Hallo,
Leja ist vor gut einem Jahr kastriert worden.
An einem Freitag ist sie unter´s Messer gekommen, nach der Narkose hat sie zwar versucht was zu fressen, hat es aber im hohen Bogen wieder ausgespuckt, ebenso das Wasser, was sie getrunken hat. Wegen der Halskrause wollte sie sich nicht hinlegen. Die haben wir dann abgemacht und ihr ein T-Shirts angezogen. Dann hat sie ein paar Stunden geschlafen.
Am Samstag sollten wir noch mal beim TA vorstellig werden, Leja ist an den Tropf gekommen (wegen der Spuckerei), ist untersucht worden und die Naht ist kontrolliert worden. Nach dem Tropf ging es ihr merklich besser.
Am Sonntag hat uns der TA noch mal zu sich bestellt und hat Leja noch mal untersucht. Dann ist ihr der Anschluß am Vorderbein entfernt worden. Den hatte sie noch, falls ein Notfall eintreten sollte.
Ab Montag ging es ihr langsam besser. Sie hatte noch bis Dienstags Schmerzzäpfchen bekommen und dann war gut.
Am Samstag sollten wir noch mal zur Kontrolle - vor allen wegen der Naht. Da hieß es schon, Leja darf ein wenig toben.
Erkläre einem Labbi dass er ein wenig toben soll.
Zum Fädenziehen brauchten wir nicht, die Naht war ohne sichtbaren Faden genäht (irgendwie nach innen), da konnte Leja auch an nix knabbern.
Beim nächsten Impfbesuch ist sie noch mal abgetastet worden und alles war ok.
Damit Leja die blöde Halskrause nicht tragen musste, habe ich einen Badeanzug von mir geopfert. Wir haben den so angezogen, dass das Vorderteil über die Naht ging und die Träger des Badeanzuges durch ihr Halsband gefädelt. Da rutschte nichts. Der Badeanzug war danach aber reif für den Müll. Einen Babybody in Labbigröße habe ich nämlich nicht gefunden.
Leja ist ein wenig ruhiger geworden. Ob das nun mit der Kastra zusammenhängt kann ich nicht sagen.
Zugenommen hat sie (nicht viel). Aber ich behaupte mal, dass das nicht unbedingt mit der Kastra zusammenhängt. Wir sind umgezogen und unsere Gassigewohnheiten haben sich verändert.