Beiträge von BorderPfoten

    Hallo,
    so etwas lese ich total gern und es macht allen HH'n Mut, die einen Hund mit einer so schweren Diagnos haben. Manchmal geschehen Wunder.
    Die Hündin meiner Freundin hatte ein Osteosarkom und lebte damit noch 5 Jahre.

    Unser Dago wurde fast 16 Jahre alt und ich denke, das Karsivan hat dazu beigetragen, es ist ein tolles Mittel, was vielen alten Hunden hilft und wieder Lebensqualität gibt.

    Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute

    Wenn Du das ändern willst, musst Du mit der Schleppleine arbeiten.
    Bei Faro ist das ähnlich, aber wir apportieren nur aus Spaß an der Freude und da lasse ich es zu, dass er mit dem Apportel schon mal eine Runde rennt....ist ein junger Hund.

    Bei der Zielobjektsuche dulde ich keine Spaßeinlagen

    Faro ist auch ein Schisser, hat sich anfangs verpieselt, wenn Besucher kamen und meinte dann ein paar Wochen später, die Leute anbellen zu müssen.
    Im Alltag haben wir sehr darauf geachtet, dass Faro Vertrauen aufbaut, lernt, wir regeln die Dinge, er braucht keine Angst zu haben.
    Im Haus habe ich das Deckentraining gemacht. Eine Decke kam ins Wohnzimmer und ich trainierte, d.h. Faro musste auf ein Kommando auf seine Decke gehen und so lange dort bleiben, bis ich das Kommando aufgehoben habe. Dieses Training fand allerdings ohne jegliche Ablenkung statt. Heute ist es so, dass, wenn Besuch kommt, Faro auf seine Decke geht und ruhig dort liegen bleibt. Selbst wenn er noch skeptisch ist, weiß er, die Decke ist seine Decke und dort stört ihn niemand

    Ich sehe schon einen Unterschied zwischen Hüten und Jagen. Fixieren, Anschleichen , Zusammenhalten der Herde beim Hüten. Das habe ich noch bei keinem Jagdhund gesehen.
    Atti versuchte jedenfalls nicht, ein Reh zu hüten, sondern er gab richtig Gas und hetzte es....bin ich froh, dass diese Zeit vorbei ist

    Vielen Dank für deine liebe Antwort :) das klingt ja alles gar nicht so wild. Erscheint mir machbar :roll: Borderländer = Border x Münsterländer?
    :???:

    Klar, ist das alles machbar. Mit viel Geduld und Ruhe, denn die Border sind schon sensibel und laute Menschen mögen sie nicht
    Ja, Borderländer =Border x Münsterländer, anfangs wusste Atti nicht, ob er hüten oder jagen soll

    Und wie 'erklärt' man es ihm? Mich schreckt es häufig von Vermittlungshunden ab, wenn dort steht, dass der Hund zB beim Spielen mit anderen Hunden umkreist, in Hacken beißt o.ä., weil ich nicht wüsste, wie man das raus bekommt. Immer wieder aus der Situation holen und unterbrechen, sobald er dieses Verhalten zeigt? Ich stelle es mir schwierig vor, das raus zu bekommen.

    Faro ist ja ein Border Collie, während Atti ein Borderländer ist. Faro zeigte anfangs als er bei uns war auch dieses Hüteverhalten. Dazu muss ich allerdings sagen, dass er aus einer spanischen Tötungsstation kommt und nichts kannte. Das Hüten zeigte er überwiegend dann, wenn er sehr unsicher war und für ihn war es wohl das Dampfablassen. Nachdem er sich bei uns eingelebt hatte, uns vertraute, hörte er von alleine mit dem Umkreisen auf.
    Beim Spiel mit anderen Hunden zeigt er das Verhalten gar nicht.

    Jagen ist natürlich eine ganz tolle Beschäftigung ;) . Bei Atti habe ich den Jagdtrieb sehr gut im Griff und Atti guckt mich nur an, wenn er ein Reh sieht. Wenn ich dann sage, "alles ok", ist es für ihn ok und er bleibt bei mir. So weit bin ich bei Faro noch nicht, ihn darf ich nicht aus den Augen lassen, allerdings reagiert er gut auf ein Stopsignal und kehrt dann um.
    Unsere Hunde hüten nicht, werden allerdings mit ZOS und Apportiertraining gut ausgelastet. Das reicht ihnen

    Carmen, das tut mir leid für Jenny.

    Mein erster Gedanke war auch, dass Jenny Wirbelblockaden hat, aber die sind ja behoben. Wie lange ist das her? Vielleicht ist die Muskulatur noch sehr verspannt durch die Blockaden.

    Bicepssehne wäre eine Ursache. Damit hatte Atti Anfang des Jahres zu kämpfen, er bekam eine Injektion direkt in die Sehne, musste 2 Wochen absolut geschont werden und danach war es gut.

    Ich drücke Euch die Daumen

    Hallo,
    Dein Posting klingt so unsagbar traurig und ich frage jetzt nicht, was passiert ist

    Neben diesem unsäglichen Schmerz, der aktuell alles übertönt, ist da auch eine kleine Stimme die sagt: überlege, was dann kommt. Regele Dinge.
    Das kann ich gerade nicht.
    Aber ich werde es bald können müssen.

    Dein Schmerz ist groß, aber Du wirst lernen, Dinge zu regeln. Überfordere Dich nicht, damit hilfst Du weder Dir noch den Hunden

    Ich habe meine beiden Hunde so wahnsinnig lieb. Aber ich weiß nicht, ob ich Ihnen alleine gewachsen sein kann.

    Auch das wirst Du lernen.
    Der Alltag wird sich verändern und die Hunde werden sich dieser Veränderung fügen, sie sind anpassungsfähiger als Du denkst

    Belasten sie, helfen sie? Welche Regelungen habt ihr für die Arbeit getroffen, wenn sie plötzlich lange alleine bleiben müssten?

    Sie werden Dir helfen.

    Ich kann jetzt nur von einer Bekannten schreiben, deren Mann vor 1 Jahr verstorben ist und die Frau hat auch 2 Hunde und ist berufstätig.
    Ihre Überlegungen waren Deinen sehr ähnlich, aber sie hat die Hunde behalten und das war die richtige Entscheidung, denn sie war nicht allein, wenn sie nach Hause kam.
    Sie macht eine längere Mittagspause und fährt nach Hause, um mit den Hunden kurz raus zu gehen und nachmmittags findet dann der große Spaßspaziergang statt.
    Ich denke, Du wirst das schaffen