Beiträge von Schnilo

    Hallo Mario,


    genau so lief es bei einer Freundin auch- die sagten vorher am Telefon sie sollte ein Halsband und eine Leine mitbringen und das war`s , den Hund hat sie dann sofort mitgenommen.. ging zum Glück gut. Obwohl die Orga gesagt hatte, sie kämen das neue Zuhause kontrollieren, ist das bis heute (6 Monate später) nie geschehen. Die Hunde mussten in der Pflegestelle auch in die Wohnung pinkeln, war ein ziemlicher Saustall wohl.
    Scheint doch verbreitet zu sein :???:
    LG

    Das Knurren keinesfalls bestrafen, denn es ist ein sehr nützliches Vorwarnzeichen, daß der Hund bei Bestrafung später evtl. nicht mehr zeigt, sondern gleich zu schlimmeren Maßnahmen greift.



    Kann ich nur bestätigen- mein Hund wurde früher vom Vorbesitzer wegen sowas im Körbchen angebunden und mit einem Stück Gartenschlauch mit Sand drin verprügelt.. Sicher ein extremes Beispiel, aber es hat 1,5 Jahre gedauert, dass er knurrt, wenn was ist und er nicht mehr direkt "draufgeht".

    Neulich traf ich einen immer sehr mitteilsamen :roll: Nachbarn im Treppenhaus, als dieser meinen JRT streicheln wollte und ihn versuchte anzulocken (ich muss dazu sagen, dass der sich daraus gar nichts macht und nicht zu Fremden geht) reagierte Milo so gar nicht. Darauf der Nachbar: "Der muss erstmal ordentlich beißen, dann gehts ihm besser!"
    :???:


    Bemerkenswert finde ich auch die Leute z.B. in Straßenbahnen, die richtig fies und beleidigend werden, wenn man ihnen nicht erlaubt den Hund zu streicheln.. Als gäbe es ein Geburtsrecht darauf, jeden Hund, vor allem wenn er klein ist, zu streicheln... ätzend.
    Was ich gerne sage: "Der hat Flöhe" , "Das ist eher ein Hund zum AnGUCKEN nicht zum AnFASSEN" oder auch "Der weiß ja nicht, dass er klein ist, das ist ein echter Kerl mit Eiern" :D
    Ist doch wahr!
    LG

    Dazu hätte ich auch nochmal eine Frage: Meiner fängt auch erst nach einiger Zeit an (manchmal und noch). Man sagt doch immer, dass Hunde kein Zeitgefühl haben, oder ist das inzwischen überholt? Denn ich habe das anders erfahren.. Wenn ich nur mal ein paar Minuten weg bin, rührt sich der Hund beim Reinkommen kaum. Sind es dagegen 2 Stunden, freue er sich quasi "tot".
    Weißt das jemand?

    Hallo an eine Leidensgenossin,


    mh, ich kenne das Problem. Hatte letztes Jahr auch dazu hier geschrieben und logge mich jetzt wieder ein um dir vielleicht ein paar Tipps geben zu können, bzw. zu erzählen, wie es bei mir mehr oder weniger zum Erfolg geführt hat..


    Ich bin vor 7 Wochen auch in eine neue Wohnung gezogen und habe den Hund dann wieder zu mir nach Rostock geholt, nachdem er 7 Monate in Köln bei meiner Familie als Zweithund gelebt hat, da ich im Auslandssemester war einige Zeit.
    Letztes Jahr ging alleine sein gar nicht, habe ihn erst seit April 07 (er ist aber schon fast 10 jetzt)und er hat nur gebellt und gejault. In der neuen Wohnung wollte ich es anders machen, da ich ihn sonst nicht in Rostock haben könnte.
    Habe vom 1. Tag an die Wohnung verlassen, ohne Übertreibung bis zu 100 Mal am Tag(wenn man den Tag da ist, da war das so bei mir). Habe einen einzelnen Schlüssel ohne Bund(Geklimper) außen ins Schloss gemacht (kam keiner rein) und bin raus- und reingegangen, habe die Tür aufgelassen, Tür zu, sofort wieder auf, 30 sek draußen gestanden, reingegangen. Ohne dem Hund was zu sagen oder so. Er war am Anfang so, dass er jedes Mal panisch zur Tür rannte, sobald er die hörte. Das habe ich in unregelmäßigen Abständen und Abläufen ein paar Tage (2-3) gemacht und irgendwann war es meinem Hund einfach zu blöd jedes Mal zur Tür zu rennen.. Ich weiß ja nicht, wie deiner da ist. Als Milo(meiner) nicht mehr zur Tür rannte(ich habe draußen gehört, dass er nach ein paar sekunden, oder einer Minute zur Tür ging, lauschte und wieder weg ging) und sogar wenn ich wieder reinkam immer noch im Körbchen lag(oh Wunder!) habe ich die Abwesenheit erhöht. Dazu immer per Laptop und Audiorecorder aufgenommen. Beim Wiederkommen kommt er heute teilweise noch nicht mal mehr direkt aus seiner Box.
    Tja, heute nehme ich ihn immer auf, wenn ich gehe und ich achte darauf, dass er jeden jeden Tag ca 2 Stunden alleine ist. Das muss man einrichten. Es klappt ganz gut. Er kriegt manchmal ein Knöchelchen wenn ich gehe, auch wenn ich nur mal zum Briefkasten. Bei Milo war es so, dass die Zeit, die ich weg war, ab dem Zeitpunkt, wo er die Tür quasi ignorierte, relativ egal war. Da er manchmal aber doch jault(die Hand würde ich da nicht ins Feuer legen), wenns länger als 2-3 stunden ist tue ich ihn, wenn ich länger weg bin und abends/nachts ins Auto. Den besten Schlaf seines Lebens hat dieser HUnd im Auto (mit Box) und dort pennt er quasi durch, egal wie laut es draußen ist (habe das mal ausprobiert, alle 30 min angeschlichen über 4 Stunden. Das mit Auto ist nicht schön, aber für diesen Hund unstressiger als Zuhause bleiben(und für mich auch). Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass er irgendwann doch zuhause bleibt :roll:


    Hm, was mache ich noch? Ach so, wenn ich nachmittags gehe und es wird dunkel, mache ich im Flur Licht an, damit er nicht irgendwann im Dunkeln steht. Seine Box steht direkt gegenüber der Tür, da er diese gerne im Blick hat und wenn er dabei im Böxchen liegen kann, ist das besser, als wenn er im Flur steht(denn dann wird gejault).


    Vielleicht hilft dir das etwas. Vielleicht wäre das mit dem Auto auch für euch eine Option, da euch sonst akut vielleicht die zwangsweise Kündigung droht? Kommt aber sicher auf den Hund an, ob der da ruhig bleibt..Trotzdem üben, natürlich. Rein- und Rausgehen mach ich heute noch mehrmals täglich, ohne Jacke, mit Jacke , Schuhe anziehen etc. :roll: mit komplett Ausgehfertig machen und direkt wieder rein. Als wär man ein Idiot, aber es hat geholfen.


    Ich wünsche euch alles Gute!

    Hallo Angela!
    Das tut mir echt leid für dich. Ich kenne die Situation, habe auch so ein "verrücktes, altes Exemplar" :) zuhause, der einfach 8 Jahre lang vom Vorbesitzer gequält wurde. Vieles in diesen Hunden ist einfach da und obwohl mich mein Hund nicht beißt, würde ich niemals die Hand für ihn ins Feuer legen. Wenn ich bald 4 Monate nach Irland gehe, muss ich ihn auch für die Zeit irgendwo unterbringen und suche auch relativ verzweifelt. Und es stimmt, was du sagst, manche Hunde brauchen wirklich ihre "Person", um einigermaßen klarzukommen. Ich verstehe deine Angst total.
    Ich würde beide "Alternativen" verstehen können, hoffentlich triffst du eine Entscheidung, mit der du leben kannst.
    Freundlichen Gruß,
    Inga


    PS: Herzlichen Glückwunsch zum Baby!! Ich werde dieses Jahr Tante und freue mich schon total!

    Hallo!


    Echt eine dumme Situation! Aber für mich sieht es so aus, als ob du die Sache mehr oder weniger über seinen Kopf entschieden hast...? Kann das sein? Und vielleicht ist es auch nicht so, dass dein Freund niemals einen Hund haben will, es kommt auch immer auf die Lebensumstände an, die einem manchmal einen Hund erlauben und manchmal nicht(anzuschaffen).
    Hoffentlich wird alles gut :streichel:
    Lg

    Hallo Heidi!
    Haben diese Woche öfter über Computer aufgezeichnet und ihn bis zu einer Stunde alleine gelassen und kein Mucks. Machen das jetzt weiter und erhöhen regelmäßig zur Kontrolle. Ich glaube er sitzt die ganze Zeit im Flur und starrt auf die Tür in der Hoffnung, dass wir bald wiederkommen.
    Irgendwann musste er sich ja daran gewöhnen, kannte er ja vorher auch und wir kamen ja jetzt auch immer wieder. Aber erklär das mal `nem Hund..
    LG