Beiträge von BorderPfoten

    Gute Besserung für Tamy und Bonny

    Das denke ich auch. Nur momentan ist wirklich sehr extrem und ich dachte eigentlich wir hätten diese Phase überwunden und er wäre jetzt etwas "reifer" geworden und könnte besser damit umgehen...

    Wie heißt es so schön "je öller, desto döller" ;)
    Atti drehte erst mit 3 Jahren richtig auf, was läufige Hündinnen angeht. So sind sie, die Männer :smile:
    Er wurde dann mit 7 Jahren aus gesundheitlichen Gründen kastriert, nur ist das bis heute nicht in seinem Kopf angekommen

    Verstehe ich das richtig, dass die Hunde gemeinsam gelernt haben, den Parcour zu bewältigen?

    Ja, allerdings einer nach dem anderen, in sicherer Entfernung, allerdings gab es auch Spielpausen

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    Die Trainerin war ja auch fremd, haben die Hunde sich schnell an sie gewöhnt oder hat sie sich erstmal fern gehalten?

    Die Trainerin war einfach da, sie bedrängte keinen Hund, sondern ließ die Hunde von sich aus zu ihr kommen. Wer kam, der kam halt. Bei Faro dauerte es 2 Trainingsstunden und dann wurde Carola seine Freundin

    Und bei dem Hund, der Angst vor anderen Hunden hatte könnte ich mir vorstellen, dass der auch erstmal genug mit der Gegenwart der anderen Hunde zu kämpfen hatte. Weißt du noch, wie das bei dem funktioniert hat?

    Blacky, ein Bretone ist allerdings angstaggressiv und geht schnell nach vorne. Mit ihm hat die HH so trainiert, dass er wirklich gut abgelenkt war und die anderen Hunde ihn nicht interessierten. War am Anfang schwierig, denn er junkelte und bellte die ganze Zeit, wenn er warten musste. Es wurde besser und heute sind wir gemeinsam in einer Mantrailinggruppe. Da arbeitet zwar jeder Hund für sich, aber wir gehen danach meist noch eine Runde spazieren. Blacky bleibt dann an der SL und es läuft recht gut

    Heute früh beim TA sprach ich mit der Besitzerin einer anderen Hunde-Seniorin ; sie wollte mir absolut nicht glauben, dass der Lovvy-Hund schon 13 Jahre alt ist...

    So was kenne ich auch, Marion und sei froh, dass Lovvy noch so gut drauf ist.
    Als Dago 15 war, wollte uns das auch niemand glauben. Er sah immer noch so jung aus.

    Schade, dass das bei uns nicht auch so ist ;)

    @Dackelbenny, alles Gute für Tamy. Was ist nur los bei Euch?

    Ja, mit den Gedanken bist du nicht alleine. Anju ist zwar erst 3 geworden, aber ich habe auch jetzt schon Angst vor dem Tag an dem sie gehen muss.

    Genießt doch lieber die Zeit, die ihr habt, anstatt bei einem so jungen Hund an den Tod zu denken. Die Zeit dafür kommt leider irgendwann, aber doch jetzt noch nicht.

    Das macht mir etwas Hoffnung. Er muss ja andere Hunde auch nicht lieben, aber etwas mehr Gelassenheit würde ihm gut tun. Wie sah euer Training aus? Hattet ihr einen Trainer?

    Das Training war anders, als ich anfangs dachte, aber sehr wirkungsvoll. Ich muss jetzt mal etwas ausholen.
    Unsere Gruppe bestand aus 2 Hunden, die Angst vor fremden Menschen hatten, 1 Hund, der vor anderen Hunden abhaute und 3 "normalen" Hunden, ohne jegliche Ängste oder Probleme. Diese Konstellation war schon gut, denn wären nur Schisser in der Gruppe gewesen, hätten die Schisser sich nichts von den "normalen" Hunden abgucken können. Atti durfte auch immer mit.
    Das Training sah so aus, dass wir eine Art Parcour aufgebaut hatten. Da gab es Tore, mit und ohne Decke, einen Tunnel etc. Ich stelle gleich mal ein paar Bilder davon hier ein.
    Die Hunde haben gelernt, mit Dingen umzugehen, die ihnen sonst Angst machten, also wurde das Selbstvertrauen gestärkt.
    Faro bspw ging anfangs nicht durch den Tunnel. Jetzt macht es ihm richtig Spaß.
    Das Training war nicht so aufgebaut, dass es ständig fremde Menschen gab, an denen der Hund sich gewöhnen musste.

    Wir machten auch gemeinsame Spaziergänge und auf dem ersten Bild siehst Du, wie Faro von einem fremden Mann Leckerchen annimmt. Das wäre anfangs gar nicht möglich gewesen.
    Die Trainerin hat ein gutes Händchen für Angsthunde

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    Tunnel :D Faro läuft nicht durch, noch nicht


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    Aber Atti

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    Durch die Hooper lief Faro anfangs auch nicht

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    Die Trainerin arbeitete mit Atti und Faro ging mit. Beide gingen dann durch das abgehängte Tor

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    Es wurde longiert

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    Faro läuft durch den Reifen

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    Daher denke ich tatsächlich, es liegt an der verpatzten Welpenzeit.

    Das wird der wunde Punkt sein

    Ich hoffe, es stört Dich nicht, dass ich so viele Bilder eingestellt habe, aber anders kannst Du Dir ja kein Bild unseres Trainings machen

    Hallo,
    kastriert man einen 6 jährigen Hund, werden die gewünschte Erfolg ausbleiben, denn das Verhalten, was Dein Hund zeigt, ist gefestigt und daran wird eine Kastration nicht viel ändern.
    Wir ließen Atti mit 7 Jahre aus gesundheitl. Gründen kastrieren und er zeigt nach wir vor großes Interesse an läufigen Hündinnnen

    Während den Spaziergängen, baue ich kleine Trainingseinheiten,' Agility-Verschnitte' und Fährtensuche mit ein, um es ihm schmackhaft zu machen, dem Frauchen zu folgen und auf sie zu achten. Ohne Erfolg zur Zeit. I

    Kleine Trainingseinheiten? Was heißt das? Du hast einen JRT-Mix, der bestimmt nicht mit ein paar Minuten Arbeit zufrieden sein wird.

    Natürlich lassen sich nicht alle Probleme durch die Kastration komplett beheben, aber es würde meiner Meinung nach doch bestimmt die nötige Basis schaffen, oder?

    Nein! Wie auch? Nur weil kein Testosteron mehr gebildet wird, wird sich an der Bindung zu Dir nichts ändern

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass er in mir noch nicht so richtig die Vertrauensperson/Rudelführer sieht und mir zZt nur auf der Nase herumtanzt...Sollte man daran vielleicht eher arbeiten und dann löst es sich quasi automatisch?

    Automatisch ändert sich gar nichts. Man sollte doch lieber an der Problematik arbeiten und zwar mit einem guten Trainer

    Vielleicht würde eine kastrierte Hündin als Zweithund ihn 'eindämmen' bzw. ruhiger stellen? Oder ist das vollkommener Quatsch?

    Quatsch, wie Du selber schreibst.
    Man holt sich eh erst einen Zweithund, wenn der erste fertig erzogen ist

    Sozialverhalten ist etwas Erlerntes, auch Hunde müssen erst Lesen lernen. Wenn du ihn bei Hundesichtung jedes Mal an die Leine genommen hast und er sonst auch keinen direkten Kontakt aufnehmen durfte, sieht er andere Hunde wahrscheinlich als etwas Bedrohliches an.

    Das sehe ich leider genau so. Wenn ein Hund keinerlei KOntakte zu Artgenossen hat, verlernt er die "Hundesprache"

    Du schreibst, du hast Freunde mit Hunden, die scheinen auch gut erzogen zu sein. Verabrede dich doch mit ihnen zu gemeinsamen Spaziergängen. Ersteinmal bleiben die Hunde angeleint und ihr lauft auf Distanz, die wird schrittweise verringert, bis deiner irgendwann entspannt mit ihnen frei laufen kann.

    So würde ich es auch machen

    Als Welpe durfte er schon mit anderen spielen, er wollte allerdings nicht. Er hat sich, wohl weil es ihm aufgrund seines Geburtstfehlers echt schlecht ging, genau so zurück gezogen wie jetzt. Als er dann gesund war, habe ich erneut versucht, ihn mit anderen Hunden zusammen zu bringen. Da es ihm gut ging und er erst 8 Monate alt war dachte ich, es gäbe noch eine Chance und er würde jetzt anders mit anderen Hunden umgehen.

    Die Prägungsphase war leider vorbei und die Probleme, die Du jetzt mit Deinem Hund hast, werden sich durch ein gezieltes Training sicherlich bessern, aber ob sie ganz zu beheben sind, wage ich zu bezweifeln.

    Faro kommt aus einer Tötungsstation. Er wurde auf Mallorca im TH geboren, hatten fast keinerlei Menschenkontakte in seiner Prägungsphase und ist deshalb ängstlich fremden Menschen gegenüber. Gleicher Sachverhalt, nur ein anderers Gegenüber.
    Durch gezieltes Training haben wir Faros Selbstbewusstsein gestärkt und seine panische Angst vor Fremden ist nicht mehr so groß wie anfangs, aber auch nicht ganz weg.

    Heute ist eine Person nah an uns vorbei gelaufen, Amy blieb schön ruhig sitzen

    Sehr schön !

    Das macht Faro inzwischen auch gut.

    Wir trafen vor ein paar Tagen einen Arbeiter des Grünflächenamtes im Wald, den wir schon ewig kennen und der auch Faro in seiner ersten Zeit bei uns kennengelernt hat.
    Da der Hund des Arbeiters gestorben ist, sehen wir uns natürlich morgens nicht mehr und der Mann war total begeistert, wie gut Faro sich entwickelt hat. Faro ging zu dem Auto, ließ sich von dem Mann sogar anfassen, ohne irgendeine Form der Angst zu zeigen.