Beiträge von mollrops

    Zitat

    LETZTES EDIT: wer sich für Rassehunde interessiert dem kann ich den Dokumentarfilm der BBC ans Herz legen: "Pedigree Dogs Exposed"
    Pedrigree heisst übrigens Rassehund.
    Die Links zur Dokumentation stehen hier: https://www.dogforum.de/ftopic66928.html

    Sorry - und wo bleibt der Film, in dem man gesunde Rassevertreter zeigt ? Und die soll es tatsächlich noch geben.

    Es liegt doch an einem selbst, ob man solche Zuchten unterstützt. Aber der Mensch ist ja sooooooo bequem. Anstatt mal 400 km wegen eines Hundes zu fahren und sich auch mal Zeit in der Wahl des Tieres zu lassen, wird der nächstbeste und am besten noch der billigste Welpe erworben. Und sei es aus Mitleid. Und selbst wenn der Hund genetisch vollkommen gesund ist - liegt es auch am Besitzer, diese Gesundheit bis ins hohe Alter zu erhalten und zu pflegen. Viele Knochen- und Gelenkerkrankungen sind nämlich nicht nur genetisch bedingt, sondern durchaus zum Teil auch hausgemacht.

    Hier aber alle Rassehundezüchter hinzustellen, dass sie nicht auf Gesundheit, sondern nur fürs Treppchen und das eigene Ego züchten, finde ich nicht fair. Wie wird hier immer so schön gesagt, es gibt nicht nur schwarz und weiss.

    Mollrops, die neben einem tollen, inzwischen 15 jährigen Rassehund auch ein Herz für Mischlinge hat.

    Neben Fellpflege fällt mir nur die gefürchtete PKD ein, an der vor Jahren jede zweite Perserkatze erkrankte. Vielleicht kann man über den Tierschutz eine entsprechende Untersuchung noch durchführen lassen (Ultraschall) ? Um die Nieren zu entlasten, würde ich eine Perserkatze nicht mit Trockenfutter füttern.

    Wenn sie vorher nicht gepflegt wurde, bekommst Du sicher eine bereits geschorene Katze.

    Ich finde es toll, dass Du einer Extrem-PErserin ein neues Zuhause schenken möchtest. Und solltest Du dumme Sprüche hören - einfach ignorieren.

    Wow - der Laekenois ist ja schon eine Rarität. Vom Verhalten her gegenüber seiner anderen belgischen Schäferhundrassen ist er wohl derjenige, der am schwierigsten zu führen ist. Sprichwörtlich ist wohl seine Sturheit und er sollte sehr gut sozialisiert werden.

    Ihn hatte ich auch mal im Auge - aber bin davon ab, weil mir der Genpol einfach zu klein geworden ist. Er ist wie der Malinois ein richtiger Arbeiter und sehr selbstbewusst. Sein Fell wird übrigens gezupft - wie das von Schnauzern.

    Ich fühle mir jetzt aber auch auf den Schlips getreten.

    Wieso sollte man ein Gutmensch sein - diesen Ausdruck finde ich im Zusammenhang fehl am Platz und als Gutmensch-Mob möchte ich mich erst recht nicht bezeichnen lassen - nur weil man anders reagieren würde als im vorliegenden Fall und deshalb Unverständnis für die SITUATION ausdrückt ?

    Darf man jetzt hier schon nicht mehr etwas nicht nachvollziehen können, weil man vielleicht auf Grund eigener Erfahrungen nicht mehr so schnell in Panik gerät ? Muss man dann gleich als "Gutmensch mit Mob" bezeichnet werden, der sich nur profilieren will ?

    Das mit den Welpen verstehe ich aber auch nicht. Sie seien doch in guter Kondition gewesen - und die Hündin brauchen sie mit 7 Wochen nicht mehr zum Überleben. Wieso bekommt die Frau sie jetzt einfach weggenommen ?

    Leider kann man immer nur von sich selbst ausgehen. Wäre es mein Hund gewesen, hätte ich ihn niemals sich selbst in diesem Zustand überlassen und wäre losgelaufen - allein aus dem Grund, ihn eventuell beruhigen zu können. Ich hätte Leute gebeten, mir tragen zu helfen. Ich hätte wahrscheinlich sogar geschrien, ob jemand einen Tierarzt anrufen könnte.

    Als meine grosse Hündin zusammen gebissen wurde, habe ich sie auch nicht allein im Park liegen lassen, sondern solange um Hilfe gerufen, bis jemand mit einem Handy kam und meinen Vater angerufen hat.

    Natürlich ist es eine Verurteilung der Situation aus der eigenen Sicht. Aber doch nur, weil man selbst so niemals reagieren würde - auch im grössten Schock nicht. Und das hilfsbereite Leute dort waren, zeigt doch, dass ein Tierarzt kurz danach vor Ort war.

    Und ob Mob oder nicht, ich würde mein Tier nicht einfach liegen lassen und hau dann auch noch ab, ohne mich zu kümmern, wohin man meinen Hund bringt. Und deshalb fällt es mir schwer, zu glauben, das andere Menschen dazu in der Lage sein können.

    Leider kann man nicht in den Kopf anderer Menschen reinschauen, da haben diejenigen, die eine Verurteilung der Person kritisieren, natürlich recht.