Beiträge von BorderPfoten

    Faro hat einen Erzfeind in unserem Viertel, d.h. dieser große weiße amerikanische Collie ist nicht nur Faros, sondern der Erzfeind aller im Viertel wohnenden Rüden. Nur der Grund ist keinem von uns ersichtlich.

    Dieser Rüde ist so cool, so gut erzogen, so ignorant, dass er an jedem noch so bekloppt spielenden Hund vorbei geht und nicht mal nur einen Blick in diese Richtung verschwendet. Ich vestehe die Rüden wirklich nicht.

    Mit Faro ist noch nie etwas passiert, der Collie ignoriert ihn, aber Faro dreht am Rad, wenn er ihn nur wittert. Gestern Abend gingen wir die letzte Runde gegen 20.30 Uhr Richtung Feld. Wir wollten einbiegen und sahen die Collie. Es war mir schon vorher klar, dass er irgendwo gelaufen sein musste, denn Faro war total nervös. Wir bogen nicht ein, sondern nahmen den nächsten WEg, ca 200 m weiter . Ich leine Faro ab und er gibt Gas, nicht zurück, sondern läuft um den ganzen Acker und sucht den Collie. Mein Pfiff verwehte im Sturm und Faro weg.

    Schnell merkte er allerdings, dass der Collie weg ist und kam zurück.

    Ich würde es zu gern verstehen, kann es aber nicht

    Ich würde für den Anfang versuchen Hund und Katze getrennt zu halten. Also die Katzen so füttern das die Hunde nicht hinkommen. Schlafplätze für die Katzen getrennt...und wenn nach einigen Tagen Ruhe und Routine einkehrt die Trennung langsam aufweichen.

    genau so haben wir es gemacht, wenn wir den Sohn meines LG besucht haben und nach einigen Besuchen war es so, dass wir Hunde und Katzen gemeinsam mit Leckerchen gefüttert haben. Der Kater war ganz schnell entspannt, nur die Katze bllieb sehr distanziert und wurde auch aggressiv, wenn ein Hund in ihre Nähe kam. Beide waren Freigänger und das erleichterte die Besuche

    Zum einen hat ma ja häufig ein "gleich und gleich" gesellt sich gern.

    Das trifft hier zu 100% zu, denn meine beiden mögen alle Hütis und bisher war das Kennenlernen dieser Hunde immer sehr entspannt

    Und dann gibt's noch den Fall dass der Hund mal doofe Erlebnisse hatte und deshalb mit einem bestimmten Hunde Typ nicht kann.

    Davon können wir leider auch ein Lied singen.

    Derzeit sind es große dunkle kurzfellige Hunde, die beiden Angst machen. Sie wurden im letzten Jahr von einem Cane Corso und einem Anlagehund angegriffen und verletzt. Das Feindbild steht also und ob wir das jemals wieder los werden, wage ich zu bezweifeln.

    Ansonsten sind beide Hunde generell freundlich gestimmt, wenn wir fremde Hunde treffen.

    Gestern hatten wir ein kleines DF Treffen und das war mega entspannt

    Ebenso hat sie Probleme mit Bulldoggen und Ridgebacks

    Auch das kennen wir. Die Bulldoggen werden gemieden wegen der lauten Atmung und der Mimik, die RR wegen der Bürste

    Faros bester Freund ist ein Pinscher und wenn die beiden aufeinander treffen, haben sie Herzchen in den Augen.

    t. Sie ist ja auch eben erst 7 Monate. Es geht ja hier auch um nichts extremes/aggressives, einfach nur um "normales" Wachverhalten. Ich kann mir nicht vorstellen dass das weniger wird.

    Eben, sie ist erst 7 Monate alt und seit 2 Monaten bei der TE.Innerhalb dieser kurzen Zeit einzuschätzen, wie sich der Hund weiter entwickelt ist schon sehr schwer und vieles wird sich noch ändern. Die Unsicherheit spielt eine Rolle mit, das Vertrauen zu den Menschen fehlt noch und die TE macht in meinen Augen alles richtig.

    Auf dem Avatar sieht die Hündin schon jagdschnittig aus, aber eher nicht nach HSH, aber ob ich das auf dem Ava richtig sehe, weiß ich nicht.

    Hast Du mal ein Bild, wo man sie ganz sehen kann? Woher kommt sie? Rumänien, Spanien oder woher? Denn gerade Hunde aus Osteuropa haben ja häufig einen Anteil HSH in sich, während die Spanier mehr in Richtung Podenco gehen und dem fehlt der Wachtrieb, allerdings ist er mit einer guten Portion Jagdtrieb ausgestattet

    Grundsätzlich mag sie Menschen, möchte am liebsten zu allen hin, auch andere Hunde. Beides darf sie nur nach Erlaubnis und natürlich längst nicht immer.

    In Anbetracht dessen wo dein Hund herkommt würde ich mich grundsätzlich von dem Gedanken verabschieden dass das irgendwie "besser" wird und sie Menschen schon noch gut finden wird.

    Du beziehst das auf das Bellen im Wald bei den Pilzsuchern?

    Hm, da bin ich eher bei Anne und denke, es war Unsicherheit. Das bekäme mein Faro auch hin, hätte er nicht dieses Urvertrauen und muss allerdings wachsen und ist nicht in 2 Monaten vorhanden

    Ihr macht schon alles richtig. Bellen und Melden am Gartenzaun würde ich auch nicht zulasssen. Unsere Beiden bellen auch schon mal am Gartenzaun, aber auf ein "Aus" reagieren sie direkt und das kannst Du so auch handhaben.

    Wie sieht das Jagdverhalten aus?