Öh, erst sinds lose Haare, nun sinds feste?
Also die Haare sind lose im Fell, aber sein Fell an sich ist fester als bei kurzhaarigen Hunden. Stockhaar halt.
Das Deckhaar ist ganz anders als das vom Pferd zum Beispiel. Mehr wie Mähnenhaar.
Öh, erst sinds lose Haare, nun sinds feste?
Also die Haare sind lose im Fell, aber sein Fell an sich ist fester als bei kurzhaarigen Hunden. Stockhaar halt.
Das Deckhaar ist ganz anders als das vom Pferd zum Beispiel. Mehr wie Mähnenhaar.
Vorbeiführen ohne Leine: Jogger, Fahrräder, Autos, Reiter, Kuh/Schafweiden, Kinder, andere Hunde. Fehlt noch was? Alles gut möglich. Freilauf oder auch Blickkontakt, "bei mir" und es läuft. Wirklich wildes Spiel mit seinem liebsten Hundekumpel braucht zwei Rufer, aber ja grundsätzlich schon. Wenn die Erregungslage in die höchsten Level steigt, kann es auch mal schwierig werden (Strand, Möwen aufscheuchen, erste 5 Minuten, fremder Hund zum Spielen - in dieser Kombi konnte ich ihn mal nicht zurückrufen).
Aber im Alltag und bis zum mittleren Level, ja. Also in 99% der Fälle außer eben wie oben genannt in Extremfällen. Ich finde das für 15 Monate auch völlig okay so.
Nur bei Wild und im Jagdmodus - da setzt es aus.
Bei Schafen geht es inzwischen, wenn da ein Zaun dazwischen ist super auf 2m ohne dass er hinrennt. Schafe ohne Zaun geht nur mit Leine, wenn wir näher als 20m ran wollen. Pferde gehen immer. Er hängt auch seltener wild kreischend in der Leine als früher bei Eichhörnchen und Katzen. Setzt sich hin (antrainiertes Verhalten).
Ich denke manchmal, er bräuchte ein Desensibilisierungstraining. Nur leider geht das ja nicht mit den anderen Tieren, weil die Angst hätten. Auf Pferde hat er anfangs auch mit Jagdverhalten reagiert. Seit er ständig mit ihm Stall ist, ist das komplett weg.
An der Hinterhand kann man die Muskeln sehen, zu arg fett kann der Mix daher nicht sein. Aber ich finde das Foto auch nicht optimal, um da mehr sagen zu können. Ist ein Hund zum Anfassen... ![]()
@LieblingPia hat gute Erfolge mit dem CoatKing von Mars bei ihrer Sookie erzielt, wenn es um das Entfernen von totem Trimmfell geht.
@EPonte nutzt den bei ihrer Melli auch.
Super, danke! Und welchen sollte ich da nehmen? Einen "feinen"?
Das ist klar. Leider reicht meine Reaktionszeit nicht aus, um "Jagen" zu unterbinden, wenn 5m neben dem Weg ein Eichhörnchen auf dem Ast Samba tanzt. Bis ich Luft geholt hab, um abzubrechen, steht der Hund schon dort (auch mit Schlepp!). Erfolgserlebnis - Haken dran. Nur wie soll man das verhindern?
Das einzige, wo es eben was bringt, ist in den Situationen, wo er erst anzeigt und dann losstürmt, nachdem ich in fürs Anzeigen gelobt oder ein potentielles Losgehen verboten habe. Denn dann hab ich ne Chance, überhaupt auf der Schlepp zu stehen.
Früher hab ich die Schlepp genutzt, um ihm Stopppfiff und Warte (vor mir) beizubringen. Das ist auch das einzige Kommando, wo ich sie heute noch im Training verwende. Im Freilauf nutze ich das Kommando nur dann, wenn ich sicher bin, dass es funktioniert, um es mir eben nicht zu verderben. Training an der Schlepp geht aber eigentlich auch nur, wenn er nicht völlig drüber ist. Wenn er so ist wie zur Zeit, ist sie nur Sicherung.
Ich finde das für ihn selbst so schade, weil er viel mehr Freiheiten hätte, wenn er hören würde. Leider kann man das dem Hund nicht erklären. So hab ich das Gefühl, ich muss ihn regelrecht gängeln, statt ihm Freiheit zugesehen zu können. Aber wenn ich ihm den kleinen Finger reiche, nimmt er den Arm und rast davon.
Ich weiß ja, es ist ne Phase, es wird wieder anders, er war ja schon so toll zwischendurch. Ich weiß auch nicht, warum er hin und wieder diese "drüber-Phasen" mit einem dauerhaft hohen Erregungslevel hat. Wild, Wetter, Hormone? Keine Ahnung. ![]()
Einen Pferdestriegel!Und zwar den hier: Gummistriegel Mini - Striegel - Krämer Pferdesport
Der ist weich genug das ich auch dem Whippet auf den Rippen striegeln kann und was der an Haaren rausholt...
Sowas haben wir - bringt leider nichts bei Felix. Dafür sind die Haare zu fest bei ihm.
Ich benutze ne einfache Zupfbürste, Empfehlung von meiner Trimmerin
Hast Du da mal einen Link für?
Ich red mir immer ein, dass das bestimmt alles schon uralte Hunde sind.
Kenne ich... ![]()
Du könntest den Leckerli-Regen oder das "Jagen" von Leckerlis evtl. auch unter Signal stellen?
Ich habe dafür so ein Fiepen, eher leise, aber er hört das sehr gut - wenn er will. Es ist die Vorstufe zu "Schau" und meint "langsam und Blickkontakt aufnehmen". Bei niedrigem Erregungslevel klappt das super.
Aber Felix findet doch Bälle und Co. interessant, oder?
Er findet ALLES interessant. Futter, Futterbeutel, Spielzeug aller Art. Aber so ein echtes Tier mit Fell und Atmung ist um Welten interessanter. Wenn er einen Ball tragen darf beim Spaziergang, dann kommt er aber nicht so sehr ins Scannen und hält dadurch den Erregungslevel (trotz Ball) unten.
Ich denke, solange in normalen Situationen keine Kontrolle über den Hund möglich ist (Hundebegegnung, Jogger, Radler, anleinen in Ruhe, im Auto ruhig sein vorm Aussteigen (damit meine ich nicht wie eine gespannte Feder zu sitzen!) etc pp, wird es schwer bis unmöglich in einer so hohen Trieblage wie beim Jagen ernsthaft und zuverlässig Einfluss zu haben.
Das sind alles Situationen, die wirklich gut klappen mit ihm. Ich hab vorhin mal einen kurzen Film gemacht - drittes Mal Reizangel und zum ersten Mal vor dem Starten Ablage und Freigabe. Ich hab ihn dann später sogar im Hetzen ausgebremst mit Pfiff und abliegen lassen - ging erstaunlich gut. Und er liebt das Ding und will es wirklich gerne hetzen, fangen und totschütteln. Wir machen wirklich viel zum Thema Impulskontrolle, aber bei Wild setzt alles aus.
Wenn du mit einer Schleppleine trainierst, würde ich sie wirklich gar nicht abmachen. Du machst ihn mit soetwas nur leinenschlau, was dir die Trainingsmöglichkeit mit einer Schleppleine auf ein Minimum reduziert mEn.
Darüber habe ich jetzt ein wenig nachgedacht, ob das wohl so ist. Tatsächlich gehe ich seltener mit Schlepp als ohne. Und er verhält sich auch gleich, zumal die 20m-Schlepp auch sehr leicht ist. Er geht auch mit Schlepp mal Wild hinterher, wenn der Reiz zu groß wird. Ich lassen sie ja schleifen und nutze sie vor allem als Entfernungsanzeige und um in Einzelfällen mal Kommandos durchzusetzen. Ich fühle mich an manchen Tagen wohler mit der Schlepp (falls er doch mal abhaut und im Fuchsbau verschwindet), aber ich habe mal gemerkt, dass ich sie nicht länger als ein paar Tage nutzen kann, weil ich sonst das Vertrauen in den Freilauf verliere. Daher kommt die Schleppleine ab, wenn er in einer niedrigen Erregungslage ist und ich ihm vertraue, dass er hört. Gestern zum Beispiel bin ich auf einer 4km-Runde nur einmal drauf getreten, obwohl er echt gaga war. Ich versuche alles nur verbal und mit Körpersprache zu lösen. Vor ein paar Monaten war er noch "anders" mit Schlepp, jetzt gibt's da keinen Unterschied mehr. Es ist wohl mehr ein Rettungsanker für mich als für den Hund ein Hindernis.
Hm 20 Meter... das ist ja quasi die Länge einer Schleppleine dann. Ich kann verstehen, dass manches nur auf engem Radius klappt, aber was wäre denn so schlimm daran, wenn er mal 50m weit vorläuft? Ist da ne Straße, oder sonstwas?
Wir gehen entweder im Stadtwald oder am Stall. Ersteres ist eben Wald - mit eher schmalen Wegen, Unterholz links und rechts. Wenn er da weit vorläuft, kann ich ihn nicht mehr sehen. Und dann würde er das sofort ausnutzen und stöbern/jagen gehen. Beim Stall gehen wir auf einer schmalen Straße. Weil es das Ende der Welt ist, ist dort nicht viel Verkehr, aber eben doch ein paar Autos und LKWs. Dort darf er auch mal weiter vorlaufen, aber wenn ich nicht pfeife, dann läuft er grenzenlos weiter und geht eben auch mal seitlich ins Unterholz (da ist überall Wild). Daher eben die vielen Orientierungsübungen mit Leckerli usw. Damit er lernt, mehr auf mich zu achten.
Am Strand zum Beispiel ist mir das wurscht - da darf er auch 200m weg laufen. Ich sehe ihn ja und er kommt auch regelmäßig zurück. Ist ja leicht mich zu finden. Ich glaube nicht mal, dass er bewusst von mir wegläuft. Das Leben ist einfach so spannend!
Nur wenn ich manchmal so Spaziergänger sehe, die gemütlich durch den Wald latschen, die Hunde im Radius von 10m um sie herum mit Schnüffeln beschäftigt - davon kann ich leider nur träumen. Klar, die Rasse ist so - selbständige Jäger. Aber manchmal wäre es schon angenehm, wenn nicht jeder Spaziergang Training wäre (auch an der Schlepp, denn die hindert ihn nicht daran, vorzulaufen).
Hast du mal versucht die Richtung zu ändern und schnellen Schrittes von ihm wegzugehen? Das löst hier immer den "HOPPLA, schnell hinterher"-Effekt aus
Klar hab ich das. Dann passiert genau das:
Die rennen dann halt in die andere Richtung 100 Meter vor....wendet man, machen sie es wieder...so kann man es ewig spielen.
Findet er toll, aber ändert nichts an seiner "ich laufe eeeeewig weit vor" Einstellung.
Was halt dazu kommt - mit jedem Meter, den er sich von mir entfernt, steigt exponentiell die Wahrscheinlichkeit, dass er auf Abbruch und RR nicht hört. Sprich, wenn er im 10m Radius um mich herum ist, kann ich ihn zum Beispiel vom Jagen sehr gut abhalten. Wenn er 30 oder mehr Meter voraus ist, zuckt er müde mit den Schultern und macht sein Ding.
Es ist ja nicht ständig so schlimm wie in der jetzigen Phase. Wir hatten das ja schon im August mal und da hat ständiger Leckerli-Regen für in-der-Nähe-bleiben geholfen. Aber es ist wirklich einfach nicht sein Ding und kostet ihn Konzentration auf mich zu achten.
Ich würde mich ja einfach verstecken und sehen, wie Wuffi das findet, wenn er plötzlich allein da steht weil er nicht aufpasst
Ich schätze mal, Du meinst mich... findet er super, weil dann macht er einfach sein Ding. Das interessiert den nicht die Bohne. Wenn er gut drauf ist (also nicht zur Zeit), wartet er dann oder kommt auch mal zurück getrabt, weil gibt ja Leckerli dafür. Wenn er so gaga ist wie zur Zeit, merkt der das nicht mal. ![]()