Beiträge von Antoni

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    Hast du ihn also in der Zeit auch nicht nach Mäuselöchern buddeln lassen ? Ich unterstütze das Buddeln im allgemeinen im Moment. Er macht das scheinbar gerne, also ölasse ich ihn im Sandkasten buddeln und im Feld stöbert er Mauslöcher auf, da lasse ich ihn auch graben. Vielleicht sollte ich das dann auch erstmal unterbinden, bis er reifer ist :???: .

    Ganz untersagt habe ich es ihm, wie gesagt in der Flegelphase, zwar nicht aber sehr eingedämmt.
    So durfte er wirklich nur mit ausdrücklichem Kommando auf´s Feld und nach Mäusen suchen.
    Dabei war er immer an der Schleppe, damit ich mein "Hier" auch defenitiv durchsetzten konnte.
    Ansonsten hat er in der Flegelphase einfach weiter gebuddelt und nicht reagiert.

    Heute gehen wir auf die Felder und er darf ohne irgendwelche extra Kommandos nach seinen Mäusen suchen.
    Das einfache frei Zeichen reicht vollkommen aus.
    Aber wie gesagt, dass durfte er erst nach dem sein Gehorsam wieder gesessen hat und er wusste, dass er zu kommen hat wenn ich rufe.

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    Allerdings finde ich es sehr schade, dass mein Zwerg kaum Hunde auf Augenhöhe hat und da das Spiel bei größeren Rassen auch wesentlich rauher zugeht hat er eben immer das Nachsehen.

    Das Problem habe ich mit Toni zum Glück nicht.
    Zwar gibt es auch bei uns kaum Hunde in seiner Größe, aber Toni kann sich gegenüber Großen gut durchsetzten und tobt mit denen genau so wie mit kleinen Hunden.
    Allerdings habe ich auch einen Standart Teckel und selbst für einen Standart ist Toni ein sehr großer und kräftiger Teckel.

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    Den Tipp mit der Schleppleine fand ich sofort klasse, unsere Beiträge hatten sich bloß überschnitten

    Ja, das habe ich auch gemerkt :D

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    hast du mit deinem Dackel alleine geübt oder bist du aktives Mitglied im DTK ?

    Nein, ich bin kein Mitglied im DTK, habe aber auch nicht alleine geübt.
    Ich habe eine sehr kompetente Hundetrainerin gehabt.
    Sie hat selber einen Weimaraner Hündin und kennt sich dementsprechend mit Jagdhunden sehr gut aus.
    Allerdings habe ich eben intensiv auch alleine geübt.
    HuSchu soll ja immer nur eine orientierung sein, üben muss man zu Hause aber schon selber :roll:
    So hat mir meine Trainerin z.B. dazu geraten ihn keine Mäuse mehr jagen zu lassen, da er sonst irgendwann nicht mehr hören würde.
    Das habe ich dann auch so in der Flegelzeit gemacht, nach dem der Gehorsam aber wieder gesessen hat, durfte er auch wieder nach Mäusen suchen.
    Das darf er auch heute noch und bis jetzt, also gut 4 Jahre später, gibt es immer noch kein Problem mit dem Gehorsam :D

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    Ich habe mir auch zum Ziel gemacht den kleinen von Anfang an richtig zu erziehen. Das schließt ja nicht aus, dass er seine Jugend nicht ausleben kann. Es muss nur für alle erträglich sein

    Stimmt, so ist es besser ausgedrückt als bei mir ;)

    Für mich gibt es auch tendeziel keine Anfängerhunde.
    Allerdings gehen viele Leute zu blauäugig an die Sache ran.
    Teilweise sollen dann Rassen angeschaft werden, die gar nicht zum Leben passen.
    Und es ist wahrlich ein Unterschied ob ich einen Rottweiler, Malinois oder auch Labbi versaue als einen Malteser, Havaneser oder Yorki.
    Klar die Probleme sind die Gleichen, die Auswirkungen aber ganz Unterschiedlich.
    Die ersten drei als Bsp. genannten Rassen können wahrlich zum ernsthaften Problem für die restliche Bevölkerung werden.
    Klar auch ein Ersthundehalter kann mit einem Rottweiler, Mali oder Labbi super klar kommen, wenn er sich reichlich und ausführlich mit diesen Hunden auseinander setzt und sie in natura erlebt hat.
    Das gilt zwar auch für den Havaneser oder Malteser, aber es ist doch schon ein Unterschied ob ich nun die Leinenführigkeit oder das bellen an der Leine bei einem Malteser nicht in den Griff bekomme oder bei einem Rotti.

    Es hängt aber auch sehr vom jeweiligen Menschen ab.
    Ich als Bsp. bin ziemlich Blind an das Thema Hundehaltung ran gegangen.
    Bei mir war das Motto "Hauptsache eigener Hund", und trotzdem habe ich keinen kläffenden, aggressiven, jagenden Dackel an der Leine, wenn er denn mal eine Leine dran hat ;)
    Von daher denke ich, dass ich trotz Hundeanfänger und mit null Vorbereitung alles richtig gemacht habe.
    Aber ob mir das wirklich gelungen wäre wenn ich jetzt einen pupertierenden Schäferhund oder Rottweiler gehabt hätte?
    Ich muss ehrlich zu geben, ich denke nicht.
    Ich habe viel von meinem Dackel gelernt, gerade was das Thema Hundeerziehung und Hundeverhalten angeht und jetzt würde ich mir auch jeder Zeit einen Schäferhund oder Rottweiler zutrauen ;) (Zwei Rassen die ich absolut toll finde.)

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    Natürlich soll er auch seine Welt erkunden, aber er soll nicht lernen, dass weglaufen okay ist und da war heute ganz klar die Tendenz hin.
    Mich würde halt interessieren, ob und wie ich dagegen einwirken kann.

    Das ist doch schon mal klasse das du das rechtzeitig erkennst, bevor das Kind in den Brunnen fällt.
    Ich würde ihn da wirklich an die Schleppe nehmen und gerade in diesen Situationen den Rückruf üben.
    Denn wie Red-Corner schon gesagt hat, je mehr Erfolgserlebnisse er bekommt, desto schwieriger wird es für dich dagegen anzusteuern.
    Ich gebe immer gerne den Tipp mit dem Hund von Welpenbein an in den Wildpark zu gehen.
    Dort lernt der Hund nämlich die verschiedenen Wildgerüche kennen und gleichzeitig kann man üben, dass der Hund trotz dieser Gerüche ansprechbar bleibt und sich auch auf einen Konzentrieren soll.
    Zusätzlich habe ich jegliches Ignorieren von Wild mit Freudensprüngen belohnt.

    Wir hatten einmal in der Familie einen Hund, wo uns gesagt wurde, er solle seine Jugend ausleben.
    Diesen Fehler habe ich bei meinem jetzigen Hund nicht gemacht und werde ihn auch bei den Nächsten nicht machen!

    Nein, mit 14 Wochen kommt auch ein Zwergdackel noch nicht in die Flegelphase.
    Wie du schon richtig erkannt hast sind Dackel Jagdhunde und in den meisten Dackel, egal ob jagdliche Zucht oder nicht, steckt das Fährtenlesen eben drinnen.
    Gibt er denn dazu auch Spurlaut oder nicht?
    Ist er denn jetzt abgehauen, bist du hinter her gerannt oder ist er bis zu einem gewissen Punkt gerannt und dann stehen geblieben?

    Was das nun für eine Fährte ist kann dir wohl keiner beantworten. ;)
    Bei meinem Dackel kann ich das anhand vom Spurlaut erkennen, ob er nun auf eine Fährte von einem anderen Hund, einem Reh, Wildschwein oder Fuchs gestoßen ist.
    Ich würde ihn auf jeden Fall nicht die Fährte verfolgen lassen, solange er nicht sicher abrufbar ist.
    So wie es sich für mich anhört, kennst du die Stelle wo er die Fährte aufnimmt.
    Nehme ihn da an die Schleppe und übe sorgfältig den Rückruf.
    Mein Dackel rennt Spuren bis max. 5-6 Metern nach, kehrt dann aber wieder um.
    Er hat gelernt das er weiter nicht die Wege verlassen darf.
    Rennt er in ein Gebüsch rein wird er sofort raus gerufen.
    Aber es heißt üben, üben, üben, bis bei einem Dackel das Jagdverhalten unter Kontrolle ist.
    Wir haben gut 1 1/2 Jahren gebraucht und waren von Welpenbein an dabei.
    Nun kann er aber ohne Leine laufen und lässt sich auch von Fährten und Wild abrufen.

    Mein Dackel hört auf beides.
    Stimme und Pfeife.
    Allerdings habe ich gemerkt das er in Situationen wie das verfolgen einer Fährte oder Wildsichtung um einiges besser auf Stimme reagiert, da ich dort mehr Druck rein setzten kann.

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    weil man einen hund mit 6 monaten noch gar nicht richtig einschätzen und beurteilen kann!
    bei den meisten treten z.b. jagdverhalten erst mit beginn der pubertät auf. da kann sich das verhalten noch um 180 grad drehen! dazu kommt das solche beschreibungen aus TH oder TS oft sehr vage sind... zumal wird der hund sich da selten schon so zeigen wie später in "seinem" zuhause...

    Dem kann ich nur zustimmen.
    Mit 6 Monaten ist ein großer Hund noch fast ein Welpe.
    Der kommt erst mit ca. 7-9 Monaten in die Pubertät und erst dann erwacht so langsam alles beim Hund.
    Sexualverhalten, Jagdtrieb, bei Hündin kommt die erste Läufigkeit etc. und erst dann entwickelt sich der richtige Charakter.
    Vorher kann keiner etwas genaues sagen.
    Noch dazu ist dein "zukünftiger" Hund ein Mischling und gerade bei Hunden aus den südlichen Ländern haben oft Jagdhunde mit gemischt, weil Jagdhunde die meisten Hunde sind die dort ausgesetzt werden.
    Bedenke auch das du den Hund noch lange nicht mit zu Fahrradtouren mit nehmen kannst oder ähnlichem.
    Der Hund hat noch keinerlei Erziehung genossen und ist auch noch viel zu jung.
    Also ich wäre ganz schön skeptisch wenn mir eine Tierschutzorga solche Informationen über einen 6 Monate alten Hund geben würde :roll:[/quote]

    Ich mag Hütehunde auch besonders gerne, zwar nicht Border und Aussi, sondern Working Kelpie und Australian Cattle Dog, aber den Hütetrieb haben sie alle vier.
    Ich selber würde mir niemals einen solchen Hund als Privatperson zu legen, eben da ich ihnen noch nicht gerecht werden könnte.
    Was aber nicht für immer so bleiben muss, da ich in der Landwirtschaft tätig bin. :D
    Ich verurteile niemanden der sich einen Border oder Aussi zulegt.
    Doch auch mir ist es zu wieder wenn ich zahlreiche kläffende Border Collies auf dem Agilityplatz sehe.
    Wer einen Border schon mal an den Schafen hat arbeiten sehen, der weiß nämlich wie ruhig und konzentriert die dabei vorgehen.
    Vllt. liegt es auch daran das ich weiß wie die diese Hunde in ihrem Element sind wenn sich die richtige Arbeit vollbringen dürfen.

    Aber genauso weiß ich auch wie ein Labbi oder ein Golden Retriever begeistert bei der Jagd dabei ist.
    Viele kennen diese Rassen leider nur noch als verfettete, hinter her trottende Familienhunde.
    Doch wer diese Hunde schon mal bei der Arbeit gesehen hat, bei der Arbeit für die sie einst mal gezüchtet wurden, wird ganz schnell ein anderes Bild von ihnen bekommen.
    Und mir tun diese zahlreichen, als Familienhunde abgestempelten, Labrador- und Golden Retriever häufig einfach nur leid.

    Ich sage immer unter den 400 Hunderassen die wir haben, ist für jeden etwas dabei.
    Ob man sich dann aber letzten Endes die richtige Rasse raus sucht, ist ein ganz anderes Thema. ;)

    Ob Toni glücklich ist, ich weiß es nicht.
    Das er zufrieden ist, ich denke schon, wissen tu ich es aber auch nicht.

    Er freut sich wenn er mit mir kommen darf, wenn wir spazieren gehen...aber ist er deswegen jetzt glücklich oder zufrieden oder vllt. nur froh nicht alleine bleiben zu müssen?

    Und wenn er froh ist nicht alleine bleiben zu müssen, ist er dann schon wieder glücklich?

    Und was ist überhaupt Glück?

    So lange ich diese Fragen nicht mit Gewissheit beantworten kann, behaupte ich auch nicht das Toni glücklich ist.

    Eins weiß ich, es geht ihm gut und das zeigt er mir jeden Tag.

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    Ich dachte auch erst, es kämen endlich die ersten Freilebenden zurück. Aber beim Gedanken an Bruno, ist es wohl leider besser, wenn sie sich noch etwas Zeit lassen :-/

    Die Wölfe sind schon seit 1996 wieder in Deutschland ;)
    Im Moment gibt es 5 feste Rudel.

    In Deutschland gibt es auch den ein oder anderen Tierpfleger der Wölfe mit der Hand groß zieht.
    Der "berühmteste" ist wohl Werner Freund.
    Wie MaraBaby schon erwähnt hat, zieht Tanja Askani aus dem Wildpark Lüneburger Heide die Wölfe auch mit der Hand groß.
    Sie integriert die Jungwölfe allerdings in bestehende Rudel ein.
    So leben dort im Moment 4 Grauwölfe und 2 Polarwölfe die sie mit der Hand groß gezogen hat.
    Die Grauwölfe könnte sie niemals an die Leine nehmen, geschweige denn mit denen Spazieren gehen.
    Dafür sind sie, obwohl sie mit der Hand groß gezogen wurden, viel zu scheu.
    Mit den beiden Polarwölfen Nanuk und Noran geht sie heute noch Spazieren, um den beiden Abwechslung vom tristen Gehegeleben zu ermöglichen.
    Allerdings leben die Wölfe eben im Wildpark und nicht bei ihr zu Hause.
    Denn sie sagt selber, dass das mit einem Wolf niemals klappen würde.

    Wen das genauer interessiert kann sich auch ihr Buch besorgen.
    Das ist wirklich spannend und zeigt eben, dass ein Wolf kein Hund ist.

    http://www.tanja-askani.de/