Meine Huendin ist von "kein will to please" weit entfernt und auch sonst jeder Parson, den ich kenne.
Die sind alle extrem arbeitsfreudig und immer bemüht dem Besitzer zu gefallen und alles richtig zu machen.
Das ist aber kein WTP im eigentlichen Sinne. Dein Parson hat verstanden, dass es Sinn macht und Vorteile hat, mit Dir zu kooperieren. Solltest Du aber mal was verlangen, was ihm völlig unsinnig erscheint, könnte es gut sein, dass er anders entscheidet. Das macht für mich den Terrier aus. Er arbeitet mit Dir und für Dich, weil er es will, nicht weil es ihm ein inneres Bedürfnis ist.
Mit geht's bei der Frage ums Erwachsen werden auch weniger um den WTP, sondern eher um die Frage, wann er lernt, mit sich selber besser klarzukommen. Mehr Souveränität und Frustrationstoleranz im Alltag. Gerade an letzterem trainieren wir und das wird auch. Aber manchmal schlägt der Junghund schon noch heftig durch. Daher die Frage...
Erfreulich heute: Begegnung Nr. 2 mit dem aufdringlichen Cocker (der mich auch jedes Mal anspringt und am liebsten in den Buggy hüpfen würde) ist wieder gut verlaufen. Felix hat sich an mir orientiert und das nervtötende Bell-/Hüpfdingens ignoriert. Guter Hund!