Beiträge von MissMarple

    Hallo,

    es kommt ja auch immer darauf an, was man mit seinem Hund anstellt.

    Wobei man ja nicht unbedingt auf die Jagd gehen muss, um einen Jagdhund "glücklich" zu machen. Wer sich Gedanken macht, wie ein Hund artgerecht ausgelastet werden kann und es nicht nur bei den Gedanken machen belässt, hat die richtige Einstellung.

    Wer sich allerdings einen *watweissich* Deutschen Drahthaar holt, weil der doch so toll zum SUV passt und weil die Rasse nicht alltäglich ist und meint, dass der Gang in den Garten völlig ausreicht - der hat sich für mich als Jagdhundhalter disqualifiziert.

    Das bezieht sich natürlich auch auf jede andere Rasse.

    Hallo,

    viele Haltern von Jagdhunden, denen ich begegnet bin, haben die Hunde nur der Optik wegen.

    Am hinterletzten fande ich mal den Spruch einer Weimi-Halterin "...wir haben einen Weimaraner, weil die hier so selten sind und weil Labbis so ordinär (im Sinne von Gewöhnlich/Durchschnittlich) sind."

    Die passte so richtig in das vor ein paar Seiten genannte Klischee - Sportwagen vor der Tür, Statussymbol Hund, großes Haus, edle Klamotten... und wahrscheinlich nix in der Birne :hust:


    Gut, ich gebe zu, dass unsere Hunderassenwahl auch viel mit der Optik zu tun hatte. Keine Frage - die Art der Labbis hat es mir aber auch sehr angetan.

    Wir versuchen unseren Hund Labbitypisch auszulasten - Nasenarbeit, Dummytraining, Fährtensuche. Zur Zeit ist das alles noch für den Hausgebrauch. Mit Dummytraining in der Hundeschule fangen wir demnächst an.

    Einen kleinen Fährtenerfolg mit Wildbegegnung hatte sie auch schon, sie folgte einer Spur, fand was, stupste das Ding mit der Nase an und ein Fasan flog laut gackernd davon.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass unser Hund an der "echten" Jagdarbeit spass hätte.

    Moin,

    ich nehme unseren Hund mit, seit sie 12 Wochen alt ist. Ich arbeite in einem Büro eines Handwerkbetriebes. Mein Chef bringt seine Hunde auch regelmäßig mit.

    Leja liegt ihre 8 - 9 Stunden auf ihrem Kissen und schläft. Mein Büro ist ihr Reich, da haben die Chefhunde nichts zu suchen, im Gegenzug soll Leja nicht ins Chefzimmer.

    Klar gibt es immer mal Begegnungen und die vertragen sich auch ganz gut. Aber die 3 toben gerne miteinander und das kann schon mal störend sein. So ist Ruhe angesagt.

    Wir haben recht wenig Kundenverkehr, die meisten Besucher wissen, dass bei uns bis zu 3 Hunde rumlaufen. Zu Weihnachten gibt es von einem bestimmten Vertreter auch immer Kauknochen für die Hunde.

    Damit ich keine bösen Überraschungen seitens meines Chefs oder irgendwelcher Kollegen erlebe, haben wir rechtzeitig angefangen, Leja alleinezulassen. Inzwischen könnte sie auch den ganzen Tag zuhause bleiben, ohne dass sie auf dumme Ideen kommt.

    Ist zwar nicht optimal, aber man weiss ja nie...

    Moin,

    bei unserem Hund brauchten wir uns keine Gedanken machen - Labbi eben.

    Freunde von uns haben einen Border-Terrier. Was haben die alles versucht, um den Hund das schwimmen nahe zu bringen.

    Leckerchen ins Wasser geworfen, Spielzeug ins Wasser - alles mit mäßigem Erfolg. Die kleine ging bis zum Bauch ins Wasser (manchmal auch weiter) und gut.

    Bis zu einem Tag im letzten Sommer. Wir waren mit unserem Hund schwimmen, ich stand bis zum Knie im Wasser, mein Mann planschte mit Hund und Ball im tieferen Wasser.

    Ich höre nur den Hund von unseren Freunden bellen, sie kam angelaufen (weil sie ihre Leja gesehen hatte) und lief schnurstraks ins Wasser und schwamm wie eine Ente zu unserem Hund hin. Da war der Knoten geplatzt und sie ging freiwillig schwimmen.

    Wir gehen an/in die Elbe zum Schwimmen, gestern ist unsere Rübe allerdings durch unseren Wassergraben getobt - die hat so doll gestunken, dass wir sie noch mal in die Elbe gejagt haben (was wahrscheinlich ganz in ihrem Sinne war ;) )


    @ engelchen81w hast Du die Möglichkeit Deinen Hund nach dem Bad mit klarem Wasser abzuspülen (Gartenschlauch, Wasserflasche), vielleicht kratzt er sich dann nicht mehr so.

    Hallo,

    unser Hund trägt seit 2 Jahren den Tic-Clip-Anhänger und was soll ich sagen, wir sind zufrieden.

    Im letzten Jahr hatte Leja eine oder zwei feste Zecken, das Jahr davor vielleicht 5 - 7. Da war sie aber läufig und dann funktioniert das mit dem Anhänger nicht so dolle.

    Bevor sie den Anhänger hatte, hatte sie innerhalb von 4 Monaten schon 5 - 7 feste Zecken.

    Die Entfernung der festgebissenen Zecken geht mit dem Anhänger irgendwie leichter. Vorher war es ein riesen gereisse und es ist jedes Mal so ein blöder Gnubbel geblieben.

    Mit dem Anhänger, ansetzen und rausziehen. Teilweise waren die Biester auch schon abgestorben.

    Da unser Hund so gerne ins Wasser geht, wollten wir kein Spray oder ähnliches verwenden, da hätten wir uns ja dumm und dämlich gekauft.

    Die meisten Hundehalter in unserem Bekanntenkreis haben ihrem Hund so einen Anhänger verpasst - das eine Jahr waren die Dinger in allen Futterhäuser und Co. in der Umgebung ausverkauft.

    Von den meisten habe ich positives gehört, es gab aber auch welche, wo der Anhänger so gar keinen Erfolg hatte.