Bei mir war es auch so, dass die Frauenärztin mir nicht das BV ausgesprochen hat, sondern dass es der Arbeitgeber machen muss. Geht ja in dem speziellen Fall nicht darum, dass man nicht (noch) arbeiten könnte, sondern um die Gefahren für die Schwangerschaft am Arbeitsplatz.
Daher ist dein Arbeitsplatz nicht geeignet. Blöd gesagt, würde was passieren, könntest du deinen Arbeitgeber verklagen, weswegen die meisten in Pflege oder sonstigen gesundheitlichen Berufen (Arzthelferin/Zahnarzthelferin/Tierarzthelferin) eben nicht mehr am Patienten arbeiten dürfen. Wenn dein Chef dir einen "ungefährlichen" Arbeitsplatz (Schreibtisch ohne Patientenkontakt stellen kann, "darfst" du weiter arbeiten.
Das BV von der Ärztin bekommst du nur, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten solltest. Wenn du aber eh schon Probleme mit dem Rücken hast, solltest du vielleicht doch nochmal nachhaken. Ich hatte noch nie Ärger mit dem Rücken, aber in der Schwangerschaft hab ich viel Rückenschmerzen.
Allerdings weiß ich, dass es echt nicht einfach ist.
Ich will dir auch nichts aufquatschen. Aber oftmals sind die Informationen eben falsch. Deinem Chef entsteht dadurch übrigens kein Nachteil, genausowenig wie dir. Du wirst bis zum Mutterschutz voll bezahlt von deinem Chef, aber er bekommt das Geld von deiner Krankenkasse zurück. Bei mir hat's auch (zu) lange gedauert bis ich meins bekommen hab. Das soll nicht heißen, dass ich nicht mehr arbeiten wollte. Ich liebe meinen Beruf. Aber jetzt zwischendurch während unserem Feindiagnostik-Horror-Marathon, hab ich echt Angst gehabt, dass die Probleme dadurch aufgetreten sind, weil ich am Anfang noch gearbeitet hab. War letzlich nicht der Fall und es ist ja auch alles okay. Aber da kriegst du echt Angst.