Beiträge von mollrops

    So unrein können Hunde gar nicht sein - denn sonst hätten hier ein Grossteil der jungen Leute muslimischer Abstammung nicht selbst einen. Nachdem man ja bei den Sokas in Frankfurt ziemlich den Riegel vorgeschoben hat, rennen sie jetzt mit Boxern und "Boxermischlingen" hier rum.

    Komme ich dann mit meinem Schätzchen, das sich nicht von den wild kläffenden, aufgehetzten Hunden provozieren lässt, fliegt - wenn man Pech hat - halt mal ne Kippe in unsere Richtung. Wahrscheinlich fühlt man sich dann in seiner Ehre angekratzt - weil meine wegguckt und nicht drauf eingeht ;-).

    Sprich doch mal Deinen Tierarzt auf Ulcogant-Saft an, das schützt die Magenschleimhäute und die Speiseröhre. Gegen das Brechen kann ich Iberogast-Tropfen empfehlen - die sind rein pflanzlich (auch mit dem Doc mal besprechen).

    Statt Toastbrot würde ich Zwieback-Bruch anbieten (am besten über Käse rubbeln. Feste Fressenszeiten - eventuell 4 Mal am Tag sind sicher besser als laufend Nahrung zuzuführen - wegen der Magensäureproduktion. Vielleicht lässt Du auch die Infizierung mit Heliobacter ausschliessen - bei positivem Ergebnis solltest Du Dich übrigens auch testen lassen.

    Zitat

    Das stimmt nicht! Ich habe mich deswegen mal beim OA erkundigt, weil mir das hier auch einer auf´s AUge drücken wollte (Paco hat Jagdtrieb): Kaninchen dürfen gejagt werden (bei uns zumindest) weil sie als Plage gelten. Und die Kaninchen dürfen auch von Hunden gejagt werden, die nicht von einem Jäger geführt werden!

    Kurz gesagt: Wenn Paco nen Kaninchen erwischen würde, würden wir KEINE Strafe bekommen!


    Und ich finde es auch nicht schlimm wenn Hunde Mäuse jagen, sie töten und dann fressen.
    Meine Hunde haben das noch nie gemacht und ich weiß auch nicht ob sie Interesse an einer Maus hätten, aber ich finde das nicht schlimm

    Oh, da bist Du aber auf dem Holzweg. Wildkaninchen unterstehen dem Jagdrecht, somit darf Dein Hund sie eben nicht jagen und töten. Dir wurde eine falsche Auskunft gegeben.

    Und leider erholt sich der Bestand von Deutschlands Wildkaninchen inzwischen durch die Myxomatose und RHD in vielen Gebieten kaum noch. Es wird deshalb sogar über Wildkaninchenschutzprogramme nachgedacht. Die Überlebensrate eines Wildkaninchens liegt in vielen Gebieten nur noch bei einem Jahr. Von einem Wurf überlebt inzwischen i.d.R. nur noch ein Jungtier den ersten Winter !

    Zum Thema Mäuse - sie sind Zwischenwirte für eine Anzahl von Bandwürmern und Parasiten, die auch Hunden gefährlich werden können - ich würde meinen Hund nicht unbedingt welche fressen lassen.

    Schokolade ist für Hunde übrigens sehr giftig. Da sollten sie nicht dran naschen. Und zu den erhöhten Leberwerten - auch hier gibt es die Möglichkeit, leberschonend zu ernähren. Wurde der Hund denn schon auf Mittelmeererkrankungen getestet (Ehrlichiose fällt mir da ein, Zecken sind auch in D bereits infiziert)?

    Zitat

    mollrops

    Das ist wirklich eine schöne, aber auch traurige Geschichte.

    Würdest du dir denn noch einmal ein Whippchen zulegen wollen?

    Ach und danke für den Link!

    Nein, würde ich nicht. Püppy ist einmalig und wird für mich einmalig bleiben. Wer weiss, vielleicht zieht in sehr ferner Zukunft (wenn ich in Rente bin) ein Windspielpärchen ein - aber auch da muss man die Zucht beobachten, in welche Richtung sie geht.

    Ein Windhund war schon immer mein Traum. Ich habe mir einige Züchter und deren Hunde angesehen. Was mir gut gefiel, war die Freiheit, in der sich die Hunde ausleben konnten. Als ich zu Besuch kam, sassen die Eheleute auf zwei Stühlen, während auf der Couch 12 Whippets schliefen *g*. Ich habe mich dazu gesetzt und ging fast unter im Pulk der anschmiegsamen Leiber. Man sah nur noch grosse Augen, schleckende Zungen und wedelnde Schwänze *g*.

    Und so habe ich mich in mein Püppchen, die eigentlich Daria heisst, verliebt. Sie war neben ihrem Bruder die einzige Hündin im Wurf, bei der das Erbe der Linie "a.d. Baumbergen" durchschlug. Ihr Bruder starb leider mysteriös. Tja - Püppchen sollte ja ihre Vorzüge, ihre Schnelligkeit trotz geringer Grösse und die Feinheit weitervererben, sie war auch schon angekört, aber auch bei der Windhundezucht ist leider nicht alles Gold, was glänzt. So habe ich mich dann doch gegen die Zucht entschieden. Die Linie ist einfach für den Sport zu der Zeit zu leicht gewesen - keine Chance gegen die doppelt so schweren Rassevertreter. Bereut habe ich es aber nicht. Wahrscheinlich hätte ich nämlich sonst hier bestimmt den kompletten ersten Wurf sitzen, weil ich die Kleenen nicht hergeben konnte *g*.

    Ja, ich bin schon traurig, dass die Linie Baumbergen mit ihr irgendwann ausstirbt. Hier kannst Du einen groben Einblick erlangen, wie sich die Whippets im Laufe der Jahrzehnte veränderten.

    Menschen, die auf Dauer vom Staat finanziert werden müssen, sollten sich überlegen, ob sie lieber auf die Kosten der Tierhaltung verzichten und ihr weniges Geld besser in die Zukunft ihrer Kinder stecken sollten. Für mich stünde zumindest dann der Wunsch nach einem Hund ganz am Ende.

    Es würde mich jedenfalls sehr ärgern, wenn ich von meinen erheblichen Abgaben auch noch Hundehaltung mit finanzieren sollte, während der staatlich oder städtisch begünstigte Hundebesitzer jeden Tag seine zwei Packungen Kippen raucht und sich darüber freut, wie die Allgemeinheit ihm zusätzlich dazu die Hundehaltung finanziert.

    Auch geringere Tierarztkosten würde wiederum die zahlende Kundschaft tragen müssen. Somit würde für mich dann wahrscheinlich auch die Tierhaltung unerschwinglich werden - denn ich habe hier fast ausschliesslich chronisch kranke Tiere sitzen, für deren Behandlungen ich ja auch mehr berappen müsste.

    Für mein Whippchen hatte ich vor knapp 16 Jahren 1000 DM gezahlt. Wieviel sie heute kosten - weiss ich nicht. Sie stammte aus einer Leistungslinie und war von einem Hobbyzüchter, dem es ausschliesslich um den Erhalt einer gesunden, leichteren Linie ging (VDH). Mit Püppy wird diese Linie leider aussterben - sie ist die letzte Lebende.