Beiträge von Theobroma

    Ich hab letztens eine Frau aus einem Reitbild meiner Tochter weggestempelt, weil die - nun ja - nicht so besonders ansehnlich war... :hust: (also die Frau, nicht die Tochter) und natürlich einfach das Bild gestört hat. Eigentlich ging das alles recht gut bis auf die Zügel - die waren schwer zu "erhalten".
    Hat gedauert ja, aber mir wars das Bild wert. Auch wenn es sicher nicht so perfekt geworden ist wie bei @Maanu... |)

    So, Loch unterm Zaun verschlossen und die Hecke auf der anderen Seite gerodet und dabei einen weiteren "tierischen" Ausgang gefunden. :ugly: Immerhin vor Felix... :fear:
    Der hängt jetzt gerade an der Schlepp im Garten. Besser als den ganzen Tag drin hocken. Zwei lange Gassis gabs ja eh schon.

    Zwei Dinge, die heute gut waren:
    - wir sind auf 5m an einer Katze vorbei auf der Straße. Er lief auf der abgewandten Seite an der kurzen Leine und konnte ohne Kreischen und hinstürzen vorbeigehen. Gut, ich musste ihn schon ein wenig überzeugen und es war auch Zug auf der Leine, aber mehr weil er hinter mich ging und rüberstarren musste.
    - Ich war zum Kaffee bei einer Freundin und hab ihn dort auf eine Decke abgelegt. Dreimal ist er aufgestanden, aber den Rest der Zeit lag er ganz toll dort und hat zum Schluss sogar die Augen zugemacht.

    @physioclaudi Ich glaube ja nicht mal, dass er da sonderlich suchen muss. Er folgt ja gerne mal einer Fährte quer durch den Garten und die führen ihn ja förmlich hin. Der Nachbar gestern meinte, er hätte auf meinen Pfiff gerne zu mir kommen wollen, hat aber aus der anderen Richtung nicht durchs Loch gepasst.

    Mal was anderes: Wie managt ihr "Mobbing"? Beispiel von heute: wir waren mit einem 10 Monate alten Labbi zum gemeinsamen Spaziergang verabredet. Begrüßung verlief etwas steif, aber Felix hat das gut gelöst und lief dann gleich voraus. Nach ein paar Minuten wurden die beiden miteinander warm und habe auch gespielt (Rennspiele, aber wirklich positiv).
    Dann kam von hinten ein Springer Spaniel Rüde. Der Labbi und der Springer kannten sich wohl. Felix rannte auch gleich hin. Erst gab es ein paar Renneinheiten, dann fing Felix aber deutlich an zu stänkern. Er wurde dabei auch schnell laut. Der Springer hat das gut gelöst und Felix ein paar mal abgeschnappt ohne sich auf mehr einzulassen und hat das mit weiterer Spielaufforderung gelöst. Felix war leider nicht bereit, sein Vorhaben sein zu lassen und so hab ich ihn mir gegriffen (Abruf ging nicht). Er musste dann an der Leine bleiben für ein paar Minuten. Dann sind wir drei weiteren Hunden begegnet, alle frei. Eins davon eine Viszla-Hündin, die Felix mag und kennt. Also Hund abgeleint und siehe da. Er war abgelenkt und es ging gut. Wir sind dann minutenlang zu dritt weiter und die drei Rüden konnten miteinander spielen. Aber mit ziemlich "rauem" Ton, für mich immer an der Grenze zum Kippen. Blöd war vor allem, dass der junge Labbi sich auf Felix Seite geschlagen und fleißig mit gemobbt hat. Ich hab Felix dann abgerufen - was diesmal auch ging. Er war also noch nicht "gezündet", sondern ansprechbar. Der Springer ging dann alleine weiter und wir nach ein paar Minuten mit Abstand hinterher. Die Labbi-Besitzerin hatte nicht mal verstanden, dass auch ihr Hund fleißig mitgemischt hatte und wusste gar nicht, was überhaupt los gewesen war. Ich war nur froh, dass die Situation nicht gänzlich gekippt ist.

    Hat das so gepasst von meiner Seite aus? Was hättet ihr anders gemacht? Mir persönlich wäre es lieber gewesen, gar nicht gemeinsam mit dem Springer weiter zu gehen nach dem ersten Problem mit Anleinen. Aber die HH des Labbis, mit der ich ja unterwegs war und die Springer-HH kannten sich. Kann ich ja schlecht sagen "wir gehen alleine". Die hat das zum Glück dann alleine verstanden und angeboten. War es richtig Felix eine "zweite Chance" zu geben? Ging ja auch erst mal ne ganze Weile gut.

    Ich muss mich da echt noch reinfuchsen. Meine bisherigen Hunde waren entweder völlig unverträglich oder freundlich mit allen. Felix wird da gerade erwachsen, ist aber natürlich noch nicht "gesetzt" und richtig souverän. Vor allem Rüden seiner Größe entwickeln sich zum roten Tuch. Größere Rüden ignoriert er gut. Wir sind heute mit Sicherheit 10 weiteren Hunden begegnet, die entweder deutlich größer oder absolut unterwürfig waren. Die ignoriert er alle.
    Wir gehen halt ein paar mal pro Woche hier im Stadtwald und da sind immer viele Hunde und fast alle laufen frei. Wenn er dort nicht mehr klarkommt, wäre das echt Mist.

    Im Winter habt ihr doch kleinere Ausläufe oder? Dann würde ich "ohne Halfter ran kommen" üben auf dann verschieben. Oder auch mal gezielt im Longierzirkel oder Reitplatz üben - aber wahrscheinlich klappts auf engem Raum eh gut.

    Im Winter haben wir immer noch in etwa ein Fußballfeld... :hust:
    Auf dem Reitplatz klappt es meist ganz gut. Er kommt zwar nicht, aber bleibt stehen. :ka:

    Wenn Du es rutschig magst, dann sollte eine einfache Distanzhose für dich gut sein.

    oder zwei Zäune. Außen elektro und mit kleinem Abstand innen normal zum Schutz für euren hund. Nimmt zwar ziemlich viel Fläche weg aber wenn euer hund nicht so der Springer ist könnte es funktionieren.

    Das blöde ist, dass die vorhanden Zäune unseren Nachbarn gehören und ich deshalb "außen" nichts machen kann.

    Ich beschreib das mal. Wir haben eigentlich vier Nachbarn. Der Nachbar 1 links hat einen hohen, stabilen Holzzaun bis zur linken oberen Ecke unseres Gartens. Der wird nun neuerdings untergraben. Wahrscheinlich deshalb, weil ich den linken oberen Teil - da haben wir nur etwa 3m Grenze zu Nachbar 2 - zugemacht haben. Dieser Bereich war unzureichend gesichert. Teilweise mit Sichtschutzzaun und sonst mit vielen Lücken. Das sichere ich nun schon länger mit Brettern und Steinen. Aber die haben Fuchs und Dachs immer wieder weggeräumt. Egal, wie fest verklemmt usw. Dort hab ich jetzt einen 1m hohen Wildzaun. Daher wohl das Ausweichen.
    Nachbar 3 hat einen ganz neuen, stabilen Holzzaun mit Fundament. Kein Durchkommen.
    Nachbarin 4 hat sich einen Holzzaun innen in ihr Grundstück setzen lassen - mit einem Meter Raum außenrum zu den Nachbarn. Perfekte Laufstrecke für Fuchs und Dachs. Die kommen deshalb oben rechts in der Ecke in unseren Garten und dann quer durch. Daher brauchen die eben einen Ausgang links, weil sie eben vor allem durchlaufen. Diese rechte obere Ecke ist total zugewachsen. Wo genau die da durchkommen, weiß ich nicht mal. Ich komme nämlich aufgrund der riesigen Hecke davor nicht ran. Aber da könnte ich einen Stromzaun aufbauen.

    Heute nacht war wohl Ruhe. Keine neuen Schäden. Immerhin.

    Die Tierchen graben eher nacht und in der Dämmerung, oder? So gesehen könntest du am Tag den Strom aus lassen.

    Ja, nachts und an dunklen Regentagen.

    Felix ist vorhin schon wieder aus dem Garten abgehauen. Ich hatte den Durchgang hinten repariert, er war den ganzen Tag an der Leine und beim Abendessen auf der Terrasse kurz offline. Er dreht wie immer ne Runde hinter den Büschen und plötzlich höre ich den Nachbarn sagen “oh, hi Felix!“ hab mich also in die Büsche geschlagen und das neue Fuchsloch unterm Zaun gefunden. Ich bin echt bedient... Mistviecher!!! :rotekarte: :fluchen: