Beiträge von Antoni

    Bei Lexi zieht sich das immer mit den Stehtagen, da sie sich ab Stehtagen bis Ende Läufigkeit anbietet.

    Bei Susi habe ich bei der letzten Läufigkeit nicht wirklich was Richtung Stehtage gemerkt.
    Hier ist heute Tag 9 und Susi fängt langsam an auch mal bei Phelan herum zu schlawenzeln, deswegen wird hier nun strikt getrennt, da der klene sich aber eh immer bei mir aufhält, ist das im Auge behalten relativ einfach.
    Er ist noch sehr entspannt, würde wohl wenn man ihn lassen würde, aber ein "Schluß" reicht um sein Interesse zu unterbrechen.

    Hier ist heute Tag 6 bei der Oma und es ist noch immer alles entspannt.
    Der Kleine schnuppert mal, leckt mal Pipi und markiert grundsätzlich immer drüber.
    Mal schauen wie das jetzt zu den Stehtagen wird.
    Meinetwegen könnte das gerne immer so entspannt sein, aber so ganz möchte ich darauf nicht hoffen.

    Wir treffen hier wenn es hoch kommt ein oder zweimal im Monat jemanden, von daher ändert sich an unseren Spaziergängen nichts.
    Wenn ich mal in den Wald oder so fahre, mache ich das Tageszeit abhängig, ob ich Susi mit nehme oder ich laufe halt Schleichwege.
    Kommt uns jemand entgegen, nehme ich alle drei ran, mache ich aber unabhängig von den Läufigkeiten sowieso, wenn eine von den Hündinnen läufig ist, leine ich als Zeichen alle drei an.
    Bei drei Hunden erkennt das selbst die "Der will nur spielen" Fraktion.
    Wird das ignoriert, sage ich bescheid, dass kein Kontakt erwünscht ist.

    Kommt uns ein liebestoller Rüde ohne Besitzer zu nahe, nehme ich den kleinen als Puffer, der kann das sehr gut managen und ich kann mit den Mädels dran vorbei.

    Naja, selbst wenn du 20 Schafe als reines Hobby für dich hast, bist du froh, wenn du einen guten Hund dabei hast.
    Ich kenne so einige, die sind aus der Not heraus zum BC gekommen, weil die Familie angefangen hat zu streiken.
    Der Satz "Ein guter Hund ersetzt 5 Menschen" kommt nicht von ungefähr.

    Das hat für mich ein wenig was mit Schönrederei zu tun, dass man behauptet, die meisten Leute mit Schafen machen Hobbyhüten, weil diese Hunde angeblich keiner mehr zur Arbeitserleichterung hat.

    Für mich hat es leider auch einen etwas faden Beigeschmack...

    Lexi war wieder out of order und ist es immer noch leicht.
    Um 12 hat nur noch geholfen sie einfach fest zu halten, ansonsten wäre sie in ihrer Panik wieder überall drauf und hätte mir das Schlafzimmer demoliert.
    Mein Freund meinte schon, dass wir uns nächstes Jahr ins Auto auf die Autobahn begeben, es hilft bei ihr gar nichts :( :

    Susi als Angsthund hat ihre Höhle richtig Sicherheit gegeben, ein hoch auf die ehemalige Welpenbox, die hat nicht mal gezittert dieses Jahr.

    Mein Freund hat Phelan um 12 die Ballerei schön gefüttert und das hat super geklappt, sogar ein paar Suchspiele haben die beiden gemacht.

    Lexi ist hier auch schon halb am kollabieren, habe ihr gerade Eierlikör nach gegeben, Adaptil hilft nicht und sitzt sie zumindest neben mir auf dem Bett.
    Susi hat sich in die Box, welche ich noch mit extra Decken abgedeckt habe, verkrochen und ist da einigermaßen "entspannt"

    Und zu meinem großen Glück lässt sich der kleine weder von der Knallerei beeindrucken, noch von den Mädels anstecken :gott:
    Der liegt hier und pennt oder kaut gelegentlich an seiner Rindeklaue.

    Der kleine reagiert auf knallen im Moment auch noch nicht.
    Gestern im Stadtwald hat es dreimal laut geknallt, die Oma hatte ich wegen Läufigkeit zum Glück nicht mit, Lexi war schon wieder auf habacht Stellung und der kleine kam fröhlich angetrabt, gibt beim Knall ja immer ein Leckerchen ;)
    Ich hoffe das bleibt so, von den Mädels lässt er sich zum Glück nicht wirklich anstecken, wobei ich nicht weiß, ob das so bleibt, wenn Lexi richtig Panik schiebt.
    Im Moment ist hier noch alles ruhig, es regnet ;)
    Nachher geht es noch mal weit auf die Felder mit Adaptil Halsband, was sie dann auch nicht mehr ab bekommen.
    Lexi bekommt noch Eierlikör und hoffe ich, dass wir das alle einigermaßen gewuppt kriegen und der klene ein Stressfreies erstes Silvester erlebt.

    Warum nicht warten bis man den für sich für gut befundenen ACD Züchter gefunden hat?
    Warum sich erst einen Hund holen, wo die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass er sich nicht für die Arbeit eigenet und den Hund evtl. noch in eine Situation bringt, die er nicht bewältigen kann und man selber falsch einschätzt, gerade wenn du schon schreibst, dass dein Jungbauer sich im Umgang oftmals verschätzt?

    Und was ist wenn der ACD sich auch nicht eignet? Dann sitzt man da mit ACD und Corgi, die sich beide nicht eignen?

    Ich arbeite ja nun selber täglich mit unseren Rindviehchern und den Bullen und hier ist nicht umsonst ein Border eingezogen, der in seiner Linie gute Rinderhunde hat.
    Mir wäre die Nr. viel zu unsicher, gerade auch meinen Kühen gegenüber.

    In eurem Fall würde ich zum gut gezogenem Aussi tendieren, wo die Elterntiere gearbeitet werden.
    Aber die Entscheidung ist ja schon gefallen.

    Das hatte ich auch schon gedacht.
    Bei mir würde kein so junger Hund an Rinder kommen, vor allem nicht, weil er ja auch vorm Deckbullen schützen soll.
    Phelan geht nächste WE ins Training und dann auch erst an Schafen, der Übergang zu den Rindern kommt erst, wenn er die Grundlagen beherrscht und weiß was er da tut.
    Alles andere wäre mir zu Risikoreich und ich hätte Angst das ich mir meinen Hund versaue.