


Guck mal,leider ist es auf diesen Bildern nicht ganz so sichtbar,aber ist Chandro total abgehetzt,mit seinem breiten Kopf sieht er dann auch so aus,oder wie ein Rotti. Und das ist auch ein reiner Labbi



Guck mal,leider ist es auf diesen Bildern nicht ganz so sichtbar,aber ist Chandro total abgehetzt,mit seinem breiten Kopf sieht er dann auch so aus,oder wie ein Rotti. Und das ist auch ein reiner Labbi
Ja genau so etwas habe ich gesucht,danke
Suchfunktion gibt 10000000ß0 Seiten. Gibt es irgendwo etwas über BARF, wie und was und wieviel. So ein Grundkurs,wie Fluffy s beiträge über Stubenreinheit oder staffy s Leinenagression.
ich muss mich ( völlig fremd die Materie ) damit befassen
Dank Euch für Linktipps
Och Mönsch
gib Ihr Dein Handy,kann sie vom Krankenlager aus mit Charly simsen ![]()
Gute Besserung
Hallo
viel weiss ich noch nicht. es fehlen 2 Mineralien und die Daremflora ist nicht o.k. Er verträgt sein Futter nicht ( und das ist schon hochwertig ) und es ist "einiges aus dem Lot " Für den Spot habe ich eine andere Salbe bekommen,danach kratzt er nicht. Ansonsten paar Kügelchen ins Maul. Alles weitere per Telefon am Montag. Muss jetzt 2 Sachen bestellen,2 Salze u. einmal Tropfen. gegen das,was jetzt schon festgestellt wurde.
Der Spot wird so jetzt überhaupt nur als Symptom behandelt,die Ursache liegt eben anders. Wenn das Dreckwasser schuld war, Chandro hat ja nichts davon abbekommen, dann stimmt was mit der Abwehr meines Hundes nicht. Er ist dann so etwas wie ein Allergiehund.
Tja,Montag kommt der Rest, und danke für Eure guten Wünsche,leite sie alle an den patienten weiter
PS:
Ich fand es nur sehr wichtig das hier mal so einzustellen, weil,kaum einer kennt es und hallo,wir haben nichts gesehen,das war ein Tag vor der Rasur vorne am Hals

Und diese Tümpel sind auch nicht für jeden Hund schlecht,einer kanns ab,einer nicht. Wünsche Euch schönes WE
Darüber kann man auch diskutieren ? ![]()
Meine sind FKK, bei Chandro hatte ich am Tag öfter eins um,so ein leichtes,damit er nicht entwischt. Jetzt auch nicht mehr
Gute Besserung für Deinen Hund
Ich habe hier weitergeschrieben
https://www.dogforum.de/ftopic49807.html
Ich werde heut abend auch da reinschreiben,was bei der THP rausgekommen ist. Hätte gestern nur editieren können,wollte aber schnell ein paar Tipps wie ich ihn vom kratzen abhalten kann.Deshalb habe ich einen neuen Thread aufgemacht :^^:
das hat mir meine Trainerin zugesandt
Was ist ein „Hot spot“?
Lange Zeit ging man davon aus, dass „Hot spots“ als Folge
einer verminderten Belüftung der Hautoberfläche und hoher
Umgebungstemperatur auftreten, da sie bevorzugt in der
warmen Jahreszeit und bei Hunden mit dichtem, langem Fell
gesehen werden. Da aber auch Kurzhaarrassen wie Rottweiler
und Labrador für derartige Veränderungen prädisponiert
sind, muß es noch weitere Gründe für die Entstehung
von „Hot spots“ geben.
Welche Ursachen sind bekannt?
1. Allergische Reaktionen auf Flöhe (Flohspeichel) -
> „Hot spots“ meist im Bereich von Kruppe und
Oberschenkeln, oft mehrere hintereinander, häufigste Form.
2. Allergische (?) Reaktionen auf schmerzhafte,
juckende oder entzündliche Prozesse in der unmittelbaren
Nachbarschaft, beispielsweise Entzündungen der Ohren (-
> “Hot spot“ an Backe, evtl. Hals) oder der Analbeutel (-
>„Hot spot“ an Kruppe, Ober- oder Innenschenkeln).
3. Reaktion auf mechanische Probleme: Fremdkörper oder
reizende Substanzen im Fell (auch Reste von Medikamenten,
Shampoos etc.), verschmutztes, verfilztes Fell etc. -> „Hot
spots“ in der Nähe derartiger Bezirke, unter
Plattenverfilzungen auch großflächig.
4. Allergische Reaktion auf andere Parasiten, z.B.
Milben (v.a. Cheyletiellen), Zecken.
5. Reaktion auf kleine Verletzungen (Schürfwunden
etc.) oder Irritationen (Scheren).
6. Untypische Manifestationsart einer anderen Allergie
(atopische Dermatitis oder Futterallergie, v.a. bei
rezidivierenden Fällen).
Welche Hunderassen sind prädisponiert?
Zu den besonders häufig betroffenen Rassen gehören
Labrador, Golden Retriever, Collie, BSH, DSH, Bernhardiner,
Neufundländer, Rottweiler und Bobtail. Generell sind Hunde
mit langem Haarkleid und/oder dichter Unterwolle
überdurchschnittlich häufig betroffen. Rottweiler,
Neufundländer, Golden Retriever, BSH und Bobtail neigen
erfahrungsgemäß besonders zur Ausbildung tiefer „Hot spots“.
Welche Formen gibt es?
Man unterscheidet oberflächlichen und tiefen „Hot spot“.
Beide werden ganz unterschiedlich behandelt, so dass ihre
Unterscheidung (i.d.R. erst nach dem Ausscheren möglich)
von entscheidender Bedeutung ist.
Beim oberflächliche „Hot spot“ fällt sehr starker Juckreiz
auf: Die Hunde lecken, knabbern und kratzen so, daß binnen
Stunden bis höchstens 1Tag die typische Veränderung
auftritt, nämlich ein mehr oder weniger haarloser,
nässender, in der Mitte gelblich glänzender Hautbezirk mit
rötlichem Rand, der von der umgebenden gesunden Haut scharf
abgegrenzt ist. Die Haare aus der Umgebung sind meist mit
der Veränderung verklebt.
Der „Hot spot“ ist 10 Pfennig- bis handflächengroß und
rundlich bis oval. Beim Abtasten ist er flach und nicht
schmerzhaft. Bakterien sind zwar ursächlich nicht
beteiligt, finden allerdings so gute Lebensbedingungen vor,
dass oberflächliche bakterielle Sekundärinfektionen häufig
sind.
Oberflächlicher Hot Spot
Der tiefe „Hot spot“ dagegen bedeutet eine echte
bakterielle Infektion des Haarbalgs, die auf das umliegende
Gewebe übergreifen kann und schmerzhaft ist, so daß die
Selbsttraumatisierung weitgehend unterbleibt.
Er ist ebenfalls m.o.w. haarlos und 10 Pfennig- bis
handflächengroß. Typisch sind seine schlechtere Abgrenzung
zur Umgebung und „Satelliteneffloreszenzen“ außerhalb der
eigentlichen Veränderung (Pusteln, Krusten, offene und
nässende Stellen), die sich erst nach dem Ausscheren
zeigen. Die gesamte Veränderung ist verdickt, hart und
schmerzhaft und juckt nicht. Die Bakterien müssen intensiv
behandelt werden, um ein Übergreifen der Entzündung in
tiefere Hautschichten und eine Zerstörung der Haarbälge zu
verhindern. Die Behandlung ist wesentlich langwieriger als
bei der oberflächlichen Form.
Tiefer Hot Spot
Oberflächlicher und tiefer „Hot spot“ können erst nach
Ausscheren und Abtasten sicher unterschieden werden. Je
nach Lokalisation und nach Temperament des Patienten ist
gerade bei den schmerzhaften tiefen Formen eine Betäubung
erforderlich.
Wie werden „Hot spots“ behandelt?
Nach dem Ausscheren sollte jeder „Hot spot“ mit einer
milden, antiseptischen Lösung gereinigt werden. Hierbei
werden auch verklebte Haare, Medikamentenreste, Krusten
etc. mit entfernt.
Nässende Veränderungen wie „Hot spots“ dürfen keinesfalls
mit Salben, Pasten, Melkfett, Vaseline o.ä. behandelt
werden, da diese zu stark abdecken und sowohl die
bakterielle Entzündung als auch die Mazeration des Gewebes
fördern, den Zustand also noch verschlimmern.
Geeignet für die Behandlung sind wäßrige Lösungen (auch als
Spray), Lotionen und manche Cremes, bei tiefen „Hot spots“
auch antibakterielle Shampoos.
Beim oberflächlichen „Hot spot“ ist die örtliche Behandlung
die wichtigste Behandlungmaßnahme, die möglichst alle 2-3
Stunden erfolgen sollte. Verwendet werden adstringierend
(austrocknend) und gleichzeitig gegen Juckreiz wirkende
Präparate, häufig Antibiotika-Cortison-Kombinationen. Bei
sehr starkem Juckreiz, ausgedehnten Veränderungen
oder „nicht kooperativen“ Hunden müssen evtl. kurzwirksame
Cortisonpräparate in Tablettenform für einige Tage
zusätzlich verabreicht werden, bei starker bakterieller
Sekundärinfektion zusätzlich hautwirksame Antibiotika. Bei
konsequenter Behandlung heilen oberflächliche „Hot spots“
meist nach 4-7 Tagen ab.
Beim tiefen „Hot spot“ richtet sich die Therapie in erster
Linie gegen Bakterien, besteht also in der örtlichen
Behandlung mit einer antiseptischen Lösung oder einem
Shampoo zusammen mit einem hautwirksamen
Antibiotikatabletten mindestens 2 Wochen über die
vollständige Abheilung hinaus, d.h. insgesamt für
mindestens 3 Wochen. Cortisonhaltige Präparate sind, im
Gegensatz zu der oberflächlichen Form, kontraindiziert, da
sie die bakterielle Entzündung noch fördern würden.
Neben der Behandlung des eigentlichen „Hot spots“ muß
natürlich die Beseitigung des Auslösers erfolgen, (z.B.
Flohbekämpfung, gezielte Behandlung entzündeter Ohren oder
Analbeutel, Verbesserung der Fellpflege) etc. Die
Lokalisation des „Hot spots“ erlaubt bereits Rückschlüsse
auf wahrscheinliche Ursachen (s.o.).
Treten immer wieder und nicht nur in der warmen
Jahreszeit „Hot spots“ auf, sollte auch an die Abklärung
einer atopischen Dermatitis (Allergie auf Allergene in der
Luft wie Hausstaub, Hausstaubmilben etc.) und
einer „Futterallergie“ gedacht werden.
Welche vorbeugenden Maßnahmen gibt es?
Eine gute Fellpflege und –hygiene sowie die regelmäßige
Kontrolle von Ohren und Analbeuteln sollten nicht nur zur
Vorbeugung von „Hot spots“ selbstverständlich sein. Ist
eine allergische Reaktion auf Flohspeichel die Ursache,
sollten zur Flohkontrolle Präparate mit gutem „Anti-Feeding-
Effekt“ eingesetzt werden, die bereits den Flohstich
verhindern. Bildet sich trotz allem ein „Hot spot“, wird er
in der Regel frühzeitig bemerkt und entsprechend behandelt,
ehe er sich weiter ausbreitet oder Komplikationen
auftreten.
Diesen Artikel finden Sie bei Tierklinik Birkenfeld unter:
http://www.tierklinik-birkenfeld.de/de/kat.php?k=35
Copyright © Tierklinik Birkenfeld
Hallo,das freut mich aber. Im Moment ist es ja wie verhext. das Krankenlager im DF ist seit Monaten nicht bettenfrei. Deshalb immer wieder schön zu hören,wenn es einem Hund wieder besser geht ![]()
Also Ursachen kann es hunderte geben. dreckiges Fell, kleine Wunden,Stress,Milben ,Flohbiss, eine Entzündung an anderer Stelle ( Analbeutel,Ohren) deshalb macht mein TA sich ja auch nicht weiter die Mühe. Und es gibt Rassen, die haben so etwas bevorzugt. Z.B. Labrador. Dann gibt es noch versch. Formen des Hot Spots. Bis vor 4 tagen wusste ich noch nicht mal,das es so etwas überhaupt gibt.
Ich bin mal gespannt heute auf die THP. Er kratzt nämlich nur wie verrückt nach der Behandlung mit der Salbe. Ansonsten ist er recht vernünftig und kratzt da nicht andauernd rum. Wir haben den Verband gestern nach 2 Stunden abgemacht und hoffen nun,das wir anders behandeln können,was nicht so juckt oder brennt.
Ich möcht auch nicht gern was drum machen,da muss Luft ran.
So,ich schreib dann was heut noch so dabei rauskommt. danke für Eure Tipps.
Hier noch einmal,was meine Trainerin mir zugesandt hat
Was ist ein „Hot spot“?
Lange Zeit ging man davon aus, dass „Hot spots“ als Folge
einer verminderten Belüftung der Hautoberfläche und hoher
Umgebungstemperatur auftreten, da sie bevorzugt in der
warmen Jahreszeit und bei Hunden mit dichtem, langem Fell
gesehen werden. Da aber auch Kurzhaarrassen wie Rottweiler
und Labrador für derartige Veränderungen prädisponiert
sind, muß es noch weitere Gründe für die Entstehung
von „Hot spots“ geben.
Welche Ursachen sind bekannt?
1. Allergische Reaktionen auf Flöhe (Flohspeichel) -
> „Hot spots“ meist im Bereich von Kruppe und
Oberschenkeln, oft mehrere hintereinander, häufigste Form.
2. Allergische (?) Reaktionen auf schmerzhafte,
juckende oder entzündliche Prozesse in der unmittelbaren
Nachbarschaft, beispielsweise Entzündungen der Ohren (-
> “Hot spot“ an Backe, evtl. Hals) oder der Analbeutel (-
>„Hot spot“ an Kruppe, Ober- oder Innenschenkeln).
3. Reaktion auf mechanische Probleme: Fremdkörper oder
reizende Substanzen im Fell (auch Reste von Medikamenten,
Shampoos etc.), verschmutztes, verfilztes Fell etc. -> „Hot
spots“ in der Nähe derartiger Bezirke, unter
Plattenverfilzungen auch großflächig.
4. Allergische Reaktion auf andere Parasiten, z.B.
Milben (v.a. Cheyletiellen), Zecken.
5. Reaktion auf kleine Verletzungen (Schürfwunden
etc.) oder Irritationen (Scheren).
6. Untypische Manifestationsart einer anderen Allergie
(atopische Dermatitis oder Futterallergie, v.a. bei
rezidivierenden Fällen).
Welche Hunderassen sind prädisponiert?
Zu den besonders häufig betroffenen Rassen gehören
Labrador, Golden Retriever, Collie, BSH, DSH, Bernhardiner,
Neufundländer, Rottweiler und Bobtail. Generell sind Hunde
mit langem Haarkleid und/oder dichter Unterwolle
überdurchschnittlich häufig betroffen. Rottweiler,
Neufundländer, Golden Retriever, BSH und Bobtail neigen
erfahrungsgemäß besonders zur Ausbildung tiefer „Hot spots“.
Welche Formen gibt es?
Man unterscheidet oberflächlichen und tiefen „Hot spot“.
Beide werden ganz unterschiedlich behandelt, so dass ihre
Unterscheidung (i.d.R. erst nach dem Ausscheren möglich)
von entscheidender Bedeutung ist.
Beim oberflächliche „Hot spot“ fällt sehr starker Juckreiz
auf: Die Hunde lecken, knabbern und kratzen so, daß binnen
Stunden bis höchstens 1Tag die typische Veränderung
auftritt, nämlich ein mehr oder weniger haarloser,
nässender, in der Mitte gelblich glänzender Hautbezirk mit
rötlichem Rand, der von der umgebenden gesunden Haut scharf
abgegrenzt ist. Die Haare aus der Umgebung sind meist mit
der Veränderung verklebt.
Der „Hot spot“ ist 10 Pfennig- bis handflächengroß und
rundlich bis oval. Beim Abtasten ist er flach und nicht
schmerzhaft. Bakterien sind zwar ursächlich nicht
beteiligt, finden allerdings so gute Lebensbedingungen vor,
dass oberflächliche bakterielle Sekundärinfektionen häufig
sind.
Oberflächlicher Hot Spot
Der tiefe „Hot spot“ dagegen bedeutet eine echte
bakterielle Infektion des Haarbalgs, die auf das umliegende
Gewebe übergreifen kann und schmerzhaft ist, so daß die
Selbsttraumatisierung weitgehend unterbleibt.
Er ist ebenfalls m.o.w. haarlos und 10 Pfennig- bis
handflächengroß. Typisch sind seine schlechtere Abgrenzung
zur Umgebung und „Satelliteneffloreszenzen“ außerhalb der
eigentlichen Veränderung (Pusteln, Krusten, offene und
nässende Stellen), die sich erst nach dem Ausscheren
zeigen. Die gesamte Veränderung ist verdickt, hart und
schmerzhaft und juckt nicht. Die Bakterien müssen intensiv
behandelt werden, um ein Übergreifen der Entzündung in
tiefere Hautschichten und eine Zerstörung der Haarbälge zu
verhindern. Die Behandlung ist wesentlich langwieriger als
bei der oberflächlichen Form.
Tiefer Hot Spot
Oberflächlicher und tiefer „Hot spot“ können erst nach
Ausscheren und Abtasten sicher unterschieden werden. Je
nach Lokalisation und nach Temperament des Patienten ist
gerade bei den schmerzhaften tiefen Formen eine Betäubung
erforderlich.
Wie werden „Hot spots“ behandelt?
Nach dem Ausscheren sollte jeder „Hot spot“ mit einer
milden, antiseptischen Lösung gereinigt werden. Hierbei
werden auch verklebte Haare, Medikamentenreste, Krusten
etc. mit entfernt.
Nässende Veränderungen wie „Hot spots“ dürfen keinesfalls
mit Salben, Pasten, Melkfett, Vaseline o.ä. behandelt
werden, da diese zu stark abdecken und sowohl die
bakterielle Entzündung als auch die Mazeration des Gewebes
fördern, den Zustand also noch verschlimmern.
Geeignet für die Behandlung sind wäßrige Lösungen (auch als
Spray), Lotionen und manche Cremes, bei tiefen „Hot spots“
auch antibakterielle Shampoos.
Beim oberflächlichen „Hot spot“ ist die örtliche Behandlung
die wichtigste Behandlungmaßnahme, die möglichst alle 2-3
Stunden erfolgen sollte. Verwendet werden adstringierend
(austrocknend) und gleichzeitig gegen Juckreiz wirkende
Präparate, häufig Antibiotika-Cortison-Kombinationen. Bei
sehr starkem Juckreiz, ausgedehnten Veränderungen
oder „nicht kooperativen“ Hunden müssen evtl. kurzwirksame
Cortisonpräparate in Tablettenform für einige Tage
zusätzlich verabreicht werden, bei starker bakterieller
Sekundärinfektion zusätzlich hautwirksame Antibiotika. Bei
konsequenter Behandlung heilen oberflächliche „Hot spots“
meist nach 4-7 Tagen ab.
Beim tiefen „Hot spot“ richtet sich die Therapie in erster
Linie gegen Bakterien, besteht also in der örtlichen
Behandlung mit einer antiseptischen Lösung oder einem
Shampoo zusammen mit einem hautwirksamen
Antibiotikatabletten mindestens 2 Wochen über die
vollständige Abheilung hinaus, d.h. insgesamt für
mindestens 3 Wochen. Cortisonhaltige Präparate sind, im
Gegensatz zu der oberflächlichen Form, kontraindiziert, da
sie die bakterielle Entzündung noch fördern würden.
Neben der Behandlung des eigentlichen „Hot spots“ muß
natürlich die Beseitigung des Auslösers erfolgen, (z.B.
Flohbekämpfung, gezielte Behandlung entzündeter Ohren oder
Analbeutel, Verbesserung der Fellpflege) etc. Die
Lokalisation des „Hot spots“ erlaubt bereits Rückschlüsse
auf wahrscheinliche Ursachen (s.o.).
Treten immer wieder und nicht nur in der warmen
Jahreszeit „Hot spots“ auf, sollte auch an die Abklärung
einer atopischen Dermatitis (Allergie auf Allergene in der
Luft wie Hausstaub, Hausstaubmilben etc.) und
einer „Futterallergie“ gedacht werden.
Welche vorbeugenden Maßnahmen gibt es?
Eine gute Fellpflege und –hygiene sowie die regelmäßige
Kontrolle von Ohren und Analbeuteln sollten nicht nur zur
Vorbeugung von „Hot spots“ selbstverständlich sein. Ist
eine allergische Reaktion auf Flohspeichel die Ursache,
sollten zur Flohkontrolle Präparate mit gutem „Anti-Feeding-
Effekt“ eingesetzt werden, die bereits den Flohstich
verhindern. Bildet sich trotz allem ein „Hot spot“, wird er
in der Regel frühzeitig bemerkt und entsprechend behandelt,
ehe er sich weiter ausbreitet oder Komplikationen
auftreten.
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