Also sie scheint überraschenderweise extrem gut damit zurecht zu kommen, wenn es mir nicht gut geht. Natürlich macht sie sich Sorgen und sucht dann meine Nähe. Andersherum ist es nicht der Fall. Ich komme gar nicht damit zurecht, wenn es ihr schlecht geht. Und das ist natürlich in den Hundebegegnungen für sie ein Problem, weil ich ihr dann eventuell schlecht geben kann, was sie braucht. Weiß ich aber gar nicht. Vielleicht sehe ich noch nicht richtig was sie braucht.
Und an sich ist es doch keine schlechte Eigenschaft, Probleme damit zu haben, wenn es dem Hund schlecht geht. Aber ich mache mir natürlich Sorgen, ob wir das richtige Umfeld sind. Wir haben ja schon festgestellt, dass sie eigentlich nicht gut zu uns passt. Sie scheint das aber anders zu sehen.
Dein Posting zeigt mir deutlich, dass das Poblem bei Dir liegt (verstehe das bitte nicht falsch, ich greife Dich nicht an, ist nur eine Feststellung) und da Du das selber siehst, gibt es sicher eine Möglichkeit, Dich zu therapieren und dann wäre Euer Zusammenleben entspannter. Würdest Du mir sagen , wo Du wohnst? Vielleicht könnten wir im Forum Dir einen guten Trainer nennen.
Ich sage immer "Spieglein, Spieglein". Geht es Dir nicht gut, bist Du schlecht drauf, überträgt sich das auf den Hund.
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als vor 3 Jahren mein Mann plötzlich starb, ging es mir auch schlecht und das spiegelte sich im Verhalten meiner Hunde nieder. Selbst wenn ich versucht habe, meine Trauer zu überspielen, merkten die Hunde, dass mein Verhalten anders war
: Hätten wir das gewusst, hätten wir sie nicht genommen. Die Hundetrainerin hat uns aber gesagt, dass das kein Problem ist und wir haben ihr geglaubt. Nun ist es so. Und jetzt?
Wäre auch eigentlich kein Problem, wenn Du gelassener an die Sache herangehen würdest.
Wie sieht es aus, wenn Dein Freund allein mit der Hündin geht? Wie ist da ihr Verhalten bei Hundebegegnungen?