Ich hatte schon sämtliche Konstellationen.
Max Dackel Rüde (intakt) + Rico DSH Rüde (intakt)
Rico Rüde (intakt) + Toni Dackel Rüde (kastriert)
Toni Rüde (kastriert) + Lexi Hündin (intakt)
Toni Rüde (kastriert) + Lexi Hündin (intakt) + Susi Hündin (intakt)
und aktuell
Lexi Hündin (intakt) + Susi Hündin (intakt) + Phelan Rüde (intakt)
In keiner dieser Konstellationen kam es je zu nennenswerten Auseinandersetzungen.
Selbst als Toni damals zu Rico dazu kam, obwohl der gänzlich unverträglich war (außer mit Max bis dato)
Das hat zwar in der ersten Zeit etwas Managment gebraucht, aber irgendwann hat er den kleinen soweit akzeptiert, dass die zwei sogar ab und an sehr schön miteinander gespielt haben und es Rico merklich gut tat, wieder einen hündischen Kumpel an der Seite zu haben.
Was man in allen Konstellationen, bis auf die letzte, deutlich gemerkt hat: Niemand hat den anderen wirklich gebraucht.
Rudeldynamik, ein richtiger Zusammenhalt, den gab es nie.
Man hat den anderen akzeptiert, gemocht, es gab so gut wie nie Streiterein, aber wirklich was mit dem anderen machen? Nee und dabei war es egal, ob es ums jagen, spielen, kuscheln, etc. ging.
Die drei die ich jetzt habe, die sind seit der Kleine hier ist, zu einer richtigen Gruppe zusammen gewachsen.
Es wird zusammen getobt, gerauft, gekuschelt, geputzt, geguckt was der andere macht, kommuniziert und zusammen agiert, haben sie Donnerstag das erste Mal richtig bewiesen
Die einzige Erklärung die ich für dieses richtige Miteinander habe, es sind alle Hütitütis
Sie haben die selben Spielweisen, die selben Vorlieben, die selben Interessen...
Bei kleineren Reiberein halte ich es wie @Gammur, dass dürfen sie ruhig unter sich klären.
Erst gestern musste der Kleine mal wieder testen, ob man nicht doch mal bei der Oma in den Napf gucken kann.
Das hat sie ihm kurz und knapp und deutlich erklärt, dass das nicht geht und das wird akzeptiert.
Hier zeigt aber auch jeder der drei, wenn er was nicht mag und das wird von den anderen beiden dann auch anstandslos akzeptiert.
Im Moment greife ich nur ein, wenn der Kleine kein Ende findet und die Oma keine Lust mehr auf toben hat.
Was ich nicht akzeptiere ist, wenn hier einer meint andere einschränken und kontrollieren zu müssen.
Und eine ganz große Regel gibt es hier auch: Das aller letzte Wort, habe immer noch ich 
Aber so eine Gruppe, so wie ich sie im Moment habe, ja, so macht Mehrhundehaltung erst richtig Spaß 