Beiträge von mollrops

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    das finde ich einen ganz wichtigen Satz.

    Ach wenn er hier OT ist.

    Natürlich rette ich diesen einen Hund. Aber wenn die Zustände in den Ländern nicht verbessert werden, die Einstellung zum Hund und die Medizinische Versorgung, ist das ein Fass ohne Boden.

    Und ich denke auch, wenn man einen Straßenhund aus seinem Rudel reiss und ihn ihns wohlbehütete D bringt, tut man ihm nicht immer einen Gefallen, je älter der HUnd ist. Er hat dort sein Leben und seine Freiheit.

    Es ist ein hartes kurzes Leben aber es ist selbstbestimmt, Wenn der hund jetzt auf dem Sofa landet wird er seinen Adoptivelter evt. nicht die Liebe und Dankbarkeit entgegenbringen, die erwartet wird´.

    Zuerst einmal - den Hund interessieren nicht die Zustände in seinem Heimatland - sondern nur sein nacktes Leben.

    Da gibt es eine nette Geschichte:

    Von einem Hund kann man keine Dankbarkeit erwarten. Er ist und bleibt ein Oportunist. Ich glaube schon, dass ein Hund das Leben auf einem Sofa dem Leben in südlichen Ländern vorziehen würde, könnte er sich entscheiden. Ein voller Bauch, liebevolle und artgerechte Behandlung/Haltung würde ihn schnell das Streunerleben vergessen lassen

    Es ist kein selbstbestimmendes Leben, denn die meisten aufgegriffenen Hunde werden ermordet. Egal ob sie Welpen, Junghunde, im besten Alter oder Senioren sind. Der Kampf eines Streuners hat nichts mit Romantik und tollem, artgerechten Leben gemeinsam. Es ist ein Leben in Angst, Hunger und Versagungen.

    Niemand ist nicht automatisch ein besserer oder schlechter Mensch, wenn er sich einen Hund von einer Organisation vermitteln lässt oder sich bei einem Züchter umsieht. Wenn er die Bedürfnisse seines Hundes erfüllt, ist er für mich ein guter Hundehalter. Und das allein ist das, was zählt.

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    Morrigan, es wurde gefragt wer seinem Hund Essensreste füttert, und ich habe geantwortet dass ich keine gebe. Dies aus dem Grund dass ich einen Hunde kenne der sich am Essen vergiftet hat, und der Hund meiner Schwester hat's knapp überlebt. Die Hündin hat auch nur ab und zu was bekommen. Nur kleine Häppchen, sonst ihr Hundefutter...

    Das sind Erfahrungen auf die ich gerne verzichten kann. Jeder hat aber dazu seine eigene Meinung.

    Naja, Du stellst es jetzt hin, dass menschliche Mahlzeiten Gift für den Hundeorganismus seien. Ich kann Dir darauf entgegnen, dass mir von meiner Tierklinik sogar dazu geraten wurde, meinem Hund ruhig auch mal Reste unseres Essens zu verfüttern. Das ist weder vergammelt noch mit irgendetwas kontaminiert :schockiert:

    Da ich ausschliesslich ohne Fertigprodukte koche, weiss ich genau, welche Nahrungsmittel ich verarbeite. Da ist nichts dabei, was mir und erst recht meinen Hunden schaden könnte.

    Irgendwo sollte man die Kirche schon mal im Dorf lassen. Dieser ganze Futterhype geht mir eh schon auf die Nerven.

    Meine älteste Hündin ist während ihrer Läufigkeit leider auch "undicht". Sie hat auf das Malheur keinen Einfluss. Da geht auch schon mal eine Pfütze ins Körbchen. Nach der Läufigkeit ist alles wieder gut gewesen.

    Bei meinen Hunden ist der Altersunterschied inzwischen etwas zu gross. Während die beiden Kleinen kein Problem damit haben (Jule, 8 J.) wurde von Püppy (15 1/2 J.) aufgezogen, hat Bambi schon ein bisschen daran zu kauen, dass meine Älteste sie nicht gern an Julchen ran lässt, wenn diese bei ihr im Bettchen liegt.

    Dafür hat mein altes Mädchen Bambi hervorragend erzogen und sozialisiert.

    Das bildest Du Dir jetzt ein :D

    Der für Brötchen verwendete Mohn ist der sogenannte Blaumohn. Nicht mit dem Mohn zu verwechseln, aus dem Opiate hergestellt werden. Dein Hund kann also von dem Mohn nicht aufdrehen :-)

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    Das würde ich so nicht sagen, die Hunde werden heutzutage älter als "früher". Auch wurde "früher" kaum Fleisch etc weggeworfen, das wäre ja verschwenderisch ;)

    Ich weiss aus der Verwandtschaft, dass ein Schäferhund 17 Jahre alt wurde, und Opas Hunde - ein Zwergpinscher 18 Jahre und sein Dackel 21 Jahre. Und die bekamen kein Chappi, sondern Reste und auch nicht die ärztliche Versorgung wie unsere heutigen Hunde. Für mich ist das steinalt.

    Ich verfüttere auch Reste - wenn denn mal welche übrigbleiben *g*. Dazu wurde mir übrigens auch nach der Magendrehung von Bambi geraten - also öfter mal was aus dem heimischen Topf zu geben. Da ich eh salzarm koche, hat es der Grossen bis heut nicht geschadet.

    Früher wurden die Hunde ausschliesslich mit Resten gefüttert und sind steinalt geworden ;-)

    Was wusste Hoffmann von Fallersleben bereits ? Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant. Und einen setz ich gleich noch nach: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

    Pfui, kann ich nur sagen.