Beiträge von SavoirVivre

    Hat hier jemand Erfahrung mit Dogsharing gemacht? Also, dass der Hund wochen/monatsweise im Wechsel bei A und B untergebracht ist?

    (Nein, geht nicht um meine Hunde)

    Huhu,

    ich, 4,5Jahre lang mit allen Konsequenzen =). Jeden Fr-So Abend plus mehrerer Urlaubswochen im Jahr (auch Auslandsreisen mit Hund).

    Dann ein knappes Jahr Pause. Jetzt haben wir gerade in der unverbindlicheren und unregelmäßigeren Variante wieder angefangen, da ich zwischenzeitlich noch eine junge Labradorhündin kennenlernt habe und sie ebenfalls unregelmäßig bei mir habe. Das ist aber eher Spaß-Betreuung als Sharing. Beim Großen hängt mein ganzes Herz dran. Vielleicht weil ich sehr viel mit ihm gearbeitet habe. Er kam als „Problemhund“ zu mir.

    Beide Hunde die im Wechsel bei mir sind, kommen sehr gut damit zurecht.

    Ich würde aber sehr darauf achten dass der Sharingpartner ein erfahrener Hundemensch ist. Es birgt ein gewisses Konfliktpotenzial, wenn eine der beiden Parteien deutlich unerfahrener ist als die andere.

    Wir sind wieder am Deich, an der Elbe. Und das Frühstück im Café Möwennest ist einfach super :applaus:.

    Und weil die Zeit vorhanden ist, mal eben schnell einen Loop gestrickt :mrgreen-dance: Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

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    Der Grosse war ja knapp ein Jahr nicht mehr bei uns, ist es jetzt aber wieder regelmässig.
    Schön dass sich einige Dinge nicht geändert haben.

    Wir waren letztes Wochenende mit dem Wohnmobil und ihm unterwegs.

    Es ist 23Uhr - Der Herr Hund liegt schon schnarchend unter Tisch.

    Hilft nix. Er war das letzte Mal um 18Uhr draussen. Letzte Runde muss sein.

    Bessere Hälfte und ich ziehen uns Schicht für Schicht an. Lautstark. Herr Hund schnarcht weiter. Die Stiefel kommen dran. Herr Hund schnarcht weiter. Ich ziehe ihm das Halsband übern Kopf (da hängt praktischerweise schon die Leine dran). Herr Hund schnarcht weiter. Wir ziehen das schnarchende Etwas mit sanfter Gewalt unterm Tisch hervor und machen die Schiebetür auf. Herr Hund bewegt sich unwillig (oh es ist wach), hüpft aber schliesslich aus dem Wohnmobil > ab zum nächsten Busch, Bein heben.

    Meine bessere Hälfte schliesst währenddessen das Wohnmobil und kommt zu uns. Der Hund so :skeptisch:. Wieso macht der jetzt zu? Ich bin doch fertig! Ich will wieder rein!

    Nix da, das arme Tier wird 20m weiter geschliffen, könnte ja sein dass das Bein doch nochmal gehoben wird oder gar ein Haufen gesetzt. Der Hund so :cold: so :shocked: und so :hilfe:. Nach 50m dann die Sitzblockade und gedankliche Mittelkralle.

    Fazit: nach 3min. und 50m gings zurück ins Wohnmobil und die Erinnnerung daran dass sich 38 widerwillige Kilos schlecht bewegen lassen wurde aufgefrischt :klugscheisser:. Live dabei sein ist wie eine Slapstick Show. Herr Hund war jednnefalls zufrieden dass seine Erziehungsmaßnahme gefruchtet hat.

    Ich nehme zwei (wegen grossen Halsumfang) dieser gelben, reflektierenden Bänder mit roten LED für Jogger. Diese sind durch Klettverschlüsse verstellbar.

    Kosten sehr wenig und die LED Lämpchen leuchten oder blinken rot. Halten ca. 2Jahre bei regelmässigen Einsatz, auch tagsüber. Diese grelle gelb sieht man so schön.

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    Puh was für eine Diskussion.

    Ich gehöre zu der PRO-Leuchti Fraktion, schlichtweg aus Sicherheitsgründen. Für mich, andere Menschen, meinen Hund und andere Hunde/Tiere - in der Reihenfolge.

    Für mich gibt es einfach kein einziges, überzeugendes Argument, warum ich die Sicherheit aller nicht verbessern sollte, wenn ich mit so minimalen Aufwand dazu beitragen kann :ka:.

    Ich müsste jetzt lange überlegen um ein griffiges Contra-Argument zu finden. Eigene Bequemlichkeit und Optik zählt für mich nicht, da dies in der Abwägung für mehr Sicherheit immer den kürzeren ziehen würde.

    Klar ist, ich bin auch nicht 100% zuverlässig nur mit Leuchti am Hund draussen sobald es dunkel wird. Einfach weil ich ein Mensch bin und das Ding auch schlichtweg mal vergesse.

    Dieser Thread ist fein weil ich den grundsätzlichen Austausch und Sichtweise auf die "Discobeleuchtung" unserer Hunde interessant finde. Es ist aber verschwendete Lebenszeit andere, die schlichtweg nicht wollen und ihre persönliches Wohlbefinden für gewichtiger halten (zu lästig, zu hässlich, zu aufwendig, etc.), belehren zu wollen.

    Mein Lieblingsargument der Contra-Fraktion ist "brauchen wir nicht". Jo, brauchen tut es im Grunde keiner. Es geht auch ohne, klar. Ergo >>> sehr gehaltvolles Argument :mute:

    Seinen Hund nicht zu beleuchten macht einen sicher nicht zum schlechteren Hundehalter oder Menschen, aber ganz sicher in der Situation zum egoistischeren. Man verweigert aus persönlichen Gründen die Verbesserung der Sicherheit für alle - das ist schon vielaussagend, nur dass die wenigsten die so handeln das wahrhaben wollen. Wem der Schuh passt, der darf ihn gerne anziehen.

    Ich denke dass ein Hund instinktiv auf die "Laune/Verhalten" seine Menschen reagiert und sich dem anpasst.

    Bleibe ich in einer kritischen Situation gelassen, bleibt mein Hund (eher) gelassen. Mehr noch ich kann mit meinem Verhalten, auch ohne direkte Interaktion mit dem Hund, Ruhe reinbringen. Werde ich aggressiv einem anderen Menschen/Lebewesen gegenüber, kann ich darauf wetten, dass der Hund sofort mit darauf einsteigt.

    Insbesondere bei meinem verstorbenen DSH Rüden konnte ich diese Anpassung an meine Gemütsverfassung deutlich beobachten. Er hat sehr stark auf mich reagiert.

    Z.B. bei der Begegnung mit einem jungen Rüden auf der Gassistrecke. Mein Rüde war entspannt und nachsichtig weil ich es auch war, als wir intensiv vom Jungrüden "bespielt" wurden. Als der Jungrüde mich zu sehr bedrängt hat, habe ich ihm klare Grenzen aufgezeigt und sofort hat mein Rüde gleiches getan und den Jungrüden gemaßregelt. Ich habe dann regulierend eingegriffen und habe mich wieder entspannt und nachsichtig gegenüber den Jungrüden gegeben > und zack hat mein Rüde sich wieder alles gefallen lassen, sogar aufreiten (was ich dann energisch unterbunden habe). Gleiches bei fremden Menschen!

    Aber es gibt doch massig Denglische Begriffe, die totaler Bockmist sind...Handy...zum Beispiel

    Line von LEINE ...ja...falsch, aber ist denglische Hundeforumssprache.....kann man nichts (mehr) machen...

    Nimms mit Humor

    Ja, und das find ich sehr furchtbar. Warum kann man nicht die Wörter benutzen, die es schon gibt und die richtig sind? Ich habe den Eindruck, dass das auch zu den fürchterlichen Rechtschreibfehlern führt, die man überall lesen kann.

    Sorry, aber ich finde, dass man sich durchaus zusammenreißen kann. Denglische Hundeforumssprache... aha.

    Und andere stört es null komma nix, weil im Kontext klar ist was gemeint ist. Und nu? :ka:

    Den dick markierten Satz finde ich übergriffig. "Zusammenreissen"? Dutzende andere, um es einzelnden Personen - also Dir - recht zu machen? Nun ja..

    Offline verstehe ich im übrigen nicht als wortwörtliche Übersetzung, sondern als Überbegriff für "keine Verbindung" im haptischen Sinne.

    Das Problem wird sein - also nachts - dass es kein Dauerbellen oder anhaltendes Bellen ist, sondern kurzweiliges Anschlagen, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich denke nicht dass man das dieser Rasse zuverlässig gänzlich abtrainieren kann.

    Wenn die Hunde tagsüber viel bellen wenn sie allein sind, und nachts "nur" 1-3x kurzweilig (so interpretiere ich das mal), dann ist das eigentlich schon ein Zeichen dafür, dass die Halter die Hunde - dafür dass es eine bellfreudige Rasse ist - recht gut im Griff haben und die Hunde die Wachfunktion zum sehr grossen Teil an ihre Halter abgeben.

    Ich werfe mich mal selbst als Beispiel ein. Ich hatte mit meinem Ex-Freund einen Mittelspitz. Der intelligenteste und am besten im Gehorsam stehendste Hund aller meiner bisherigen Hunde. Aber an seiner Meldefreudigkeit sind wir verzweifelt. Wirklich verzweifelt. Ohne uns hat er bei jedem Geräusch angeschlagen und minutenlang nicht aufgehört. Unzumutbar für die Nachbarn. Wir haben es nicht geschafft ihm das abzutrainieren und die Dauernotlösung war dann, dass mein Ex-Freund ihn immer mit ins Studio (Musiker und Produzent) genommen hat.

    Wenn wir da waren, hat er sehr wenig und sehr kurz gebellt. Aber es kam dennoch vor. Wenn er was gehört hat was für ihn verdächtig klang, dann musst er es uns mitteilen, und wenn es nur ein Belllaut ist. Wir hatten auch regen Austausch mit anderen Spitzhaltern. Es war im Grunde überall gleich. Idealerweise bellt der Spitz (sehr) wenig, aber er bellt.

    Wir hätten es nicht geschafft das kurzweilige Anschlagen zu 100% zu unterbinden. Wobei er nachts tatsächlich nie gebellt hat (aber frag nicht warum nicht > keine Ahnung, war nicht unser Erfolg).