Beiträge von BorderPfoten

    Aber ein Hund der bei jeder Entscheidung sein Frauchen oder Herrchen anschaut und um Hilfe bittet, finde ich etwas bedenklich (jetzt unabhängig von der TE, ich kenne die Situation nicht genau). Das hat für mich dann nichts mehr mit Bindung zu tun sondern mit Unsicherheit.

    Da stimme ich Dir wohl zu, denn ein sicherer Hund entscheidet selbst, auch wenn das nicht immer erwünscht ist

    Hallo Sara,

    ). Um Ostern hat er stark gehumpelt vorne, Vermutung: vertreten, Sehnenscheidenentzündung... etwas in der Richtung. Mehrere Wochen geschont, Schmerz- und Entzündungshemmer und dann irgendwann wurde es auch wieder. Aber seitdem ist irgendwie immer etwas. Er schont den Rücken (ganz hinten, Lende), TA meint, ok, überstrapaziert, vielleicht zu doll getobt, wir schonen. Es wird besser, aber plötzlich wieder so momentweise schlechter.

    diese Sehnenentzündungen ziehen oft Probleme nach sich. Grisu ist sicherlich in einer Schonhaltung gelaufen und diese Schonhaltung kann zu Wirbelblockaden führen , die dann Muskelverspannungen zur Folge haben. Ich rate Dir auch zu einem Besuch bei einem Physiotherapeuten oder Osteopathen, denn oft können sie die Probleme schnell beheben.
    Wichtig bei der Auswahl des Therapeuthen ist, dass er nicht nach der Hauruckmethode arbeitet, also lange Hebel und die Wirbel knackten wie verrückt.
    Für Grisu alles Gute

    Nun ja der/die kleine sollte kaum bis wenig oder halt kontrollierbaren Jagdtrieb hanen.

    Da fallen ja schon einige Rassen heraus

    Aber auch der Border Collie oder der Australian Shepherd gefallen mir

    Haben Hütetrieb und der ist ein umgeleiteter Jagdtrieb, außerdem sind diese Rassen arbeitsintensiv

    Naja und dann halt etwas kleiner Rassen wie der Sheltie oder der Jack Russel Terrier aber auch Der Husky oder Shiba würden mir vom optischen zusagen da wäre aber wieder der Jagdtrieb.

    Der Sheltie wäre wohl die einzige Rasse, die für Deine Vorstellung in Frage käme, aber auch der Sheltie ist kein Hund, der mit etwas Gassigehen zufrieden ist. . Jack Russel ist schon eine Herausforderung.

    Du schreibst, Dein HUnd sei unsicher? Wie zeigt sich das?
    Muss es ein Welpe vom Züchter sein? Schau doch mal im TS, da gibt es wundervolle Hunde, die auf ein zu Hause warten.

    Wir haben Ende Februar einen 1 1/2 jährigen Border Collie aus dem TS übernommen und würden es jederzeit wieder tun

    Also wenn ich da noch etwas verbessern möchte, sollte ich eurer Meinung nach einfach Lilli einmal genau beobachten und noch mehr auf ihre Bedürfnisse eingehen?

    Ich denke, Du machst Dir zuviele Gedanken und alles hört sich so theoretisch an, angelesen, aber die Praxis ist anders. Man sollte als HH mehr auf seinen Bauch hören und auch so entscheiden.


    Stärken eigentlich Sportarten wie Longieren, Obedience, Agility, Dummytraining, Treibball, Dogdance und was es sonst noch alles gibt auch die Bindung/Beziehung?

    Jede gemeinsame Arbeit, gemeinsames Spiel oder Sport baut Bindung auf.


    Wenn ich mit ihr Gassi gehe und wir schon auf dem Rückweg sind, treffen wir manchmal Freunde. Lilli will dann noch mit den spielen und will mit den Menschen reden. Also gehen wir noch ein Stück mit denen... Denkt Lilli dann, dass sie entschieden hat, dass wir da mitgehen und wenn ja, förder ich dann unerwünschtes Verhalten (Dass sie Hunden und nicht mir hinterher läuft, weil sie denkt, dass ich sowieso hinterher komme)??

    Ganz ehrlich, solche Gedanken habe ich mir noch nie gemacht und ich glaube auch nicht, dass Dein Hund mit dem, was Du schreibst, die Weltherrschaft übernehmen will.


    Zitat von Ophelia30

    Die Bindung zwischen mir und dem Hund ist Liebe. Und die ist nicht entstanden durch ein großartiges Programm und gemeinsam balancieren, sondern durch gemeinsam Filme gucken und sich dabei n Camembert teilen*g*.

    Besser kann man es nicht ausdrücken.
    Bindung entsteht, wenn der Hund Dich liebt, Du ihn liebst, er Dir vertraut, Du ihm vertraust.

    Wir haben Faro erst 4 Monate und ich wage zu behaupten, dass er eine tolle Bindung zu mir hat.


    Zitat von LilliLovely

    Warum ich sie warne? Damit sie weiß, dass sie mir vertrauen kann und das ich z.B. diesen fremden Hund auch gesehen habe und sie gegebenenfalls auch vor ihm beschützen könnte. Als Signal z.B. vor tiefen Gräben habe ich "Vorsicht" und sie hat gelernt, dass es knallt, wenn sie dann nicht aufpasst und dass es sich lohnt auf mich zu hören.

    Ganz ehrlich, ich finde Dein Verhalten übertrieben....ist nicht böse gemeint und Du meinst es auch gut, aber lass' doch den Hund auch mal HUnd sein.

    Das mit dem Graben und dem KNall verstehe ich wohl nicht

    Hallo,
    Bindung entsteht durch gemeinsames Arbeiten oder Spielen, dafür gibt es kein Schema F.

    -Ich warne sie z.B. vor tiefen Löchern oder anderen Hunden, wenn sie diese noch nicht bemerkt hat

    auf diese Idee wäre ich wohl nie gekommen ;) warum tust Du das?

    Was macht ihr um die Bindung zu stärken? Einige HH meinen, dass man erst eine gute Bindung haben kann, wenn der Hund schon 5 Jahre bei einem lebt... Was meint ihr dazu???

    Ich spiele mit den Hunden, arbeite mit ihnen, d.h. wir machen ZOS, was sehr gut für die Bindung ist.
    Bindung nach 5 Jahren? Wer erzählt so etwas?