Ich bin gerade am Urlaub schauen, für nächstes Jahr
Irgendwie möchte ich gerne mal wo anders hin in Dänemark und zwar finde ich gerade Nordjütland sehr ansprechend. Breite Strände, Wanderdünen, tolle Landschaft...
Wer fährt denn auch da oben in die Gegend von Lökken und co.? Wir brauchen ja nicht viel Trubel, haben es eher gerne ruhig, der nächste Supermarkt sollte aber nicht allzu weit weg sein (wir sind immer recht spontan, was das nächste Abendessen angeht ;-) ) Hat ihr jemanden Tips, für schöne Fleckchen da oben?
Lexi bellt im Alltag oder wenn wir tricksen kaum. Sie meldet sehr gut, dass soll sie aber auch, ein Fremder wird nie unbemerkt den Hof betreten können. Beim Frisbee spielen sieht das ganz anders aus, da ist sie ganz Belltie
Ansonsten heult sie viel, eigentlich bei fast allem, ich muss das mal filmen, ist zu niedlich und keinesfalls störend
Jagdtrieb ist bei ihr moderat. Mäuse werden gejagt neulich hat sie ne Ratte zur Strecke gebracht (ja, darf sie, haben mehr als genug davon). Hätte ich allerdings nie von ihr gedacht.
Bei Wildbegegnungen sieht das allerdings so aus: https://m.youtube.com/watch?v=ASOwyTNQc0Q Zu ihr sagen brauch ich da nichts, sie guckt hinter her. Hüpft vllt. auch mal 4-5 Meter hinter her, aber dann geht es normal weiter.
Ich wollte gerade sagen, wegen dem Alter brauchst du dir bei Sumi doch noch keine Gedanken machen, die ist doch noch so jung.
Phelan arbeitet inzwischen ja alles. Auch tragende Tiere, hoch tragend, nieder tragend, egal. Liegt halt aber auch einfach an ihm. Hätte ich hier ne olle Kackbratze sitzen, der auch gerne mal Blödsinn machen würde, käme mir der ganz sicher nicht an die tragenden Tiere, bis das an den nicht tragenden nicht vernünftig laufen würde...
Die Omi mal wieder, die Augen werden immer schlechter und mittlerweile ist das auch auf Bildern gut zu erkennen. Bis jetzt merkt man ihr das tagsüber noch nicht an (okay, die Fangquote ihrer Leckerlies ist extrem gesunken ), im dunkeln ist sie mittlerweile sehr unsicher geworden und Abends gibt es daher nur noch einen einzigen Weg, den wir zum noch mal Pipi machen gehen können.
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Als ich meinen Freund kennen lernte und damit auch Susi, hieß es, sie mag kein Wasser, sie hasst es und sie würde definitiv nie schwimme gehen. Naja, dann kam ich, eine Frisbee und ein wasserverrückter Border in ihr Leben und seit diesem Sommer traut sich die Omi zu schwimmen
Mir war es auch immer ein graus, dass wir zwei Hunde im selben Alter hatten. Toni und Susi waren ja nur ein halbes Jahr auseinander. Mit 10 waren beide zwar top fit und durch Tonis unvorhergesehenen Tod, hat sich das dann auch erledigt, aber bei dem Gedanken, zwei Hunde recht gleichzeitig zu verlieren, wurde mir immer ganz komisch.
Ich finde es so auch echt perfekt. Susi ist nun wirklich gealtert, aber trotzdem noch immer fit und macht alles mit, aber wer weiß wie lange noch. Ihre Augen werden ihr wohl eher früher als später einen Strich durch die Rechnung machen.
Lexi ist nun 5 und im besten Alter, sie ist ein absoluter Verlasshund geworden.
Phelan mit seinen 18 Monaten ist einfach unproblematisch, aber eben noch voll in der Ausbildung und ein Hund in der Ausbildung reicht mir. Deswegen ist der nächste auch in 3-4 vllt. auch erst 5 Jahren geplant, dann passt das wieder mit den Altersabständen. Auf jeden Fall zieht erst wieder einer ein, wenn unsere Omi irgendwann mal nicht mehr ist.
Mich würden mal Geschichten aus der Jugend eurer Hunde interessieren, also bevor ihr mit ihnen das Training begonnen habt. Wieviel Kontakt hatten sie zum Vieh? Haben sie schon durchs Gatter versucht zu fixieren und zu treiben? Gab es Spätzünder oder kleine Schisser? Wann und wie hats gefunkt?
Wir haben ja den Milchviehbetrieb und da kann man den Kontakt zum Vieh nicht vermeiden Sprich vom ersten Tag an lief er hier normal mit durch den Stall, da war er 8 1/2 Wochen. Wenn man so will, hatten die Welpen aber auch schon beim Züchter "Kontakt" zum Vieh, die konnten die Schafe nämlich vom Auslauf aus gut sehen.
Als Phelan 4 Monate alt war, polterte es plötzlich im Bullenstall hinter mir, als ich meine Schroteimer voll machte. Ein vorwitzger Bulle war der Meinung dem Bordchern unsanft am Fell zu zupfen und das hat er mal eben unmissverständlich geklärt, in dem er einmal kurz in die Nase fasste. Von dem Tag an wurde das Interesse am Vieh größer, wenn Frauchen irgendwo drinnen war, wurde neugierig geguckt, wenn ich Tiere bewegte fing er an am Gitter (er wartete stets draußen) hin und her zu laufen, die Kälber durften beim tränken ja nicht mehr aus der Reihe tanzen. Ab da fing ich auch an, ihn zu trainieren, sich beherrschen zu lernen.
Noch heute ist es so, dass er den Kühen keines Blickes würdigt, solange wir nur durch den Stall laufen, füttern, auf dem Futtertisch stehen etc. Aber sobald einer zu den Tieren rein geht, ist seine volle Konzentration da und so soll es auch sein. Seit er Kleine da ist, fühle ich mich um einiges sicherer, wenn ich mich zwischen den Tieren bewege, gerade in so Situationen wenn man bei der frisch gekalbten Kuh drinnen ist. Er würde mich niemals stehen lassen und wäre bei dem kleinsten Wort sofort neben mir.
Mit 9 Monaten haben wir ja das richtige Training begonnen, aber es ist sehr interessant was alleine die Zeit an Entwicklung bringt und ich bin gespannt, wie er sich noch entwickeln wird.
Ich hab mal eine Frage und hoffe ihr habt ein paar Infos dazu. Gerne auch seiten wo ich das nachlesen kann. Erstmal vorweg, welcher ist der üblichste koppelgebrauchshund in Deutschland?
Meine Frage stützt sich etwas darauf, ich gehe davon aus das der border collie ist, werde aber gerne belehrt.
Wie kommt es das aus dem deutschen Schäferhund ein Dienst und Schutzhund geworden ist? Was hat ihn aus seiner Aufgabe vertrieben, oder war das hüten schon immer eher beiwerk?
Der Deutsche Schäferhund stammt aus vielen Landschlägen, die einst zum hüten der Herden eingesetzt wurden. Die richtige Zuchtgeschichte des DSH begann ja mit Max von Stephanitz, der einen universell einsetzbaren Gebrauchshund züchten wollte. http://huetefuchs.de/537096981f0b90…6719/index.html
Welchen Typ Hund man für seine Schafe braucht, hängt davon ab, wie ich meine Schafe halte Habe ich eine Wanderschäferei, sprich ich beweide Flächen mit meiner Herde im freiem gehüt, werde ich auf die Schläge des Altdeutschen Hütehundes zurück greifen. http://www.a-a-h.org/index.html
Wie diese Hunde arbeiten, wird hier beim Leistungshüten gut erklärt, wie ich finde (hier übrigens mit zwei DSH).
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Bei den Wanderschäfern, sind meist die Leitschafe sehr zahm und folgen stehts dem Schäfer. Die Hütehunde stecken (wie im Video zu sehen und erklärt wird) stets die Grenzen ab, wo die Schafe nicht hin laufen sollen ohne dabei die Schafe groß zu stören.
Bei Border Collie, Kelpie und Co handelt es sich im Koppelgebrauchshunde und nicht, wie oft falsch gesagt, um Hütehunde. Halte ich meine Tiere also in Koppelhaltung, sprich auf eingezäunten Flächen, wo ich nicht den ganzen Tag bei sein muss, während sie weiden, haben meine Hunde eine ganz andere Funktionalität. Hier muss ich die Tiere umpferchen, wenn eine Koppel schier gefressen ist, ich muss sie mal einpferchen zur Klauenkontrolle, Entwurmung, Schafschur oder ich muss sie auch mal verladen, wenn sie auf weitere Weideflächen müssen. Diese Hunde müssen ganz anders arbeiten, als ein Hütehund und die Zuchtgeschichte ist auch eine ganz andere. http://www.abcdev.de/
Hier in dem Video wird erklärt, wie Trials (die Meisterschaften der Koppelgebrauchshunde) im Verhältnis zu der täglichen Arbeit auf einer Farm stehen.
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Die Schafe in Koppelhaltung sind meist auch nicht zahm und gerade in Ländern wie England, Schottland, Neuseeland ziemlich wild und nicht an den täglichen Kontakt mit dem Menschen gewohnt, wie es bei der Wanderschäferei der Fall ist.
Welchen Hund ich mir also hole, hängt nicht von meiner Vorliebe für eine Rasse ab, sondern wie ich mein Vieh halte und welche Aufgabe mein Hund übernehmen soll und da ist die Wanderschäferei leider recht selten geworden.
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Am WE hatten wir unser erstes, zwei tägiges, Discdogging Seminar und er hat sich wunderbar gemacht. War trotz der ganzen Action kontrolliert, hat zu gehört und nicht drüber. Ich werde das ganze also, wie bei Lexi auch, mit im weiter machen, natürlich alles Hobbymäßig, aber ein guter Aufbau ist mir trotz allem wichtig.
An erstes Stelle wird natürlich immer die Arbeit am Vieh stehen und da ist er einfach mein wahr gewordener Traum
Auch Phelans Fell gefällt mir gut, wenn es auch deutlich länger als Spockies ist. Er ist stockhaarig, nicht wahr? Alles ist besser als dieses fusselige Federfell, sobald Gülle oder frische Kuhfladen im Spiel sind.
Ja, geht in Richtung Stockhaar, wobei das erst ab den Hosen anfängt, Beine sind ein Glück kurz geblieben. Das ist immer noch sehr pflegeleicht, nach getaner Arbeit kommt er mit zum Schlauch und wenn wir unsere Gummistiefel waschen, bekommt er Beine und Bauch geschrubbt. Wobei ich dabei bin, ihm beizubringen, einfach stehen zu bleiben und sich nicht immer in die Sch***** zu schmeißen Ein Langhaar Border käme mir nicht auf den Hof, da könnte die Verpaarung noch so toll sein. Mir reicht schon das Sheltie-Tier und die läuft noch nicht mal auf den Spalten oder ähnlichem, aber was bei der alles im Fell hängen bleibt...
Mein Borderchen hat wieder nen mega Entwicklungsschritt gemacht, er läuft einfach unglaublich toll. Hier, beim Training an meinen Fettis, habe ich zum Schluss einfach mal drauf gehalten:
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Heute beim Training haben wir das erste Mal ein Fetchgate aufgestellt und so einfach wie das immer auf den Trials aussieht, ist das ganze gar nicht Naja, immerhin haben wir es einmal geschafft alle 5 Schafe (wenn auch nicht in gerader Linie) durchs gate zu treiben Mal schauen wann ich mich traue unser erstes Trial zu melden...
Nun kommen wir langsam zu Step 3. Die Kommandos kennt Phelan nun aus dem FF und läuft einfach super. Das ganze ist auch toll für Trials aber zu Hause möchte ich ja selbständiges arbeiten, ohne das ich viele Kommandos benötige. So sind wir nun heute dazu übergegangen, dass er die Tiere mir zu bringt, egal wo ich mich befinde und das, wenn überhaupt, nur mal mit ein bisschen "kssss" als antrieb. Hier wird deutlich, dass seine Qualitäten absolut im Treiben liegen.
Ich bin gespannt, wie er das an den Fettis umsetzen wird.
Und Phelans Beobachtungsposten Am ersten Morgen bewies mir der Border, das so eine geschlossene Terrasse kein Hindernis ist Nach einem etwas ernsteren Gespräch, hat er die Grenze dann aber doch akzeptiert und beschränkte sich auf das beobachten