Beiträge von BorderPfoten

    Nach langer Zeit muss ich, nachdem ich sonst hier nur lese, auch mal wieder schreiben, denn eine Mitleserin in meinen Fotothread war der Meinung, dass interessante Themen in den Fotothreads untergehen und damit hat sie recht.

    Faros Angst Menschen gegenüber hat sich, seit wir eine Hundeschule besuchen, deutlich verbessert. Die Trainerin arbeitet so, dass sie das Selbstvertrauen der Angsthunde steigert und das hilft Faro sehr. Im Wald/Feld läuft er an Menschen angstfrei vorbei, zwar macht er einen kleinen Bogen, was ja durchaus normales Hundeverhalten ist, aber zeigt keine Fluchttendenzen mehr. Kinder sind nach wie vor Feindbild Nr 1 und bei Begegnungen mit Kindern fällt er in sein altes Verhaltensmuster zurück, er zittert, wird klein und hat die Hosen voll. Ich denke, dieses Problem wird nie ganz weg gehen.

    Aber es gibt ein neues :( : und zwar hat klein Faro sich seit ca 3 Wochen zur Aufgabe gemacht, uns entgegenkommende Hunde anzubellen. Das läuft so ab: Er sieht den Hund, rennt hin, bellt, umkreist ihn und kommt zurück. Faro ist abrufbar, geht auch nicht an den Hund heran.

    Ich mache es jetzt so, dass ich bei Sichtung eines fremden Hundes Faro zu mir rufe, ihn anleine und wir gehen vorbei. An der Leine gibt es gar keine Probleme, selbst bei Leinenkontakt nicht. Den lasse ich allerdings nur zu, wenn ich weiß, das Gegenüber ist verträglich wie unsere beiden.
    Die Trainerin ist auch der Meinung, dieser Weg sei richtig.

    Allerdings zerbrach ich mir den Kopf, warum Faro das plötzlich macht. Größeres Selbstbewusstsein? Konnte ich mir nicht vorstellen und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Vor ca 4 Wochen rannte ein Akita Inu in Faro hinein, Faro quietschte auch, so dass ich davon ausgehen kann, dieser Rempler hat ihm weg getan. Das wird der Auslöser sein und nun arbeiten wir daran.

    Ich denke weiterhin dass 30-45 min "rennen" am Tag einfach nötig sind um seine Energie loszuwerden, dann ist er den Rest des Tages auch ruhig. Weniger "rennen" oder gar weglassen ist auch nicht, ist ja auch n körperlich aktiver Hund der braucht das schon auch

    Da hast Du recht, Katrin, wenn ich mit unseren beiden nichts machen würde, wären sie auch nicht glücklich.
    Versuche es mal mit dem Schmalz

    Zu deiner Frage Joco und Co wenn der Hund zB.: gerne schwimmen geht und auch mit unsrem spielen kann. Er muss aber auch freundlich Kindern gegenüber sein weil meine Mama die Lehrerin ist mit ihr dann eine Ausbildung zum Schulhund machen würde (unser Kali ist zu schwarz)

    Warum ist er zu schwarz? Schwarze Hunde sind böse?....und Bullys? Sie sehen ja schon gefährlich aus und würde hier in NRW garantiert nicht zum Schulhund zu gelassen

    . Versuch es denke ich mit Schmalz zuerst. Wie viel würdest du idealerweise füttern zum Zunehmen?

    Unser Border Collie Faro ist auch ein "Handtuch" und nimmt nicht zu. Seit ca 10 Tagen gebe ich Schmalz unter sein Futter, denn bei erhöhtem KH-Anteil hat er gesch***** wie ein Pferd und durch das Schmalz hat sich diese enorme Kotmenge reduziert und Faro nimmt nicht ab. Im Moment gebe ich morgens 2 TL Schmalz und abends 2 TL Öl. Das funktionert bisher gut, ohne Durchfall.
    Faro wiegt bei einer SH von 56 cm 18 Kg

    dass ich ihn körperlich und geistig auslaste (dafür nehm ich mir schon 3-4 Stunden am Tag Zeit, mal etwas weniger, am Wochenende mal etwas mehr. Und das braucht er auch)

    vielleicht sollte die körperliche Auslastung etwas herunter gefahren werden, dann verbraucht der Hund nicht so viel Energie, wird etwas ruhiger, was ihm ev gut täte
    Die geistige Auslastung ist ja eine andere.

    Aber ich denke auch, gerade junge BC haben manchmal etwas zu wenig an Gewicht, ohne dass sie krank sind/werden

    Die Szene von Maxi in der Tötung treibt mir jedes Mal die Tränen in die Augen. Ich freu mich wirklich sehr, dass sie jetzt ein Zuhause gefunden hat :gut:

    Ich auch und habe gestern wieder geheult, als gezeigt wurde, wie Maxi eingefangen wurde

    Mir tat der junge Schäferhund so leid, der Scooby. Als der Tiertrainer ihn nach seinem "Urlaub vom Tierheim" im Auslauf zurückgelassen hat und Scooby versucht hat, über den Zaun zu springen oder sich unterdurch zu graben, da sind mir echt die Tränen gekommen.

    Das fand ich auch ganz schlimm, dachte im ersten Moment "warum muss man den Hund überhaupt nach Hause holen?", aber später wurde es schon klar und ich freue mich, dass er ein gutes zu Hause gefunden hat

    Anzeigen von Wild meint, dass wir gemeinsam stehenbleiben und schauen? Wenn da wirklich Wild ist, dann ja, dann will ich das.

    So habe ich mit Atti auch gearbeitet. Er zeigte an "da ist was", ich lobte und konnte ihn abrufen, aber ehe ich das verstanden hatte.......

    Ist da wirklich was tolles, lasse ich ihn Sitzen und wir beobachten gemeinsam das Wild bis er runterfährt und wir weiter gehen können.

    Das ist gut und wird funktionieren. Atti hat einen starken Jagdtrieb und heute gehe ich mit ihm in der Dämmerung durch den Wald, wo viel Wild ist und er haut nicht mehr ab, zeigt mit lediglich "da ist was"

    Ich schließe michRafiLe an

    Was sollten wir tun, wenn sie trotzdem auf den Welpen losgeht?

    Ihr müsst aufpassen, dass es nicht so weit kommen kann. Lasst die Hunde nicht unbeaufsichtigt, notfalls den Terroristen oder den Welpen mitnehmen, wenn einer das Zimmer verlässt, denn wenn ein Welpe schon im jungen Alter schlechte Erfahrungen macht, kann das sein ganzes Leben beeinflussen.

    Dago wurde mit 4 Monaten von einem Schäferhund gebissen und er hat seine Leben lang Probleme mit Hunden dieser Rasse gehabt

    Ich kann Dich wirklich gut verstehen, Nici und nach so einem Griff in die Sch****würde ich wohl auch so denken und handeln wie Du.
    Physiotherapie wäre sicherlich ein guter Ansatz. Unsere Physiotherapeutin hilft Atti immer gut, denn bei ihm sind die Probleme ja ähnlich wie bei Finn.