Beiträge von Antoni

    Zu "wen liebe ich mehr."
    Toni habe ich definitiv mehr als Lexi geliebt.
    Er war einfach MEIN Hund und da kommt auch kein anderer Hund ran.
    Phelan steht mir mittlerweile näher als Lexi, er passt einfach und er hat sich ziemlich tief in mein Herz geschlichen.
    Lexi ist meine Prinzessin, meine kleine Püppi und ich habe sie ganz anders lieb als Phelan, aber nicht weniger.
    Susi ist da etwas außen vor, einfach weil sie nicht mein Hund, sondern der von meinem Freund ist.
    Ich bezeichne sie immer als meine hündische beste Freundin ;)
    Sie hat aber nicht so den Stellenwert bei mir, wie meine eigenen Hunde, auch wenn ich sie echt gern habe.

    Wenn mir etwas passiert, würde Lexi wohl bei Christian bleiben, ich glaube er könnte "seine" Püppi nicht mehr hergeben, auch wenn mein Vater sie wohl auch gerne nehmen würde.
    Für Phelan würde ich mir wünschen, dass über seinen Züchter ein gutes zu Hause gesucht wird, wo er am Vieh weiterhin arbeiten darf.

    Abgeben? Ich könnte mich nicht entscheiden, für beide Hunde würde sich wohl was finden.
    Wobei ich mir bei Lexi ziemlich große Gedanken machen würde, schließlich hat sie schon dreimal ihr zu Hause verloren und kam bereits zu mir mit großen Ängsten.
    Ich glaube ihr würde das ziemlich den Boden unter den Pfoten weg reißen, wenn sie uns ebenfalls wieder verlieren würde.

    Phelan hat mit 4,5 Monaten immer das Bein gehoben und auch markiert.
    Davor war es ein Zwischending, mal wurde das Bein gehoben, mal wurde sich gleich im hocken leer laufen gelassen.
    Lexi ist ja gerade läufig und seit sie in den Stehtagen ist versucht sie ihn ganz schön zu animieren, er schnüffelt mal etwas intensiver, leckt mal kurz, hat auch einmal versucht sie zu besteigen, aber auf ein "Lass es" lässt er sofort von ihr ab und widmet sich wieder anderer Dinge zu.
    Das läuft hier dieses mal also noch ziemlich entspannt.
    Bei anderen Hunden kann ich das kaum sagen.
    Er ist ja an Fremdhunden noch nie großartig interessiert gewesen.

    Hmm...so eine bleib bzw. anbinde Übung baue ich ganz Kleinschrittig auf.
    Anbinden und im Wippschritt sprich ein Schritt zurück und gleich wieder vor, Belohnung rein, Schritt zurück gleich wieder Schritt vor, Belohnung rein.
    Das paar mal und dann reicht es erst mal, kann man mehrmals am Tag machen, ebenso bei der "Bleib" Übung.
    Das ganze baue ich dann weiter aus.
    Aus einem Schritt werden zwei, werden drei, werden vier etc.
    Dann später mit zurück gehen, kurz stehen bleiben, wieder hin, dann irgendwann mit umdrehen, weg gehen, kurz stehen bleiben (mit dem Rücken zum Hund), wieder hin, bis ich dann irgendwann um eine Ecke gehe etc.
    Ich versuche ihn durch dieses Kleinschrittige gar nicht erst in den Frust kommen zu lassen.

    Klappte das gut, habe ich angefangen mal einen Ball in die Luft zu werfen, Hund ruhig, Leckerchen rein, dass Spiel mit mir selber und Spielzeug weiter ausbauen.

    Und irgendwann kam dann Lexi mit ins Spiel.

    Meine so gut wie gar nicht, da selbstständig.
    Davor mussten Toni und Lexi 8Std. am Tag alleine bleiben, das aber nie am Stück, da ich 1 Std. Frühstückspause und 4-4,5 Std. Mittagspause hatte. In den Zeiten bin ich auch immer nach Hause gefahren, da der Anfahrtsweg gerade mal 5 Minuten betrug.
    Bei 8 Std. am Stück hätte ich schon ein ziemlich schlechtes Gewissen gehabt, das war auch so schon oft da.
    So wie es jetzt ist, ist es auf jeden Fall angenehmer, da man sich viel weniger Gedanken macht.
    Gerade wenn dann nochmal so was wie einkaufen, Termine, Freunde treffen etc. ansteht.

    Hier war es genau anders rum.
    Phelan hat geschlungen, um an Lexis Napf noch bei zu können.
    Das habe ich natürlich unterbunden und nach einigerzeit wurde sein Schlingen immer weniger.
    Mittlerweile frisst er sogar langsamer als sie.
    Hier hat es also gelangt, dass ganze einfach nur zu unterbinden.