Also erstmal wurden Wölfe in Deutschland nicht wieder angesiedelt, die sind von alleine wieder eingewandert und dann auch schon mal daran gedacht, dass Wölfe auch wieder abwandern?
Ein Wolfsrudel besteht, wenn ein normales Nahrungsangebot herrscht, meistens aus den Eltern, Jungtiere aus dem Vorjahr und den Welpen.
Mit zwei Jahren wandern die Jungtiere ab um sich einem anderem Rudel anzuschließen oder sich einen Partner zu suchen mit dem sie ein eigenes Revier beziehen.
Genau das machen auch die Jungwölfe aus Deutschland und nicht alle suchen sich ein Revier in Deutschland, sondern einige der Jungwölfe sind wieder zurück nach Polen abgewandert.
Das mal zur Selbstregulierung der Anzahl der in Deutschland lebenden Wölfe.
Wo ist das Problem wenn Wölfe sich in der Nähe von Siedlungen aufhalten?
Verstehe ich nicht so ganz.
In unseren Nachbarländern ist das Nacht nächtlich der Fall und bis her wurde noch kein Mensch/Kind gerissen.
Wölfin Timisch und ihr Rudel haben es doch bewiesen:
ZitatDie Stadtwölfe
Bereits der zweite Fang eines Wolfs erwies sich als ein "Volltreffer": In die Falle ging den Forschern die Alpha-Wölfin eines Rudels, welches internationalen Ruhm erlangen sollte. Die Wölfe lebten in den Hügeln um Kronstadt (Brasov) herum, zogen ihre Welpen im Schutz der mit Buchendickungen bewachsenen steilen Hänge auf und ernährten sich zu einem nicht unwesentlichen Teil von den Leckereien, die die nahe Stadt bot: Kaninchen in den Parks, Futterabfälle aus dem Zoo, Hunde, Katzen und Abfälle auf der Mülldeponie. Die Wildbiologen konnten die Wölfe mehrmals pro Nacht unter den Straßenlaternen Kronstadts beobachten, wo sie unbeachtet an späten Partyheimkehrern und unbeachtet von Fußgängern im morgendlichen Berufsverkehr vorbeiliefen. Streunende Hunde gibt es in der Umgebung von Kronstadt zu Tausenden und so dachte niemand, dass ausgerechnet diese Tiere keine Hunde seien. Die abgewanderten Welpen der eingefangenen Wölfin fanden sich ebenfalls bald im Stadtgebiet, sie hatten dieses Verhalten erlernt. Auch andere Rudel zeigten dieses Verhalten. Die Forscher orteten die Signale der Halsbandsender auf den Wiesen oder nahe der Ortschaften viele Kilometer vom nächsten Wald entfernt. Eines hatte man von den Wölfen damit gelernt: Menschen oder Kulturlandschaft schrecken sie nicht, der Wolf braucht keine pure Wildnis. Insbesondere im Hinblick auf die Diskussion, ob Wölfe auch im dicht besiedelten Mitteleuropa wieder eine Überlebenschance haben, war dies ein entscheidendes Argument. Die Frage ist nicht mehr, ob die Wölfe bei uns leben können, sondern einzig und allein, ob wir sie lassen.
http://www.planet-schule.de/wissenspool/le…der-woelfe.html
Kann man übrigens super in dem Film "Der Herr der Wölfe" von Christoph Promberger sehen.