Beiträge von Antoni

    Hmm...so eine bleib bzw. anbinde Übung baue ich ganz Kleinschrittig auf.
    Anbinden und im Wippschritt sprich ein Schritt zurück und gleich wieder vor, Belohnung rein, Schritt zurück gleich wieder Schritt vor, Belohnung rein.
    Das paar mal und dann reicht es erst mal, kann man mehrmals am Tag machen, ebenso bei der "Bleib" Übung.
    Das ganze baue ich dann weiter aus.
    Aus einem Schritt werden zwei, werden drei, werden vier etc.
    Dann später mit zurück gehen, kurz stehen bleiben, wieder hin, dann irgendwann mit umdrehen, weg gehen, kurz stehen bleiben (mit dem Rücken zum Hund), wieder hin, bis ich dann irgendwann um eine Ecke gehe etc.
    Ich versuche ihn durch dieses Kleinschrittige gar nicht erst in den Frust kommen zu lassen.

    Klappte das gut, habe ich angefangen mal einen Ball in die Luft zu werfen, Hund ruhig, Leckerchen rein, dass Spiel mit mir selber und Spielzeug weiter ausbauen.

    Und irgendwann kam dann Lexi mit ins Spiel.

    Meine so gut wie gar nicht, da selbstständig.
    Davor mussten Toni und Lexi 8Std. am Tag alleine bleiben, das aber nie am Stück, da ich 1 Std. Frühstückspause und 4-4,5 Std. Mittagspause hatte. In den Zeiten bin ich auch immer nach Hause gefahren, da der Anfahrtsweg gerade mal 5 Minuten betrug.
    Bei 8 Std. am Stück hätte ich schon ein ziemlich schlechtes Gewissen gehabt, das war auch so schon oft da.
    So wie es jetzt ist, ist es auf jeden Fall angenehmer, da man sich viel weniger Gedanken macht.
    Gerade wenn dann nochmal so was wie einkaufen, Termine, Freunde treffen etc. ansteht.

    Hier war es genau anders rum.
    Phelan hat geschlungen, um an Lexis Napf noch bei zu können.
    Das habe ich natürlich unterbunden und nach einigerzeit wurde sein Schlingen immer weniger.
    Mittlerweile frisst er sogar langsamer als sie.
    Hier hat es also gelangt, dass ganze einfach nur zu unterbinden.

    Hier, psst, Lexi ist läufig :p
    Madame ist gerade aber in den Stehtagen |)
    Phelan interessiert das noch nicht wirklich ist er einfach noch zu klein für.
    Ein bisschen interessierteres schnuppern macht er, seit sie in den Stehtagen ist, aber das wars dann auch.
    Ein Auge habe ich aber trotzdem auf beide, gibt ja nichts was es nicht gibt ;)

    Durch Toni bin ich aber kuriert, dass alle Rüden sich beherrschen lernen können, der wurde genau deswegen auch kastriert.

    @Quietschie
    Lexi ist auch so eine, die in Unbekannten Gegenden im Dunkeln nicht machen will oder eben auch, wenn ihr irgendetwas Angst macht (Silvester wird da wieder so ein Thema werden).
    Ich habe sie quasi sowohl in unserem alten zu Hause, als auch vor einem Jahr, als wir zu meinem Freund gezogen sind, auf eine bestimmte kleine Wiese gepolt.
    Das ganze dann immer mit dem Kommando belegt "mach Pipi" und das klappt echt wunderbar, so weit sogar, dass das auch an Silvester, trotzt knallen in Entfernung, funktioniert.

    Ich musste mir damals einfach eine Lösung suchen, da sie von ihren Ängsten so überrannt wurde, als ich sie damals übernahm, dass an Lösen draußen gar nicht zu denken war.
    So habe ich das dann wie mit einem Welpen bei ihr aufgebaut und diese kleine Wiese war am Anfang tatsächlich die einzige Stelle, wo sie sich dann ohne großes wenn und aber gelöst hat.