Beiträge von BorderPfoten

    Sabine, es geht doch nicht darum, dass der Hund spielen MUSS. Manche Hunde kennen z.B. das Sozialspiel mit dem Menschen nicht, entwickeln aber, wenn sie es dann kennengelernt haben total viel Spaß daran. Ich denke da an meinen Faro und bin froh, ihm das Spiel angeboten zu haben

    ß. Ich hab jedoch gelesen dass sie mich damit kontrolliert und dass das nicht so gut sein soll. Soll ich dieses Verhalten irgendwie Maßregeln ? Wenn ja, wie ?

    Diese These kommt oft von Hundetrainern, die so ein Nachlaufen pauschal beurteilen.
    Als wir Atti bekamen, war er auch mein Schatten und die damalige Trainerin sagte "das muss unterbunden werden, der kontrolliert dich", aber ich fühlte mich nicht kontrolliert und ließ es zu.
    Faro kam; das gleiche Verhalten in grün und auch bei ihm ließ ich es zu. Beide Hunde hörten irgendwann allein mit dem Hinterhergedackel auf.

    Bitte keine Maßregelungen, die würde Dein Hund nicht verstehen, denn er ist bemüht, in Deiner Nähe zu sein und das ist für mich ein gutes Zeichen.

    Gib dem kleinen Kerl einfach die Zeit, die er braucht.

    Ich kann verstehen, dass Du verunsichert bist, verschiedene Meinungen über dieses Thema zu hören, aber höre auf die DF'er ;)

    Faro hat auch eine schlechte Vergangenheit, war absolut ängstlich, übervorsichtig und ich total verunsichert, aber man bekommt das mit viel Ruhe, Gelassenheit und Zeit hin.

    Alles Gute für Euch

    Da sie erst 2 Wochen bei Euch ist, gib ihr ruhig noch etwas Zeit, sich an die neue Umwelt zu gewöhnen und das HIn- und Herlaufen macht ihr ja Spaß, alles andere wird vermutlich von alleine kommen

    Hat jemand Erfahrung mit solchen Spiel-Muffeln? Gibt es etwas, womit man sie animieren könnte?

    Ja. Als wir Atti bekamen (er war das erste Lebensjahr bei einer Familie, die nichts mit ihm gemacht hat), wusste er überhaupt nichts mit Spielzeug anzufangen.
    Ich habe mich dann mit dem Spielzeug für ihn interessant gemacht, in dem ich das Spieli hochwarf, in die Hände klatschte und so tat, als sei es das tollste Teil auf der Welt. Irgendwann wurde Atti neugierig und begann mit mir zu spielen.

    Manchmal hab ich Angst, dass meine Kraft nicht reicht. Kann aber auch am akuten Schlafmangel liegen, nur 2-3 Stunden Dösen pro Nacht ist auf Dauer auch nix... Aber da sind dann so Momente, wie heute auf den Fahrten zu Kunden, wo ich mich gefragt hab, ob ich jemals wieder Auto fahren kann, ohne an Prustefensterfahrten zu denken und Rotz und Wasser zu heulen...
    Ach Mensch... das Herz wird mir gerade wieder so schwer... und deshalb mach ich jetzt das, was ich im Moment am Besten kann: Opi glücklich.

    Es tut mir total weh, das zu lesen, Julia, obwohl ich Dich und Deinen Opi persönlich gar nicht kenne :streichel:

    The world Greatest“

    :streichel:

    Als Dago im Wald zusammenbrach, wir auf dem Weg zum TA waren, lief im Radio das Lied "Calm after the storm". Wenn ich es heute höre, laufen mir die Tränen

    Und bevor es noch schlimmer, zu noch häufigeren, heftigeren Schüben kommt und zu einer dauerhaften Qual wird, werden wir ihn Freitag gehen lassen.
    Atmen sollte keine Qual sein.

    Diese Entscheidung treffen zu müssen, ist für einen Hundehalter die schlimmste überhaupt, aber gut, dass es diese Möglichkeit gibt und der arme Kerl nicht qualvoll ersticken muss.
    Der Gedanke allein ist so grausam, dass man ihn beiseite schieben will.
    :streichel:

    Nun muss ich mal hier einen Pfotenabdruck hinterlassen, Julia.
    Dein Eingangsposting habe ich gelesen und danach traute ich mich nicht mehr.....bin so ein Weichei...doch nun habe ich meinen Egoismus beiseite geschoben und alles durchgelesen. Ergebnis: verlaufener Mascara

    Ich wünsche Euch noch eine schöne gemeinsame Zeit und finde es ganz toll, was Ihr für den Opi tut :streichel: