Moin,
ich finde es interessant, wie sich hier die Köppe eingeschlagen werden.
Auf der einen Seite geht ein großer Aufschrei durch´s Forum, weil überlegt wird, einem Panikhund mit Alkohol Silvester zu erleichtern.
Auf der anderen Seite wird in der Zeckenzeit ohne mit der Wimper zu zucken eine regelmäßige Gabe von Giften (Spot-On) empfohlen.
Verkehrte Welt.
Wie es ist, die Silvestertage mit einem sich vollscheißenden Hund zu verbringen weiss ich aus eigener Erfahrung.
Das ging in dem Moment los, als die ersten Böller verkauft wurden und hörte erst dann auf, wenn die letzten Böller aufgebraucht waren.
Da brauchte nur in Hörweite des Hundes irgendwo ein Böller gezündet werden (oder es nur knallen) da hat der Hund auf dem Absatz kehrt gemacht und ist ohne Rücksicht auf Verwandte nach Hause gelaufen.
Verschlechtert hat sich der Zustand enorm, als die Augen immer schlechter wurden
Wie hätte man davor "fliehen" sollen?
Auf den Mond fliegen?
Umziehen? - wohin?
Die Beruhigungsmittel vom TA haben die ganze Situation nur verschlimmbessert.
Es gibt HH, die eben dort wohnen, wo nun mal mehr geknallt wird und nicht jeder HH kann über die Knalltage mal eben so in die Berge fahren - und das liegt nicht immer nur am Geld.
Ich glaube, keinem geht es darum, den Hund zum Komasaufen zu verleiten. Wenn ein Tässchen Bier oder ein Löffel Likör dem Hund helfen, einen Tag im Jahr entspannter zu verbringen - warum nicht.
Ich wünsche allen ein entspanntes Silvester
