Zitatdas finde ich einen ganz wichtigen Satz.
Ach wenn er hier OT ist.
Natürlich rette ich diesen einen Hund. Aber wenn die Zustände in den Ländern nicht verbessert werden, die Einstellung zum Hund und die Medizinische Versorgung, ist das ein Fass ohne Boden.
Und ich denke auch, wenn man einen Straßenhund aus seinem Rudel reiss und ihn ihns wohlbehütete D bringt, tut man ihm nicht immer einen Gefallen, je älter der HUnd ist. Er hat dort sein Leben und seine Freiheit.
Es ist ein hartes kurzes Leben aber es ist selbstbestimmt, Wenn der hund jetzt auf dem Sofa landet wird er seinen Adoptivelter evt. nicht die Liebe und Dankbarkeit entgegenbringen, die erwartet wird´.
Zuerst einmal - den Hund interessieren nicht die Zustände in seinem Heimatland - sondern nur sein nacktes Leben.
Da gibt es eine nette Geschichte:
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Ein Mann ging am Meer spazieren und sah, wie ein Junge etwas vom Strand aufhob und ins Meer warf. Der Mann kam näher und sah, dass es Seesterne waren, die der Junge aufhob; er war völlig von ihnen umringt. Es sah aus, als lägen Tausende von Seesternen im Sand; das Ufer war kilometerlang mit ihnen besät.„Warum wirfst Du diesen Seestern ins Wasser?”, fragte der Mann, als er den Jungen erreichte.
„Wenn sie hier am Strand bis zur morgendlichen Flut liegenbleiben, werden sie sterben”, sagte der Junge, ohne sein Vorgehen zu unterbrechen.
„Das ist doch dumm!”, rief der Mann aus. „Schau dich um! Hier gibt es doch Tausende von Seesternen, der ganze Strand ist voll von ihnen. Deine Bemühungen machen doch überhaupt keinen Unterschied!”
Der Junge hob den nächsten Seestern auf, dachte einen Moment nach, warf ihn dann ins Meer und sagte: „Nein, meine Bemühungen ändern viel … für diesen Seestern.”
Dann hob der Mann ebenfalls einen Seestern auf und warf ihn ins Meer. Und dann noch einen. Als die Nacht vorüber war, waren viele Menschen am Strand und jeder von ihnen hob Seesterne auf und warf sie ins Meer. Als die Sonne aufging, war der Strand leer - keine Seele wurde ungerettet zurückgelassen.
Von einem Hund kann man keine Dankbarkeit erwarten. Er ist und bleibt ein Oportunist. Ich glaube schon, dass ein Hund das Leben auf einem Sofa dem Leben in südlichen Ländern vorziehen würde, könnte er sich entscheiden. Ein voller Bauch, liebevolle und artgerechte Behandlung/Haltung würde ihn schnell das Streunerleben vergessen lassen
Es ist kein selbstbestimmendes Leben, denn die meisten aufgegriffenen Hunde werden ermordet. Egal ob sie Welpen, Junghunde, im besten Alter oder Senioren sind. Der Kampf eines Streuners hat nichts mit Romantik und tollem, artgerechten Leben gemeinsam. Es ist ein Leben in Angst, Hunger und Versagungen.
Niemand ist nicht automatisch ein besserer oder schlechter Mensch, wenn er sich einen Hund von einer Organisation vermitteln lässt oder sich bei einem Züchter umsieht. Wenn er die Bedürfnisse seines Hundes erfüllt, ist er für mich ein guter Hundehalter. Und das allein ist das, was zählt.