Beiträge von MissMarple

    Moin,

    schön, dass es wieder friedlich geworden ist.

    Bei der Läufigkeit ist es ja nicht mit 2 - 3 Tagen aufpassen getan (schön währe es).

    Bei unserer war es so, 2- 3 Wochen vorher waren schon die Rüden sehr an ihr interessiert, dann kam knapp 4 Wochen Spaziergang im Park an der Leine, danach noch mal 4 - 6 Wochen, wo sie noch nachduftete und wieder von den Rüden bedrängt wurde.

    Machte gut 2 -3 Monate nicht so wirklich einfache Spaziergänge.

    Wir wohnten damals in Hamburg. Dort gibt es Freilaufzonen, wo der Hund mal ohne Leine laufen kann, da ist die Hundedichte natürlich recht hoch.

    Wir mussten unseren Hund in der Vorlaufphase und der Nachduftezeit mehrfach vor Rüden "retten" die sie bedrängt haben.

    Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich währe da gesundheitlich bzw. kräftemäßig nicht so ganz 100% auf der Höhe... :/

    Und Björns Anmerkungen zum Gassiservice sind ja auch nicht von der Hand zu weisen.

    Sicherlich gibt es auch Gassigeher, die mit einer läufigen Hündin verlässlich alleine spazierengehen würden.

    Hätte ich einen Gassiservice, würde ich es - für ein gewisses Entgelt- auch anbieten. Aber da würde sich der Preis zu einer "Rudelrunde" schon stark unterscheiden (nicht weil man die Hundehalter ausnehmen möchte). In einer Hundeschule ist Einzelunterricht auch teurer, als Sammelunterricht

    Es ist eine sehr persönliche Entscheidung, mit der Du Dich da befasst. Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, die ein Außenstehender gar nicht beurteilen kann. Oft sind es Gründe, über die sich andere vielleicht keine Gedanken machen (müssen), die für einen selber aber enorm wichtig sind.

    Und selbst wenn jemand aus reiner Bequemlichkeit seinen Hund kastrieren lassen würde, macht das noch lange keinen schlechten Hundehalter aus ihr/ihn.

    Hallo,

    die Hündin meiner Eltern ist 15 Jahre alt geworden und war kastriert. Sie hatte im Alter lediglich etwas Gewicht zugelegt - was aber nicht im direkten Zusammenhang mit der Kastra stehen muss. Es gab keine Fellveränderung, keine Inkontinenz usw.

    Ich glaube, die Liste lässt sich von beiden Seiten (pro + contra) unendlich fortsetzen.

    Hallo,

    als erstes gute Besserung von mir.

    Unser TA meinte, der beste Zeitpunkt für eine Kastra ist 3 Monate nach Beginn der Läufigkeit.

    Leja ist vor 1 1/2 Jahren kastriert worden (da war sie 1 Jahr alt). Die OP ist an einem Freitag durchgeführt worden, am Montag habe ich sie schon wieder mit zur Arbeit genommen. Sie war zwar noch ein wenig "matschig" aber ab Dienstag war sie schon putzmunter.

    Am Donnerstag oder Freitag gab es das ok, dass sie ein wenig toben darf.

    Erkläre das mal einem Labbi...

    Wir sind dann selber noch eine weitere Woche mit ihr an der Leine spazierengeganen. Vorsichtshalber.

    Bis jetzt haben wir noch keine negativen Auswirkungen feststellen können, ok, Leja hat ein wenig um die Hüften zugenommen, das liegt aber an ihrem Kühlschranköffnenden Blick. :ops: das geht aber wieder weg

    Deine Überlegung kann ich gut verstehen. Bei uns waren es ähnliche Beweggründe, zudem gibt es im Büro noch 2 intakte Rüden.

    Moin,

    im Notfall könnte unser Hund mit dem Gang in den Garten bzw. den Grünstreifen an der Straße auskommen. Dafür müsste ich selber noch nicht mal das Haus verlassen.

    Ein schlechtes Gewissen hätte ich nicht, wenn´s nicht geht, geht es eben nicht.

    Im Alltag sind wir aber auch keine Stunden am Tag mit unserem unterwegs. Ein großer Spaziergang täglich muss in der Woche reichen. Die länge variiert je nach Helligkeit und Wetterverhältnissen. Natürlich kommt sie öfters zum pieseln raus.

    Am Wochenende und im Urlaub sieht es natürlich anders aus.

    Zitat

    Und bitte: Diese Überhundehalter, die alles perfekt zu machen scheinen und einem nicht mal mehr menschliche Emotionen erlauben (ich bin sauer auf meinen blöden Köter "dann gib ihn doch ab, wenn du eh keinen Hund willst") können sich wirklich mal überlegen, ob sie IMMER alles richtig machen!
    Die gehen mir nämlich auf den Senkel.

    :gut:

    Die gehen mir auch auf den Keks. Ich empfinde es als normal auch mal solche Gedanken zu haben und auch auszusprechen.

    Und ganz ehrlich, wer hat noch nicht gedroht den Lebenspartner oder Kind auf den Mond zu schießen, weil man sich geärgert hat... deswegen ist man ja kein schlechter Lebenspartner oder Elternteil.

    Hallo,

    Patrik, Du hast es (mal wieder) auf den Punkt gebracht. :gut:

    Ich erinnere mich noch an einen Threat, wo wegen der unrichtigen Schreibweise der Hunderasse eine 3 Seiten lange Diskusion darüber entstand, ob der Themenstarter sich als Hundehalter eignen würde oder nicht.

    Als ob Rechtschreibkenntnisse irgendwas über die Qualität eines Hundehalters aussagen könnten.

    Selbst der Bilderthreat wurde zudiskutiert über die Herkunft des Hundes. Der Bilderthreat wurde sogar nachher aufgeteilt, weil es nur noch über die Herkunft des Hundes ging. Es wurde einen praktisch vorgeworfen, weil man die Welpenbilder süss findet, würde man Vermehrer unterstützen...

    Wohlgemerkt wurden diese Threats von einem "Neuling" aufgemacht. Hätte man mich so begrüsst, hätte ich nie wieder einen Blick hier ins Forum geworfen.

    Und ich oute mich auch:
    - Unser Hund stammt auch nicht von einem professionellen (VDH oder andere) Züchter. Eine Hobbyzucht. Das ist es. Für mich gibt es nämlich noch einen himmelweiten unterschied zwischen einem Vermehrer und einem Hobbyzüchter.
    - Unsere Hündin ist kastriert
    - ich habe keine Zeit täglich mehrere Stunden mit meinem Hund durch die Landschaft zu laufen
    - ich habe auch keine Zeit großartig Hundesport zu betreiben
    - wenn das Geld mal knapp ist, könnte es auch mal billiges Hundefutter geben.

    Trotzdem ist mein Hund glücklich und gesund. Das ist für mich die Hauptsache.