Ich bin noch etwas durch den Wind. 
Unsere Ostertage begannen heute morgen mit einer Beißerei zwischen Mali und der Nachbarshündin.
Und das Schlimme für mich ist, dass ich es hätte verhindern können.
Mali hab ich jetzt fast fünf Jahre und nie, wirklich noch nie gab so was.
Gut, mal ne Kabbelei, aber sehr sehr selten und vorallem unblutig.
Die andere Hündin ist nicht so ganz einfach, aber kein blutrünstiges Monster.
Aber die Familie unterschätzt sie sehr und sind eher unbedarft und behandeln die Symptome, aber nicht die Ursachen. Ich denke die Hündin ist sehr unsicher und sie hat Mali ganz klar angegriffen um ihre Ressource "Frauchen" zu verteidigen.
Kann mir ja echt egal sein, aber ich find es so schade, dass man immer gucken und aufpassen muss,
ob die draußen sind oder wir uns begegnen. Wir gehen uns immer aus dem Weg. Heute morgen hab ich Depp aber gedacht, okay, sprich sie mal an, man kann die Hunde ja mal zusammen laufen lassen. In den allermeisten Fällen passt das ja auch, wenn man den Hunden genug Raum gibt.
Ich hab's doch nur gut gemeint und wollte einfach nur entspannter miteinander umgehen. Ich wollte nicht mehr flüchten und jedes Mal die Straßenseite wechseln müssen bzw. die Nachbarn.
Okay, wir haben die Hunde abgeleint und sie sind sich abwartend, zurückhaltend mit leichter Bürste begegnet. War aber eher die Aufgeregtheit der Hunde. Sie haben sich beschnüffelt, jeder durfte mal, alles entspannt.
Dann haben sich die Nachbarshündin und Teddy näher miteinander beschäftigt und Mali ist kackern gegangen.
Ich hab dann den Haufen eingetütet und in dem Moment ist Mali zum Frauchen und wollte mal "Hallo" sagen. Und dann hat sie Mali angegriffen und zugepackt. Das ging so schnell, dass ich es nicht verhindern konnte. 
Es tut mir so wahnsinnig leid, hätte ich nicht in meinem guten Glauben, wird schon nichts passieren, gehandelt, wären Mali die Schmerzen und die Verletzung erspart geblieben. :/
Zum Glück konnte ich meinen TA erreichen und er hat die Wunde gleich versorgt. Er hat das Loch gespült, ich hab noch Betaisadonna zu Hause und eine Antibiotika-Spritze hat er meinem Mädel verpasst und ab Sonntag bekommt sie für fünf Tage weiter Antibiotka in Tablettenform.
Es musste nichts geklammert oder genäht werden. Er meinte, dafür wäre die Wunde zu klein und sie heilt besser, wenn sie offen bleibt. Wenn man die Wunde schließen würde, könnte sich eher ein Abzess darunter bilden.
Von meinem Mann hab ich schon Mecker bekommen, er hat ja gewusst, dass die andere Hündin eine Macke hat. Und er hätte die Hunde nicht zusammen gelassen.
Aber nicht die Hündin ist Schuld, sondern wir Besitzer, die die Situation falsch eingeschätzt haben.
Nun werde wir uns weiterhin aus dem Weg gehen, denn das Risiko traue ich mir nicht mehr einzugehen.
Schade, dass es so gekommen ist. Ich ärgere mich so so sehr über mich selbst und mache mir die meisten Vorwürfe. 
Würdet ihr den Kontakt doch nochmal suchen oder das Thema damit abschließen?
Da die Hündinnen jetzt nach diesem Vorfall erst Recht nicht mehr zueinander finden.