Beiträge von BorderPfoten

    Am 2.1. wird Atti schon 14 Jahre alt und ist fast 13 Jahre bei uns. Der Opa ist noch fit, arbeitet noch total gern und gut und ich denke, das hält ihn jung, zusammen mit Faros Energie


    und der kleine Clown. Faro bringt uns täglich zum Lachen. Nie hätte ich gedacht, dass er bedingt durch seine Vorgeschichte mal so ein fröhlicher Hund werden würde

    Er treibt sehr viel Sport. Aber vielleicht dehnt er sich ja nicht vernünftig.

    Das wird es vermutlich sein, denn die Dehnungen sind sehr wichtig. Ich habe auch schon den Fehler gemacht, nach dem Laufen nicht ordentlich zu dehnen und irgendwann bekommt man die Quittung

    Mir rauscht öfter mal der Kreislauf ziemlich ab, sodaß mir dann eiskalt wird, Hände und Füße vorallem, aber auch die Nase. Mit der Außentemperatur und der Klamottenwahl hat es nichts zu tun.
    Passiert gerne auch nach dem Sport bzw einem längeren Spaziergang.

    Trinkst Du zu wenig? Ich meine jetzt nicht Alkohol :D , sondern Wasser und Co

    Tut mir leid, ich wollte gar nicht so forsch klingen

    Alles gut ;) und ich kann verstehen, dass Du durch die Aussagen der Trainer verunsichert bist, denn jeder Trainer behauptet ja von sich, auch Angsthunde trainieren zu können, doch das ist leider nicht immer der Fall

    Ok, dann meinst du Erfolgserlebnisse außerhalb einer solchen Situation

    Genau, gerade in Situationen, wo Dein Hund total entspannt ist, solltest Du mit ihm arbeiten , denn in Stresssituationen arbeitet der Hund nicht und erzielt demzufolge keinen Erfolg.
    Das, was Du mit ihm machst, ist doch toll und Du siehst ja, er hat Spaß daran.

    Unsere Jungs sind ja totale Nasentiere und durch die Nasenarbeit ist Faro wesentlich selbstbewusster geworden

    Ich werde mal gucken, ob ich ihn daran gewöhnt bekomme in ein anderes Zimmer zu gehen, wenn es ihm zu stressig wird.

    Das würde ich trainieren, wenn Ihr alleine seid. Es gibt ja ein Zimmer, was er gern mag und da würde ich ihm seine Decke hinlegen und ihn oft dorthin schicken.
    Wenn es hier turbulent wird, geht Faro von sich auf seine Decke, wo er Ruhe hat.

    Ich erzähle mal von Faro, allerdings im Spoiler, denn ich will Deinen Thread nicht missbrauchen und vielleicht kann ich Dir etwas helfen

    Spoiler anzeigen

    Faro war 1 1/2 Jahre alt, als er zu uns kam. Er wurde in einer span. Perrera geboren, hat nichts Gutes kennengelernt, kam dann als 1 jähriger auf eine Pflegestelle. Unser Dago war gerade gestorben, Atti litt, wie ein Hund leiden konnte und wir dachten, er geht auch. Also wollten wir wieder einen Kumpel für ihn und auch für uns haben. Es sollte auch wieder ein Border sein. So erfuhr ich durch meine Freundin, die ihr Pferd dort stehen hat, wo Faro war, von diesem Hund.
    Wir fuhren am nächsten Tag dorthin, die Hunde verstanden sich, Faro trampelte wie ein Elefant in unsere Herzen und er kam mit. Dass er ein Angsthund war, hat Ralf uns natürlich direkt gesagt, doch uns gegenüber war Faro nicht mega panisch.
    Es baute schnell Bindung zu uns auf, wir konnten ihn schnell ableinen, doch fremde Menschen waren völlig überflüssig und er machte riesengroße Bögen, wenn uns ein Fremder begegnete, d.h. er war total im Stress. Besonders schlimm waren Kinder; laut, unberechenbar und für ihn überhaupt nicht einzuschätzen.
    Die erste Trainerin, die ich dann kontaktierte, war ein absoluter Reinfall, denn als wir spazieren gingen, Faro oft zu mir zurück kam, meinte sie, das wäre falsch, der Hund solle sich nicht so sehr an mich hängen und ich solle ihn wegschicken :???: Nächste Trainerin war dann Manu, hier aus dem Forum und sie arbeitet so, dass Faro viel positive KOntakte zu fremden Menschen hat, er hat immer die Möglichkeit auszuweichen, wenn er das will. Dieses Training bringt uns enorm viel und Faros Selbstvertrauen ist enorm gewachsen.
    Dazu machen wir Mantrailing, denn so muss er auf fremde Menschen zugehen und wird dann immer ganz doll belohnt und Zielobjektsuche, die auch nur Erfolge mit sich bringt
    Der Helle ist Faro

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    Zitat

    In der Hundeschule wurde es uns als schützend erklärt, nach dem Motto “ich bin da”. Wenn das Schwachsinn ist, ok. Aber ich habe es mir ja nicht allein ausgedacht.

    Ich habe auch nicht behauptet, dass Du Dir das als gedacht hast :???:

    Mit Beschäftigungen, wie Suchspiele, Nasenarbeit jeglicher Art , wobei der Hund immer Erfolge erzielt, von Dir doll gelobt und belohnt wird, baut er Selbstvertrauen auf