Nach langer Zeit muss ich, nachdem ich sonst hier nur lese, auch mal wieder schreiben, denn eine Mitleserin in meinen Fotothread war der Meinung, dass interessante Themen in den Fotothreads untergehen und damit hat sie recht.
Faros Angst Menschen gegenüber hat sich, seit wir eine Hundeschule besuchen, deutlich verbessert. Die Trainerin arbeitet so, dass sie das Selbstvertrauen der Angsthunde steigert und das hilft Faro sehr. Im Wald/Feld läuft er an Menschen angstfrei vorbei, zwar macht er einen kleinen Bogen, was ja durchaus normales Hundeverhalten ist, aber zeigt keine Fluchttendenzen mehr. Kinder sind nach wie vor Feindbild Nr 1 und bei Begegnungen mit Kindern fällt er in sein altes Verhaltensmuster zurück, er zittert, wird klein und hat die Hosen voll. Ich denke, dieses Problem wird nie ganz weg gehen.
Aber es gibt ein neues
und zwar hat klein Faro sich seit ca 3 Wochen zur Aufgabe gemacht, uns entgegenkommende Hunde anzubellen. Das läuft so ab: Er sieht den Hund, rennt hin, bellt, umkreist ihn und kommt zurück. Faro ist abrufbar, geht auch nicht an den Hund heran.
Ich mache es jetzt so, dass ich bei Sichtung eines fremden Hundes Faro zu mir rufe, ihn anleine und wir gehen vorbei. An der Leine gibt es gar keine Probleme, selbst bei Leinenkontakt nicht. Den lasse ich allerdings nur zu, wenn ich weiß, das Gegenüber ist verträglich wie unsere beiden.
Die Trainerin ist auch der Meinung, dieser Weg sei richtig.
Allerdings zerbrach ich mir den Kopf, warum Faro das plötzlich macht. Größeres Selbstbewusstsein? Konnte ich mir nicht vorstellen und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Vor ca 4 Wochen rannte ein Akita Inu in Faro hinein, Faro quietschte auch, so dass ich davon ausgehen kann, dieser Rempler hat ihm weg getan. Das wird der Auslöser sein und nun arbeiten wir daran.