Moin,
ein ähnliches Theater haben wir vorletztes Jahr gehabt. Leja humpelte - keiner wusste warum.
Zuerst waren wir beim THP (hat sich zufällig so ergeben, ist unser Futterlieferant), der hat eine Zerrung an der Schulter diagnostiziert. Es gab Traumeel, irgendwelche Kügelchen und Quarkwickel, die Leja gefressen hat.
Dazu noch tägliche Rückenmassagen. Die Technik hatte der THP uns gezeigt - ist echt total simpel. Das eine war eine Art "Rollenmassage" eine Hautfalte auf dem Rücken langsam vom Nacken aus Richtung Rute "kneten" Das andere war eine Art "Tiefenmassage" mit den gespreizten Fingern das Fell vom Nacken an Richtung Rute ordendlich durchwackeln.
Selbst das bürsten mit einer einfachen Noppenhaarbürste hat schon einen kleinen Massageeffekt. So oft haben wir Leja selten gebürstet 
Die Besserung war echt minimal, nach einem gewissen Zeitraum sind wir auf Anraten des THP zum TA gegangen. Dort wurde die Diagnose vom THP in Frage gestellt und gleich von ED gesprochen. HD konnte ausgeschlossen werden, da Leja darauf untersucht wurde (ED hatten wir damals vergessen)
Also kam das Sandmänchen zu Leja, es wurden div. Röntgenbilder gemacht.
Nach der Kurznarkose ist Leja aufgewacht und ihr humpeln war weg!
Es gab noch 10 Tage Rimadingsda und sie war wieder wie neu.
Und obwohl sich 3 TÄ die Bilder angeschaut haben, war nichts zu sehen.
Im Moment haben wir leider wieder das Problem mit der Humpelei - diesmal ist es direkt nach dem Toben aufgetreten.
Es ist kein "aua, ich habe mich verletzt"-Humpeln sondern wieder dieses "irgendwie tut da was weh"-Humpeln. Es ist mal da und mal nicht. Unsere Erste-Hilfe-Maßnahmen - Traumeel, die anderen Kügelchen, kurze Spaziergänge - haben schon einiges gebracht.
Jetzt geben wir ihr seit einer Woche "Luposan-Gelenkaktiv" mit ins Fressen und haben das Gefühl, dass in dieser einen Woche ihr Humpeln sehr viel weniger geworden ist.