Schön, dass es dieses Forum gibt, das grundsätzlich über solche Themen wie Tierernährung informiert und dabei vielen Leuten hilft, grobe Fehler zu vermeiden.
"Früher" waren Tischreste als Hundefutter normal, wobei "früher" halt auch das Essen nicht so stark gewürzt und durch chemische Zusätze "aufgewertet" wurde.
Heute haben wir ganz andere Möglichkeiten, unsere Hunde zu füttern. Wenn ich einige der Futterthreads lese, kommt es mir manchmal vor, als ob sich ums Hundefutter viel mehr Gedanken gemacht würde als ums eigene.
Klar - fürs Hauptfutter sollte man schon auf Ausgewogenheit achten und dafür sorgen, dass der Wuff es auch verträgt (und der Geldbeutel auch).
Aber: Warum nicht die Trofu-Portion durch ein paar Schnitzelhäppchen oder Wurst aufpeppen? Oder den Hund bei Obst und Gemüse mitnaschen lassen - wo ist das Problem?
Wenn der Hund mal eine Weintraube genüsslich verspeist, wird er nicht gleich daran sterben - ebenso bei Tomaten, Paprika und Co. Und EIN Würfel Schokolade ist auch kein Beinbruch.
Solanin befindet sich übrigens - soweit ich weiss - nur in den grünen Teilen des Gemüses.....
Ich mache jedenfalls aus der Fütterung meines Hundes keine Wissenschaft, sondern entscheide oft auch aus dem Bauch heraus (und da gibts auch schon mal das letzte Zipfelchen der gut gewürzten groben Bratwurst fürs Hundi).
Es ist wie bei der Menschenernährung: Die Menge machts. Von einem gelegentlichen Hamburger mit Pommes bekommt man keinen dicken Hintern - und von einmal Knäckebrot mit Lätta auch nicht Grösse 36..... Aber beides schadet nicht nachhaltig.....
Gruss
Gudrun