Beiträge von picominchen

    Ich bin ein wenig hin- und hergerissen.

    Auf der einen Seite find ich es gut, wenn man so ehrlich ist und sagt, man kriegt es nicht hin, der Hund
    überfordert mich bzw. ich schaffe es nicht, dem Hund das zu geben was er braucht.

    Zu lieben, heißt auch loslassen können und das nicht erst, wenn man überlegt, ob sein geliebter Hund über die Regenbogenbrücke gehen sollte.

    Andererseits sehe ich das junge Alter von Pina. Wenn ich mich nicht irre, wird sie in den nächsten Tagen erst 9 Monate alt. Vielleicht ist sie ja von dem Programm, was ihr geboten wird einfach überfordert.

    Sollte denn ein junger Hund nicht langsam an solche Sportarten herangeführt werden und vorallem auch Ruhe lernen?

    Liegt das Problem wirklich immer an der Rasseeigenschaft oder könnte es nicht einfach der falsche Ansatz, das junge Alter und fehlende bzw. noch nicht gefestigte Erziehung sein?

    Ich muss mich mal einklinken.
    Meine Hunde futtern auch gern Fisch.
    Oft gibt es Seelachs, aber auch Sardinen in Öl oder Thunfisch aus der Dose.
    An Herings- Matjesfilet hab ich auch schon gedacht, nur hat mich der doch recht hohe Salzgehalt
    abgehalten.

    Seit Kurzem gibt es in unserem Supermarkt ganze Regenbogenforellen,
    ausgenommen und küchenfertig, in der Tiefkühltheke.
    Ob und wie würdet ihr die verfüttern?
    Im Ganzen und roh oder gegart und kleingeschnitten?

    Auf der Packung steht nichts von Gräten. :???:
    Könnte man den Fisch trotzdem am Stück geben oder lieber zubereitet bzw. gewolft
    oder "püriert". Will ja nicht dass meine Mädels an einer Gräte ersticken.

    Es tut mir wirklich leid, das es deinem Hund so schlecht geht,
    aber ohne richtige Diagnose wird man nicht herausfinden, wie man eurer Hündin helfen kann.

    Um eine Geschabsel wird man nicht herum kommen.
    Ich würde auch zusätzlich ein großes Blutbild machen lassen.

    Welche Untersuchungen noch nötig sind, um eine Autoimmunerkrankung festzustellen,
    weiß ich leider nicht.

    Aber wie will man richtig behandeln, wenn die Ursache unbekannt ist?

    Was macht sie denn, wenn sie Angst bekommt?

    Meine Mädels, haben vor Knallern dolle Angst und die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr kann gar nicht schnell genug vergehen.

    Ich verhalte mich wie immer und gehe gar nicht groß auf sie ein, gebe ihnen jedoch immer Gelegenheit zu mir zu kommen, um Schutz zu suchen.

    Teddy nimmt das gerne an, die legt sich dann irgendwann neben mal zu uns, verschwindet zwischendurch wieder und kommt dann mal wieder gucken, ob wir noch da sind.

    Mali macht das komplett mit sich alleine aus. Das ist sehr schwer für mich das auszuhalten. Sie verkriecht sich in die entlegendsten Ecken der Wohnung, wo sie sich sonst nie aufhält, zittert vor sich hin und wartet auf das Ende. :verzweifelt:
    Sie will keinen Körperkontakt, sie will keine Ansprache.

    Ablenken kann ich vergessen, darauf fallen Beide nicht rein.

    Ich kann ihnen ihre Angst nicht nehmen, aber ihnen helfen die Angst auszuhalten,
    so wie sie es für sich bestimmen.

    Zitat

    Bei uns hiess von Anfang an die Regel:

    - was ich dir gebe, darfst du nehmen und behalten und ist gut für dich!
    - was ich dir gebe, darfst du behalten und ich nehme es dir nicht wieder weg!

    Ich wollte meinem Hund nicht die Regel "was ich dir gebe kann ich dir auch wieder wegnehmen" beibringen, da ihm dies keine Sicherheit gegeben hätte. Das hätte ihn nur in dem bestätigt, um das er sein Leben lang schon kämpfen musste.


    So ist und war es auch bei uns. :gut:

    Man darf nicht vergessen, dass der Hund nicht bei der TS aufgewachsen ist,
    sonstwo herkommt und sich jahrelang um sein Fressen selbst kümmern
    und/oder es verteidigen musste, um nicht zu verhungern.

    Wie soll er wissen, dass es jetzt nicht mehr so ist?

    Fressen ist eine überlebenswichtige Ressource, die für sich zu beanspruchen,
    ist für den Hund das natürlichste von der Welt

    Nun muss er lernen, dass er das gar nicht mehr nötig hat.

    Kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum der Hund dies nicht ohne Stress lernen und die Erfahrung machen darf, dass von seinem Menschen keine Bedrohung ausgeht.

    Ich hab auch eine Hündin aus dem TS, die ihren Knochen anfangs auch vor mir "verteidigt" hat.
    Um zu testen, wie sie reagiert, bin ich zu ihr und sie hat mich angeknurrt.
    Und? Meine Güte, sie hat mir damit nur zu verstehen gegeben "Das ist meins, lass mich in Ruhe!"

    Ich hab das akzeptiert und oh Wunder, heute darf ich ihr alles wegnehmen, weil sie gelernt hat,
    dass sie mir vertrauen kann.

    Zitat

    Dass ein Hund sich noch nicht richtig abrufen lässt, den man gerade mal 2 Monate hat ist doch völlig normal. Andererseits ist es aber auch traurig, wenn man sich einen Hund holt und dann nichtmal die 8 Euro pro Woche für eine Hundeschule hat...


    Mach dich doch nicht lächerlich. :lol:
    Solange du es nicht selbst mit deinen eigenen Hunden auf die Reihe bekommst,
    solltest du lieber vor deiner eigenen Türe kehren. :roll: