zeit hatten, haben wir uns auf Südschweden beschränkt.

    Ihr solltet auf dem Schirm haben, dass viele schwedische Campingplätze ab Anfang September bereits geschlossen haben. Da wir autark waren, haben wir ca. 50% frei gestanden, was wunderbar war. Der Vorteil war, dass September bereits Nebensaison ist, und ihr auf Campingplätzen fast gänzlich freie Auswahl und vieeeel Platz habt und dass Freistehen eine noch grössere Akzeptanz hat, als eh schon in Schweden.

    Und Schweden ist eh ein Camper-Traumland. So viele Raststätten und Tankstellen haben eine V+E für Camper und das Freistehen ist unter Einhaltung einiger (selbstverständlicher) Regeln akzeptiert und nicht nur toleriert.

    Ich hab hier in der Gruppe von der Reise bestimmt ein Dutzend Fotos gepostet. Wenn Du magst müsstest Du mal zurückblättern bis September 2018

    ja, man kann auch den nachbarn anzeigen weil er dreimal nicht gegrüsst hat und man das beleidigend fand > anzeige wegen beleidigung. jo, je nachdem wie geschäftstüchtig der anwalt ist und wie langweilig der staatsmaschinerie dahinter, und/oder entsprechender anschliessender eskalation, kann das bis vor gericht gehen (gibt ja zahlreiche gartenzaun-prozesse die so anfangen).

    solche menschen gibts und wird es immer geben. das ist aber nicht die regel, zumindest trage ich noch genügend hoffnung in mir daran zu glauben, dass der mit abstand grössere teil unserer gesellschaft nicht so tickt.

    was ich aber sagen will, wir sollten hier im thread mal die kirche im dorf lassen. langsam habe ich das gefühl wir kommen vom hundertste ins tausendste, damit ist der diskussion nicht geholfen. man kann aus jeder mücke einen elefanten machen.. muss man aber nicht. das hat was von "ich bleibe lieber im bett liegen, denn rein theoretisch könnte ich heute vom bus überfahren".

    Ich bin eher für Kühlmatten, denn bei denen kann der Hund frei entscheiden ob er sich rauflegt, bzw. teilweise rauflegt und für wie lange.

    Für unterwegs schleppe ich lieber eine 1,5l Flasche und mache ihm zwischendurch Pfoten und Kopf/Nacken nass. Bzw. verzichte auf Strecken von denen ich weiss wir kommen nicht an irgendwelchen Gewässern, Läden wo ich Wasser kaufen kann oder zumindest einem Wasserhahn vorbei. Ich muss aber gestehen, bei > 25°C laufe auch ich keine Strecken mehr.

    Dieses Zuladungsthema war auch auf der Messe omnipräsent. Die tollsten Kastenwägen und Set-Ups, und wenn mans ausrechnet gabs dann ganz lustige Angaben an Maximalzuladung.

    Ein Aussteller war so ehrlich und hat mir dann meine Illusion eines Allrad-Kastenwagens für 4 Personen, praktibler Zuladung und mit Gesamtgewicht 3.5t endgültig genommen :lol:

    sehr fair! wir haben zwischendurch mit einem anderen camper auf kastenwagenbasis geliebäugelt und diesen munter mit zusatzpaketen bestückt in der angebotskalkulation - und glaube mal nicht dass der (nett sind sie alle im verkaufsgespräch) vertriebler uns an irgendeiner stelle auf die zuladungsproblematik aufmerksam gemacht hat. der hat nur den bruttolistenpreis minütlich steigen sehen und gelächelt.

    wenn ich nicht parallel fleissig online und in foren/fb-gruppen recherchiert hätte, hätten wir heute womöglich einen camper mit 80kg(!!!) zuladung, ohne auflastung (was wir auf keinen fall wollen).

    unsere zuladung beträgt übrigens ca. 400kg. damit ist aber nicht der camper im fahrbereiten zustand gemeint, sondern wirklich nur der camper selbst, samt allen paketen und anbauten und ca. 10l diesel. dann sind 400kg weiss gott nicht viel!