Hallo Werner,
toll, dass Du Dich vorab informierst und nicht erst schreist, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist 
Für mich, das allerdings ist meine Meinung, käme eine Kastration nur aus gesundheitlichen Gründen in Frage oder wenn der Sexualtrieb des Rüden so stark ausgeprägt ist, dass er richtig leidet. D.h. nur Gejammer, dass selbst der HH keine Ruhe mehr findet, kein Fressen mehr und ständiges Lecken am Penis, sodass es zu Leckekzemen kommt. Was ja wieder in den Bereich der medizinischen Notwendigkeit fällt.
Wir haben Dago damals, aus Unwissenheit, kastrieren lassen, wobei ich erwähnen muss, dass Dago stark triebgesteuert war und abhaute, wenn eine läufige Hündin sich um Umkreis von 3 km aufhielt.
Der Nachteil ist, dass sich der Stoffwechsel verlangsamt, das Prostatakrebsrisiko erhöht ist und der Kastrat von anderen, intakten Rüden nicht als Rüde gesehen wird.
Es kommt dazu, dass die intakten Rüden den Kastraten bedrängen und aufreiten, weil er wie eine Hündin riecht. Bedingt durch die Einstellung der Testosteronproduktion kommt es zu vermehrter Östrogenausschüttung.
Attila ist nicht kastriert, jetzt 3 Jahre alt und hat einen guten Grundgehorsam, sodass er sich von einer läufigen Hündin (zwar ungern) abrufen lässt. Er macht auch gar keinen Versuch, wenn wir weitergehen, der Hündin hinterher zulaufen.
Ich denke, dass man dieses Problem mit einem guten Grundgehorsam durchaus in den Griff bekommt.
EDIT:
Joe,
interessanter Link.
Der bestätigt meine Meinung