@Cindychill , Deinen Beitrag würde ich am liebsten 100 x liken, Du triffst den Nagel auf den Kopf
Beiträge von BorderPfoten
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Zum Thema viel Protein, falls es daran liegt und sich in den nächsten Tagen nicht einpendelt: kann ich ihm zu dem Futter einfach etwas dazugeben, zB Reis, damit er etwas mehr Kohlenhydrate bekommt?
Kannst Du machen, wenn er das denn frisst
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Da werde ich einen Termin zu einer Zweitmeinung vereinbaren.
Das würde ich wohl schnellstens machen, denn das, was mit Lilo ist, hört sich nicht gut an.
Die TK MG kenne ich nicht, aber wir hatten dort auch einen Termin wegen der Kastration, entschieden uns dann aber für Roermond.
Können SD-Tabletten sowas auslösen?
Kann ich mir nicht vorstellen, denn das sind ja keine Sexualhormone, aber ich bin kein Mediziner
Wenn das Bluten in 2 Wochen nicht weg ist, muss direkt kastriert werden.
kann man da nicht medikamentös etwas machen, damit die Blutung gestoppt wird?
Alles Gute für Lilo
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Gibt es sowas wie „Morgenübelkeit“ bei scheinträchtigen Hündinen?
Ja, die hatte Moja auch und je länger die Scheinschwangerschaft andauerte, desto mehr zog sich die Übelkeit in den Tag hinein
Gut, wenn Weißbrot geholfen hat. Vielleicht ist es nur eine leichte Übersäuerung bei Deiner Hündin
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Wie geht ihr mit chronisch kranken Hunde in Bezug auf Stress um? Worüber sich alle einig sind, ist dass man Cortison vermeiden soll, gutes Futter füttern soll und Stress am besten vermeidet. Da frage ich mich jetzt aber natürlich in welchem Rahmen man Stress vermeiden soll. In den Urlaub fahren zB ist ja auch Stress. Meint ihr sowas könnte schon zu viel sein?
Faro ist LM positiv, hatte auch schon den einen oder anderen Schub, den wir mit Allopurinol gut unter Kontrolle bekamen. Stress ganz zu vermeiden ist in meinen Augen unmöglich, denn dann müsstest Du in die Pampa ziehen, wo es keine anderen Menschen oder Hunde gibt.
Einmaliger Stress verursacht auch keine Schübe, sondern dauerhafter Stress und den haben doch die wenigsten Hunde.
Wir gehen ganz normal mit Faro um, fahren in Urlaub, gehen zum Mantrailing und machen das, was wir mit der gesunden Hündin auch tun
Meine Hündin hat Leishmaniose, die auch aktiv ist (aber dank Medikamenten zum Glück moderat).
Gibst Du dauerhaft Allo?
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es sollte aber auch dazu gesagt werden, dass ihr keine Anfänger seid und einen Zweithund habt, der ja auch nochmal Sicherheit gibt.
Stimmt, das machte es natürlich einfacher. Dazu kommt noch, wir haben eine super duper Trainerin hier aus dem Forum.
Und ich versuche ihr so viel Liebe zu geben wie möglich, damit sich die Bindung bessert und sie mich als Sicherheit sehen kann.
Bindung ist wichtig, nur mit Liebe überschütten muss nicht sein.
Was uns sehr geholfen hat, ist jeden Blickkontakt draußen zu bestätigen, also Lob und Leckerchen in den Hund. Bindung bauen sie gut durch gemeinsames Spielen auf. Faro konnte nicht spielen, weil er das nicht kannte, doch er hatte schnell heraus, wie toll es ist mit Herrchen oder Frauchen rumzualbern und zu spielen
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Erst einmal die Frage, warum getreidefrei? Ich bin ja kein Freund davon, aber das muss nichts heißen.
Das neue Futter hat einen recht hohen Proteingehalt und als Zutat Erbseneiweiß. Vielleicht alles in allem zu viel Eiweiß....nur eine Vermutung, denn ich bin kein Experte in Sachen Trockenfutter
Warte mal ein paar Tage ab und gib dem Hund vor dem Schlafengehen eine Scheibe Weißbrot; saugt die Magensäure auf und damit hatten wir immer Erfolg, wenn mal einer der Hunde Magenprobleme hatte
Es werden schon noch unsere Futterexperten etwas dazu schreiben
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Sie ist absolut sensibel, unsicher und extrem ängstlich
Sie kommt aus dem Auslandstierschutz, kennt nichts, kann nichts, muss sich an neue Menschen, eine neue Umgebung etc gewöhnen und damit sind manche Hunde sehr überfordert und Du leider auch. Sieh das bitte nicht als persönlichen Angriff , denn so ist das nicht gemeint.
Es ist nicht so gelaufen wie es laufen sollte und daraus muss man jetzt das Beste machen, ohne die Hündin noch mehr zu ängstigen
Hat irgendjemand Erfahrungen und kann mir vielleicht sagen, ob ich eine Chance habe, dass es sich stark bessert?
JA! Es gibt eine Chance und wir haben auch einen Angsthund aus einer Tötungsstation, allerdings war Faro schon auf einer Pflegestelle in unserer Nähe und so wussten wir nach dem ersten Kennenlernen, was auf uns zu kam.
Du brauchst Geduld, Ruhe und ganz viel Liebe. Faro hatte Angst vor allem, Autos, fremde Menschen, speziell Kinder, nur Hunde mochte er und wir hatten einen souveränen Ersthund hier, der sicher einiges leichter machte
Ich ging täglich mit Faro durch unser "Viertel", hier ist es ruhig und wir liefen einfach nur ganz langsam die Straße rauf und runter, kamen Menschen, liefen wir einen großen Bogen, wir stellten uns an die Straße, um Autos zu gucken.
Der Knoten platzte irgendwann, ich weiß nicht mehr nach welcher Zeit, aber da er mit uns gar kein Problem hatte, sich direkt auf uns einließ,mit uns schmuste, waren wir guter Dinge und ich schätze, nach einem Jahr war er alltagstauglich.
Heute ist er der beste Hund, den wir je hatten
Es lohnt sich für Dich und für den Hund zu kämpfen. "gib bitte nicht auf", sagt Faro
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Wir haben einen kastrierten Rueden, der vorher auch unfassbar schlecht gefressen hat. Besonders schlimm (d.h. woxhenlang gehungert) war es, wenn draussen ne laeufige Huendin unterwegs war (oder eins meiner Weiber heiss). Es gab noch andere Dinge, aber das war einer der Hauptgruende fuer den Chip und spaeter dann die OP.
Ich weiss nicht wie lange der jetzt schon kastriert ist, aber es sind einige Jahre. Und..es hat sich nur eine Sache gebessert: Er hungert nicht mehr wochenlang (und schreit nicht mehr rum)! Von einem Hund der gut frisst, ist es noch immer meilenweit entfernt. Egal was es zu fressen gibt! Der frisst teilweise tagelang nichts...
Ich wuerd mich nicut drauf verlassen, dass das bei deinem Rueden hilft.
Genau die Erfahrung habe ich auch gemacht.
Rüde war immer ein schlechterFresser und das änderte sich durch die Kastration nicht