Ich würde da schlicht IMMER dazwischen gehen und dem Terrorkrümel klar machen, dass sie euren Mischling in Ruhe zu lassen hat.
Bei mir geschieht das im übrigen auch nicht freundlich.
Ich habe hier auch gerade die Konstellation.
Mein Jungspund nimmt meine Sheltiehündin seit Tag 3 oder 4 nicht mehr ernst.
Hätte ich das laufen lassen, obwohl meine Sheltiehündin sich zu wehren weiß, hätte ich hier jetzt ein kleines mobbendes, sich Ego aufpulierendes, Etwas sitzen.
Sie hatte schlicht an meiner Sheltiehündin nichts zu suchen und als der Abbruch noch nicht saß (logisch am dritten Tag nach Einzug) habe ich sie körperlich einfach weg gescheucht.
Meine Sheltiehündin hat das schnell verstanden und ist in meinem Dunstkreis geblieben, wenn der Jungspund frei im Haus war.
Allerdings habe ich meinen Neuzugang im Haus auch beschränkt, so dass meine Sheltiehündin auch genug Ruhe hatte und nicht ständig damit rechnen musste, dass der Wildfang plötzlich wieder um die Ecke kommt.
Mittlerweile ist die kleine 20 Wochen alt und hat verstanden, dass meine Sheltiehündin ihre Ruhe haben will.
Beide pennen mittlerweile in ein und dem selben Körbchen, die kleine leckt ihr sogar manchmal die Ohren und beknabbert sie.
Beide liegen beim essen unterm Tisch und hoffen, dass was abfällt und beide können auch im Flur zusammen trocknen.
Das funktioniert mittlerweile aber nur so, weil ich konsequent und permanent eingegriffen habe und es manchmal immer noch tue, allerdings reicht nun ein mahnendes Wort.
Ansonsten denke ich, wäre das hier irgendwann komplett eskaliert, wenn die Kleine erwachsen geworden wäre.