Für mich gibt es auch tendeziel keine Anfängerhunde.
Allerdings gehen viele Leute zu blauäugig an die Sache ran.
Teilweise sollen dann Rassen angeschaft werden, die gar nicht zum Leben passen.
Und es ist wahrlich ein Unterschied ob ich einen Rottweiler, Malinois oder auch Labbi versaue als einen Malteser, Havaneser oder Yorki.
Klar die Probleme sind die Gleichen, die Auswirkungen aber ganz Unterschiedlich.
Die ersten drei als Bsp. genannten Rassen können wahrlich zum ernsthaften Problem für die restliche Bevölkerung werden.
Klar auch ein Ersthundehalter kann mit einem Rottweiler, Mali oder Labbi super klar kommen, wenn er sich reichlich und ausführlich mit diesen Hunden auseinander setzt und sie in natura erlebt hat.
Das gilt zwar auch für den Havaneser oder Malteser, aber es ist doch schon ein Unterschied ob ich nun die Leinenführigkeit oder das bellen an der Leine bei einem Malteser nicht in den Griff bekomme oder bei einem Rotti.
Es hängt aber auch sehr vom jeweiligen Menschen ab.
Ich als Bsp. bin ziemlich Blind an das Thema Hundehaltung ran gegangen.
Bei mir war das Motto "Hauptsache eigener Hund", und trotzdem habe ich keinen kläffenden, aggressiven, jagenden Dackel an der Leine, wenn er denn mal eine Leine dran hat
Von daher denke ich, dass ich trotz Hundeanfänger und mit null Vorbereitung alles richtig gemacht habe.
Aber ob mir das wirklich gelungen wäre wenn ich jetzt einen pupertierenden Schäferhund oder Rottweiler gehabt hätte?
Ich muss ehrlich zu geben, ich denke nicht.
Ich habe viel von meinem Dackel gelernt, gerade was das Thema Hundeerziehung und Hundeverhalten angeht und jetzt würde ich mir auch jeder Zeit einen Schäferhund oder Rottweiler zutrauen
(Zwei Rassen die ich absolut toll finde.)