Wenn man einen Hund mit unbekannter Vorgeschichte zu sich nimmt,
muss man mit allen Eventualitäten rechnen
und entweder man kann damit umgehen oder man kann es nicht leisten.
Da klingt jetzt böse, meine ich aber nicht wirklich so. Nur ein bisschen. 
Der kleine Wutz ist erst seit einer Woche bei euch, mit eurer Hündin kommt er klar und sie mit ihm.
Wo ist das Problem, nur weil er sie nicht bespaßt? Das find ich nicht fair.
Vor anderen Hunden hat er Angst bzw. vor denen deiner Hundesitterin. Wo haben sie sich denn getroffen?
Wie sind die anderen Hunde mit ihm umgegangen? Wo warst du? Wie hast du reagiert?
Den Pferdehof findet er unheimlich, weil er Angst vor den Katzen hat.
Auch daran kann man arbeiten, kostet halt Geduld, Zeit und Mühe.
Aber warum sollte das mit Gewöhnung nicht klappen können?
Ich hab das Gefühl, ihr habt ganz schön große Ansprüche an den lütten Wauz(Wie heißt er überhaupt?)
Als Teddy vor 2 Jahren zu mir kam, hatte sie Angst vor Allem und damit meine ich wirklich alles.
Mit ihr konntest du auch nicht zur Hundewiese zum Spielen gehen. Sie hatte einfach zu sehr Angst vor vielen Dingen.
Mit Geduld und viel, viel Zeit und ohne Druck und ohne Erwartungshaltung an sie ist sie viele ihrer Ängste losgeworden. Nur so souverän wie meine Kleine wird sie werden. Muss sie auch nicht.
Ich hab auch nicht den Anspruch, dass die Beiden ständig miteinander spielen. Das tun sie nur selten. Sie kuscheln auch nicht zusammen in einem Körbchen. Trotzdem verstehen sie sich super und orientieren sich aneinander und ist eine weg, wird sie vermisst.
Hunde die zusammenleben müssen nicht ständig zusammenkleben und sich gegenseitig bespielen,
damit man sagen kann sie verstehen sich und sie fühlen sich miteinander wohl.
Dazu gehören tausend andere Kleinigkeiten, die viel wichtiger sind für ein harmonisches Zusammenleben.
Zu kurz kam meine Kleine nie, im Gegenteil.
Ich habe es eher als Bereicherung für sie gesehen.