Nicht Welpe, aber so handhabe ich es.
Meine Hunde hatten immer ein konditioniertes Abbruchsignal. Wie bei vielen Hundehaltern lautet das "nein".
Nein bedeutet in meiner Welt, dass das was gerade getan wird bitteschön abgebrochen/unterlassen wird.
Idealerweise ist ein Ablauf so: Hund beschäftigt sich mit schnuppern an etwas interessanten > Kommando nein > Hund bricht schnuppern sofort ab und (ideal, aber kein muss) schaut mich stattdessen an > verbales Lob oder, je nach Situation, ein anderes Kommando z.B. hier, welches nach Ausführung dann belohnt wird.
D.h. der Hund sollte das Abbruchkommando kennen. Dieses sollte in vielen verschiedenen Situationen trainiert und konditioniert werden. Ich fange in Situationen an, die für den Hund ganz einfach abzubrechen sind. Ergo, die eh semi-interessant für ihn sind.. und dann entsprechende Steigerung bis auch bei hoher Reizlage funktioniert. So haben Hund und ich einfach mehr Erfolgserlebnisse als Frust.
Eine maximale Steigerung kann aber auch bedeutet, dass ich den Hund ordentlich in die Schulter knuffe (ja, ich knuffe, stupsen bei einem 38kg Hund in seinem Film hat praktisch gar keinen Effekt), oder ihm strikt den Weg abschneide und/oder körperlich treibend meterweit zurückdränge. Ein "nein" wird bei mir auch in allen Lautstärken und Tonalitäten gegeben. Eben der Situation angepasst. Gerne freundlich aber aber auch durchaus knallend wie ein Peitschenhieb. Ich lege aber Wert darauf dass meine Hunde möglichst die Chance haben ihr unerwünschtes Verhalten zu lassen, bevor eine "Korrektur" folgt.
Wichtig ist mir, dass ich eine solche Situtation so bald wie möglich wieder auflöse und uns beiden die Möglichkeit gebe das Ganze zumindest neutral, aber möglichst positiv zu beenden.