Hallo,
plant lieber mehr Geld ein als zuwenig.
Manchmal kommen während der Bauphase noch ein paar Ideen dazu - hier noch eine zusätzliche Steckdose, dort noch ein Lichtschalter, ein Außenwasserhahn... und schon sind wieder ein paar Euros weg.
Wir haben bei unserer Planung zum Hauspreis und zum Grunstückspreis noch die Kosten für die Anschlüsse an Wasser/Strom/Telefon mit 15.000 eingeplant und noch mal die gleiche Summe für unvorhergesehenes.
Aus dem Topf "unvorhergesehenes" haben wir ein paar Sonderwünsche gezahlt (Dachfenster, Fußbodenerwärmung...) und als der Bau fertig war haben wir unseren Garten davon "hübsch" gemacht. Also alles auf eine Höhe bringen, Rasen ansähen, Entwässerungssteifen ums Haus, Terrasse, Zuwegung und so´n Krams.
Bei den Anschlüssen ist es günstiger geworden, dafür mussten wir mehr Geld für Bodenarbeiten und eine verstärkte Bodenplatte ausgeben. Wir wohnen in der Elbmarsch und haben recht viel Lehm und Torf im Boden.
Das ist dann auch noch ein wichtiger Tip.
Lasst unbedingt den Boden untersuchen (wenn es nicht der Häuslebauer macht) DA können unangenehme Überraschungen lauern.
Es geht jetzt nicht um irgendwelche Schadstoffe oder Müllhalden. Ein sog. Schichtenverzeichnis langt (sowas machen z.B. Brunnenbauer)
Wir wollten eigendlich auf einem anderen Grundstück bauen, zu unserm Glück durfen wir vor der Unterschrift über unseren Häuslebauer Bodenproben entnehmen.
Was war.
Torf ohne Ende.
Alleine die Bodenarbeiten hätten fast 30.000 gekostet (auskoffern, Pfahlgründung etc) sonst hätte unser Häuslebauer nicht dort gebaut.