also ich wäre mit unserem grossen (DSH rüde - mit so gut wie allen hunden verträglich) auch dabei, sofern das treffen an einem WE tag stattfindet ![]()
Beiträge von SavoirVivre
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oh himmel, das tut mir leid chrissy - ich wollte auf keinen fall alte wunden aufreissen :-(.
euer neuzugang ist übrigens herzzerreissend süss!!!
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Nein wir bekommen jetzt erstmal den hier https://www.dogforum.de/ftopic87404.html
und wenn alles gut läuft zieht nächstes Jahr ein brauner Dobibub noch bei uns ein.

ich bin verwirrt.. hattest du nicht einen rüden namens zeus und dann kam ein welpe namens angel dazu? ich könnte schwören ich hätte deine beiträge fleissig verfolgt weil ich deine beiden so toll finde.
OH MEIN GOTT IST DER SÜSS!!!
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Find ich gut das die anderen Hundehalter da zu dir gehalten haben. Das kann nämlich ganz gut nach hinten los gehen und plötzlich sind alle gegen einen auch wenns ein ganz logisches Verhalten war. Zumindest wenn man nen Schäfi bei sich hat.
Ich glaub wir als Schäferhundhalter können das nicht nachvollziehen weil wir sie halt immer sehen und immer um uns rum haben.Die anderen kannten uns auch seit X Jahren. In dieser Hundegruppe sind wir bereits ab Welpenalter meiner Hündin mitgelaufen und die anderen Hunde haben maßgeblich an ihrer hundischen Erziehung mitgewirkt. Es war hochinteressant über Jahre hinweg das "Rudelleben" und die Entwicklung einzelner Tiere zu beobachten. Ausserdem sind die anderen Hunde überwiegend DSH und deren Mixe gewesen. Ich denke das vereinfacht das "lesen" eines anderen DSH´s. Es sind aber immer wieder andere HH mit ihren Hunden (klein, gross, alt, jung) zu uns gestossen. Mal regelmässig und auch einmalig. Es gab nie erwähnenswerten Ärger.
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Wollten uns auch mal wieder melden, wir werden hoffendlich demnächst mal wieder an einem treffen teilnehmen, evtl. dann sogar ich mit zwei Hunden weil wir Familienzuwachs bekommen.
Hallo,
sage mal, hast du nicht jetzt schon zwei Dobermänner?
LG
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Was mich noch interessieren würde, ist euch mal aufgefallen dass beim DSH weniger "Negativ-Bekundungen/Aggressionen" toleriert werden? Ich meine z.B. bei Hundebegegnungen. Wenn zwei Hunde sich nicht grün sind und es sind ein Labrador und ein Goldie, die grummeln sich dann bissl an und evtl. gibt’s auch eine kurze, belanglose Rauferei. Ich hab manchmal das Gefühl dass das eher "verziehen" wird als wenn einer von den beiden ein DSH wäre.
Ich hab ein direktes Beispiel mit meiner verstorbenen Schäferhündin. Diese war zwar sehr dominant, aber stets abrufbar und keine Rauferin. Dennoch hat sie andere Hündinnen deutlich auf Abstand gehalten (mit Knurren). Dadurch hiess es von einigen anderen HH dass sie unverträglich wäre und aggressive Tendenzen hätte
. Eine Collie-Hündin die jahrelang in derselben Hundegruppe mitgelaufen ist hat sich sehr ähnlich verhalten. Die mochte andere Hündinnen halt auch nicht und hat diese weggeknurrt, bzw. deutlich signalisiert dass sie in Ruhe gelassen werden wollte. Allerdings wurde dies von den selben anderen HH lediglich belächelt. War für mich immer unverständlich wo andere den Unterschied gesehen haben :irre:. Das hat mich dann schon geärgert, dass das Verhalten eines DSH scheinbar automatisch kritischer betrachtet und bewertet wird.Dann war da noch dieser kleine Mischling der manchmal in unserer Hundegruppe mitgelaufen ist. Es war zwar ein Rüde, aber der hat meine Schäferhündin über längeren Zeitraum hinweg provoziert (kleine, harmlose Kniffe in die Flanke) und Schein-attakiert. Ich habe die Halterin mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass meine Hündin Rüden gegenüber zwar freundlich ist, sie aber eine nicht umermesslich hohe Reizschwelle hat und ihn sich irgendwann packt wenn sie ihren Hund nicht zur Räson ruft. Leider stand der Mischling nicht gerade gut im Gehorsam, und ich habe es schlichtweg nicht eingesehen meine Hündin anzuleinen wenn alle anderen 10 Hunde freilaufen, nur um einen anderen, mobbenden Hund zu schützen. Es kam wie es kommen musste. Irgendwann wars meiner Hündin zu bunt und sie hat ihn sich gepackt. Das gab 1-2 Minuten böse Haue mit viel Geschrei vom Kleinen, aber sie hat ihn nicht verletzt - er hatte anschliessend nicht einen Kratzer. Die Halterin hat sich trotzdem furchtbar aufgeregt und einen Aufstand vorm Herrn gemacht. Die anderen 6-7 Hundehalter haben aber ihr aber deutlich zu verstehen gegeben, dass Hundehalter wie sie daran "Schuld" sind, dass es überhaupt zu solchen Situationen kommt und sich meine Hündin hundegerecht und korrekt verhalten hat. Die Halterin vom Mischling hat dennoch über monate hinweg fleissig im Park verbreitet dass meine Hündin eine gefährliche Beisserin ist und eine Gefahr für kleine Hunde darstellt. Sorry, aber sowas finde ich einfach nur
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Nun ja, ich würds nicht tun. Ich sehe aber auch dass wenn man den Hund vernünftig heranführt, es durchaus klappen kann. Allerdings hätte ich persönlich bereits vorab zu viele Sorgen dass es eben doch nicht klappt. Gerade wenn wenn man sich einen Welpen holt und nicht die Möglichkeit hat eben denn den Hund langsam heran zu führen. Wenn jemand jedoch die Möglichkeit hat dies zu tun und sich das zutraut - warum nicht. Es sind hier schliesslich genügend Hunderhalter vertreten die dies so gemacht haben bzw. machen und es wunderbar klappt.
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Ich kann gar nicht pauschal sagen wie wir das handhaben mit unseren Grossen. Ist situationsabhängig. Außer an der Strasse, da ist er immer angeleint. Egal wie gut mein Hund hört, es bleibt halt ein Tier mit Reflexen und Reaktionen (und das ist auch gut so).
Ansonsten beim Spazierengehen auf Wald-Wiesen-Feld-Wegen = Ist der Weg schmal, so wird er immer bei Fuss gerufen wenn uns z.B. Jogger oder Radfahrer entgegenkommen. Bei Spaziergängern lassen wir ihn meist weiterhin freilaufen, es sei denn die Spaziergänger wirken ängstlich oder beunruhigt, dann rufen wir ihn selbstverständlich auch bei Fuss.
Kommen uns freilaufende Hunde entgegen, bleibt er auch freilaufend. Kommen uns angeleinte Hunde entgegen, wird er auch angeleint. Versteht sich von selbst dass er auch angeleint wird wenn wir darum gebeten werden. Wir versuchen auch immer vorausschauend zu handeln. Z.B. rufen wir ihn immer bei Fuss wenn eine nicht einsehbare Kurve kommt - auch mitten im Feld/Wald - wer weiss was sich hinter der Biegung versteckt. Sobald wir die Ecke dann passiert bzw. eingesehen haben, darf er frei wieder losflitzen.
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Ich denke auch dass wenn der Hund entsprechend herangeführt wird, er durchaus in der Lage ist 8Std. am Tag allein zu bleiben. Idealerweise in der 2x4Std. Konstallation, damit er die Möglichkeit bekommt sich zwischendurch zu entleeren und sich "die Beine zu vertreten". Zudem muss natürlich eine entsprechende Auslastung (Auslauf und Kopfarbeit) gewährleistet sein.
Wahrscheinlich würde kein verantwortungsbewusster Hundefreund einen Hund zu sich holen, wenn von vornherein klar wäre dass der Hund 8Std. am Tag alleine sein müsste. Allerdings kann keiner von uns sagen wie sein Leben in 5 Jahren aussieht. Der normale Hundehalter liebt seinen Hund und will das Beste für ihn, aber es gibt Lebensumstände die berücksichtigt werden und Prioritäten die gesetzt werden müssen, z.B. eine arbeitsstelle um seinen Lebensunterhalt (und damit auch den des Hundes) zu bestreiten.
Es gab hier viele vernünftige und gute Vorschläge. Ich bin sicher Du wirst das meistern mit deinem vierbeinigen Freund. Hunde sind unglaublich anpassungsfähige Tiere - und wenn Du Deinem einen Ausgleich drumherum bieten kannst, dann bin ich mir sicher klappt es auch mit den neuen Lebensumständen.
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DSH sind nicht grober als andere Hunde, ich sprech aus Erfahrung...
Dementsprechend könnten wir uns ja auch mal über schlechte Erfahrungen bei Hovies, die ach so gutmütigen Labbies oder die kleinen Pudelchen unterhalten. Da würde auch so manches zusammenkommen, wobei aber diese Rassen sicher nie so einen schlechten Ruf bekommen werden wie der DSH.
Nun ja, ich spreche auch aus eigenen Erfahrungen :-). Unsere DSH sind immer verträglich und gut sozialisiert gewesen. Allen voran kommunizieren sie sehr klar und deutlich - aber sie sind insgesamt recht grob wenn sie einen anderen anderen Hund nicht mögen. Dies höre ich auch sehr oft von anderen DSH Haltern. Grob ist aber längst nicht aggressiv oder gar unberechenbar, sondern schlicht und einfach grob. Dagegen kann man mit Leichtigkeit angehen indem man seinen Hund zu lesen weiss und ihn rechtzeitig abruft.