Beiträge von picominchen

    Okay, dann habe ich das falsch verstanden, sorry. :ops:

    Kuscheln und Kontaktliegen ist sehr wichtig für die Bindung,
    vorallem wenn Metcho das auch genießt und mag.

    Könntest du deinen Text bitte ein wenig mit Absätzen gliedern?
    Wenn er so kompakt geschrieben ist, verliert man leicht die Übersicht
    und ist schwer zu lesen, vorallem, wenn's soviel ist.

    Ich hab auch so eine Angstnase hier sitzen oder soll ich sagen hatte?

    Meine Hündin ist fast sechs und kam vor zwei Jahren aus Oradea, Rumänien,
    über ein TH hier in der Nähe zu uns.

    Auch sie hatt vor allem Angst. Menschen, Autos, Fahrräder, Treppen laufen, Fernsehgucken etc. und viele Geräusche ängstigten sie. Die Dinge aufzuzählen, vor denen sie keine Angst hatte wäre leichter.

    Wichtig war für sie, dass ich ihr einen festen Tagesablauf gegeben habe
    und immer wiederkehrende verlässliche Rituale.

    Entspannt spazieren gehen war am Anfang auch nicht drin. Wir sind wochenlang immer ein und dieselbe Runde gegangen, schon allein anders herum zu gehen, hat sie überfordert. Damit wartete ich ca. zwei drei Wochen, ich weiß es nicht mehr so genau. :???:

    Wenn Menschen kamen, ob von vorn oder von hinten, wir sind große Bögen gelaufen und ich habe sie den Abstand zu den Leuten entscheiden lassen. Das ist bei uns zu Glück gut möglich. Wir blieben dann stehen und guckten nur.
    Ich habe sie nicht angesprochen oder habe sie gestreichelt. Sie musste mit der Zeit die Erfahrung machen, dass die Menschen hier ihr nichts Böses wollen.

    Nimm deinen Hund bitte nicht mehr auf den Arm, damit erreichst du nicht, dass er weniger Angst hat.

    Ab und zu sind wir jemanden begegnet, mit dem wir "Menschen sind nicht böse" üben konnten.
    Oder wir haben auf unserem Spaziergang andere HH getroffen, mit denen wir dann gemeinsam gegangen sind.

    Die Leute haben artig meine Anweisungen befolgt, sie nicht zu beachten
    oder wenn sie Kontakt aufnehmen wollte, sich wegdrehend in die Hocke zu gehen,
    um ihr die Gelegenheit zu geben sich vielleicht zu trauen.

    Aber die allergrößte Hilfe war meine Hündin Mali, die Teddy auf Hundeart gezeigt hat,
    wie das Leben bei uns funktioniert und vieles nicht annähernd so schlimm ist.

    Dein Hund braucht Zeit, Geduld und eine große Portion Vertrauen in dich,
    damit er seine Ängste verlieren kann.

    Solange Metcho Angst hat, wird er sich draußen von dir nicht mit Leckerlies oder Spielzeug ablenken lassen.
    Angst lähmt und mit Angst kann man nicht lernen.

    Übe Kommandos erst zu Hause und dann draußen, in einer reizarmen Gegend. Hunde lernen ortsbezogen.
    Das was Metcho zu Hause kann, muss draußen an verschiedenen Orten auch erst von ihm gelernt werden.
    Wenn dann vielleicht "Sitz" auf der ruhigen Wiese klappt, wird er es nicht automatisch am Straßenrand auch
    können.

    Bitte bestrafe ihn nicht, weil er nicht kommt wenn du ihn rufst. Dadurch wirst du sein Vertrauen nie gewinnen.
    Metcho versteht den Zusammenhang in keinster Weise, wenn er draußen nicht kommt und du ihn dann zu Hause mit Nichtachtung oder Futterentzug bestrafst. Das zu lesen, tut mir in der Seele weh. :verzweifelt:

    Mueckes Angebot finde ich superlieb.
    Vielleicht kann sie dir helfen.

    Ja, da habt ihr Recht.

    Aber zu Unrecht anpampen lassen, mag ich mich nicht.

    Vor einiger Zeit legte Mali ihr Ei auf eine kleine Rasenfläche. Zehn Meter weiter steht ein Briefkasten.
    Eine Frau kam, warf ihren Brief ein und sah uns,
    ich hielt das Tütchen schon bereit und sie fragte mich, ob ich das auch einsammle.
    Sie wird wahrscheinlich die Tüte in meiner Hand übersehen haben.

    Ich wedelte damit und antwortete ihr, dass das selbstverständlich für mich sei.
    Und sie erwiderte dann: "Na, dann ist ja gut."

    Nett ist anders.
    :muede:

    Ich mag auch nicht vollgeräuchert werden,
    deshalb muss mein Mann in seinem Arbeitszimmer rauchen.
    Nervt mich oft schon, wenn die Tür nur angelehnt ist und der Mief dann in den Rest der Bude zieht.

    Das Zeug ist so ungesund, dass sollte man weder Mensch noch Tier zumuten.

    Laute Musik gibt's bei uns selten, aber wenn, dann haben die Hunde genug Ausweichmöglichkeiten.
    Das muss dann ja auch nicht stundenlang gehen. Und außerdem mag Teddy die Mukke lieber,
    als den hundefressenden Monster-Staubsauger oder den Fön. :D

    Ansonsten steige ich auch über meine Hunde, wenn sie mal im Weg liegen, es sei denn ich muss ständig hin und herlaufen, dann scheuche ich sie auch hoch und sie müssen sich ein anderes Schlafplätzchen suchen.

    Die Hunde dürfen bei uns ins Bett und aufs Sofa, wird's mir zu eng, habe ich keinerlei Hemmungen
    sie runter zu schicken, auch wenn sie es grad soooo gemütlich finden und/oder fest schlafen.

    Zitat

    Naja ich kenne besagte Hunde nicht.
    650gr beide zusammen. Allerdings muß ich bei Pan jetzt wieder hoch in der Menge (oder aber das/die extra Fett/KH erhöhen)..


    Persönlich kenne ich sie auch nicht, aber man liest sich schon mehrere Jahre und hätte Chuckys Hunde eben nicht so agil und aktiv eingeschätzt, das sie diese großen Futtermengen zum Erhalt ihres Körpergewichtes brauchen.

    Aber egal, darum geht's hier ja auch eigentlich nicht, deshalb wieder zum Thema zurück. :smile:

    Meine bekommen keine Hundeleckerlies aus dem Discounter, da ist mir zuviel Schrott und Müll drin,
    ebenso nicht das Futter der gängigen Billigmarken Lidl, Aldi, Pedigree, Beneful & Co.

    Ich möchte gern genau wissen, was in meinen Hund rein- und auch wieder rauskommt.

    Aber das muss jeder für sich und seinen Hund entscheiden.

    Wenn jemand schreibt, er hat ewig gesucht und endlich ein Futter gefunden, was der Hund ohne Gepupse, Durchfall, Erbrechen, was auch immer, quitiert, kann ich das verstehen und würde es vielleicht, eventuell auch machen, aber mein Gefühl dabei wäre wohl nicht wirklich gut dabei.

    Wenn jemand sagt, hey, sorry, ich hab grad, warum auch immer nicht genug Kohle, verstehe ich das auch.

    Wenn jemand aber sagt, hat der Hund schon immer bekommen, mir egal was drin ist, Hauptsache mein Hund frisst es und die Hundeomma von nebenan ist damit auch hundert Jahre alt geworden, verstehe ich das nicht.

    Unwissenheit lasse ich auch gelten, denn niemand ist allwissend, aber man kann sich selbst belesen und sich "belehren" lassen und dann zum Wohle seines Hundes entscheiden.

    Denn wenn ich mir die Deklaration durchlese, möchte ich davon so einiges nicht in meinem Hund wissen.

    Aber wie gesagt, wenn jemand meint mit diesem minderwertigen Futter seinem Hund zu ernähren, verurteile ich das nicht. Aber ich muss es auch nicht nachvollziehen oder verstehen müssen.

    Ich denke, dass kommt ganz auf den Hund an.

    Glaube aber auch, dass eine frühe Prägung der Verdauung durch eine bestimmte Fütterung einen Einfluss
    auf die weitere Ernährung des Hundes im Laufe seines Lebens hat.

    Aber durch Krankheiten, Allergien kann es trotzdem sein, dass ein Straßenhund,
    der jahrelang Müll fressen musste, einiges, weniges oder vieles nicht mehr verträgt.

    Unverträglichkeiten und Allergien bestehen ja nicht von Anfang an, sondern können im Laufe des Lebens plötzlich auftreten.

    Da man ja in der Regel nicht weiß, was genau der Hund vorher bekommen hat, würde ich ein vernünftiges Hundefutter wählen.

    Ich kann mir vorstellen, dass viele Straßenhunde Mangelerscheinungen haben und dann ist man wohl erstmal mit einem ausgewogenden und qualititativen guten Futter, ob nass oder trocken gut beraten.

    Obwohl, dem gerade eingezogenen Hund erstmal eine Art Schonkost
    zu verordnen vielleicht auch gar nicht nicht verkehrt ist. :???:

    Zitat

    Kommt wohl auf die Hunde und deren an, oder? Lee reichen 15kg von ihrem 'Futter für alte Hunde' 70 Tage lang. Sie bekommt wenig davon und ihr geht es damit gut. Pan und Juri hauen deutlich mehr Mengen weg, besonders Pan. Der bekommt mit seinen 16-18kg soviel Futter (Hochleistungsfutter) wie ein sehr aktiver Hund mit 30kg. Ich bin bei Juri und Pan auch bei 650gr. TF am Tag ;)


    Da magst du Recht haben, aber deine sind noch jung und wie du sie beschreibst sehr agil und immer unterwegs.
    So würde ich Chuckys Retriever nicht einschätzen und wundere mich, dass sie soviel futtern müssen.
    Bekommen Pan und Juri einzeln je 650gr oder Beide zusammen diese Menge?

    Wieviel wiegt ein normalgewichtiger Retriever? 30kg?

    Teddy hat gut geschlafen und der der böse Harndrang hat sich verpieselt. :rollsmile:

    Eben hat sie draußen einmal länger gepuschert und dann noch dreimal Mal kurz,
    scheint also zum Glück wieder alles gut zu sein und die Medis schlagen ein wie eine Bombe.

    Der TA hatte mir auch eine Laboruntersuchung angeboten, um genau feststellen zu lassen, um welchen Erreger es sich handelt, damit man gleich das passende Antibiotikum geben kann.

    Da Teddy aber seit über zwei Jahren bei uns ist, davor im TH in Rumänien saß und davor auf der Straße lebte,
    glaube ich nicht, dass sie Ressistenzen entwickelt hat und hab mich fürs Breitbandantibiotikum entschieden.
    Wenn dann hat sie nur nach ihrer Kastration eine Antibiose bekommen.
    Außerdem wollte ich nicht noch drei vier Tage auf das Ergebnis warten und ihr den Infekt weiterhin zumuten.
    Wer weiß, wie schnell sowas auf die Nieren geht.

    Ab heute gibt es nun eine Woche die Tabletten.

    Und habe gedacht, kein Ding, mein "Müllundkackeistleckerhund" frisst alles, und halte ihr das Teil hin,
    mit der Meinung, sie schluckt es happs und weg.

    Nöööö, einmal geschnuppert, einmal mit der Zungenspitze geleckt und die Nase verzogen.
    Und ich schwöre, sie hat richtig angeekelt geguckt.

    Der Stinkehund will sonst jeden ekligen widerlichen Scheiß fressen
    und beim leckeren schicken pinken Bonbon verzieht sie ihr süßes Schnütchen. :lol:

    Aber verkleidet als Kochschinken fand sie den Bonbon dann oberlecker. :D