Hatte noch was wegen der Magendrehung geschrieben - wollte aber nicht schon wieder klugscheissern.
Beiträge von mollrops
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Ich glaube auch, dass das Kaninchen durch die Quetschungen an inneren Verletzungen oder gar an einem gebrochenen Rückgrat gestorben ist.
Leider werden die jungen Hoppelmänner sehr oft Opfer von Hunden, wenn sie ihren Bau nach 5 Wochen verlassen. Vielleicht war es auch ein junger Feldhase - die bleiben ja regungslos liegen, da sie sich nicht in Bauten zurück ziehen, wenn Gefahr ist.
Eigentlich bin ich eine derjenigen, die laut aufschreien, wenn sowas passiert. Aber im hohen Gras hattest Du keine Chance, Deinen Hund vor der Sichtung des Kaninchens noch abzurufen. So traurig es ist, Du solltest Deinen Hund wieder liebhaben. Denn sicher ist auch er jetzt ziemlich verwirrt. Du wolltest dem Tier noch helfen, aber es war leider zu spät. So hast Du Dich auch nicht vor der Verantwortung gedrückt.
Es tut mir auch sehr leid, dass Dich der Tod des kleinen Kaninchens so mitnimmt, aber es zeigt auch, dass Du ein Herz für andere Tiere hast und nun die Erfahrung machen musstest, dass ein Hund immer ein Raubtier bleiben wird.
Kaninchen haben keine schwache Herzen, sonst gäbe es sie wahrscheinlich gar nicht in der Vielzahl. Sie sind Fluchttiere - und somit ist der Organismus grossen Belastungen ausgesetzt, wenn sie innerhalb eines Wimpernschlages sofort einen Spurt loslegen müssen. Mit schwachen Herzen wären sie dazu nicht in der Lage.
Im Gegenteil, ich kenne sie nur sehr zäh, die auch schwere Verletzungen bei entsprechender Behandlung überleben. Oft verfallen Wildtiere auch in einer Art Schockstarre - wie Eichhörnchen z.B. in der Hoffnung, der Feind lässt ab.
Aber ich kann Dich auch trösten. Durch den Adrenalinausstoss beim Zupacken Deines Hundes wird es kaum Schmerzen verspürt haben. Der Organismus ist da sehr gnädig. Es hat also nicht leiden müssen.
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Der Vater unseres Boxers ist mit 7 plötzlich an der Dilatativen Kardiomyopathie gestorben. Wir sind zwar nicht mehr im Boxerclub, aber haben immer noch einen lockeren Kontakt zu dem damaligen Züchter, der die DCM Anfälligkeit dieser Rasse immer noch bestätigt. Ich kenne leider zwei Fälle, an denen Boxer (VDH) im mittleren Alter vor 2 und letztes Jahr an DCM bzw. Subaortenstenose gestorben sind.
Wenn es wirklich so ist, dass sich besonders in Hinblick auf die DCM einiges getan hat, freut mich das für diese traumhafte Hunderasse sehr.
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Vielleicht nen Mix aus Mudi und Pumi ?
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Bei uns sieht man inzwischen wieder vermehrt Boxer - leider meist von solchen Leuten gehalten, die vorher SoKas besassen.
Ich selbst bin auch ein grosser Fan - schliesslich bin ich mit einem tollen Boxer aufgewachsen. Leider ist diese Rasse sehr anfällig für Herzerkrankungen geworden.
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Zitat
mollrops: Da war das Halti dann auch völlig fehl am Platz :/
Gegen Leinenaggression wird das Halti von der besagten Hundeschule auch empfohlen:
ZitatVon uns entwickelte und gefertigte Spezialleine für Kopfhalftersysteme
ZitatBesonders zu empfehlen bei Hunden, die "leinenaggressiv" sind
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Für 3 Hunde und mehr sollte man schon über die entsprechende Kohle und Zeit verfügen. Gerade in Hinblick aufs spätere Alter.
Denn dann kann es teuer werden und auch der Zeitfaktor erhöht sich. Ich muss jeden Morgen zwei Runden gehen. Erst mit der Grossen und dann mit der blinden Hündin und der Kleinsten. Da sind vorneweg mindestens eine Stunde weg. Ich stehe in der Regel schon um 4 Uhr auf, damit ich gegen 6, halb 7 Uhr im Büro aufschlagen kann.
Nachmittags und abends das Gleiche. Die Älteste braucht eine Reihe von Medikamenten, wird öfter beim Arzt vorgestellt, macht viele Sorgen. Die Futterkosten sind auch bei drei Hunden (je nach Gewicht) erheblich.
Man kann auch nicht mal spontan über das Wochenende wegfahren oder einen grösseren Urlaub planen - die meisten Hotels freuen sich nicht über Gäste mit 3 Hunden im Gepäck. Auch Freunde mit eigenen Hunden kann man mit einem kleinen Rudel nicht vorbehaltslos besuchen.
Ältere Hunde können oftmals auch nicht mehr so lange Wasser halten - die Zeiten ausser Haus ohne Hunde sind daher auch zeitlich beschränkt.
Erkrankungen, die übertragbar sind, werden oftmals zum Problem - dann hat man gleich drei Hunde mit Durchfall, mit Parasiten etc.
Hundesteuer wird auch meist wesentlich teurer, wenn man mehr als einen Hund hält. Die Versicherungskosten verdreifachen sich auch.
Mehrhundehaltung ist echt toll, aber sie schränken einen auch sehr ein.
Wirklich optimal finde ich zwei Hunde.
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Zitat
Das sind natürlich zwei ganz gegensätzliche Ansichten. Irgendwie schon zwei Extreme. Aber Letzteres würde mich doch ein bisschen stark verwundern. Vor allem das mit der Magenfixierung - was genau ist damit gemeint?
Bambi hatte letztes Jahr eine Magendrehung, ihr wurde der Magen an der Bauchwand fixiert. Wie soll sich die Gebärmutter ausdehnen, wenn der Magen festgenäht ist ? Jedes mal eine sinnlose Diskussion, ich will keine Welpen - nicht mal, wenn Bambi gesund wäre.
Die Einstellung meiner Tierärztin finde ich in Ordnung.
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Ich habe früher auch nur sporadisch entwurmt bzw. Kot abgegeben, um Wurmbefall auszuschliessen. Inzwischen entwurme ich alle 4 Monate. Meine Hunde fressen gern Gras, hier kacken fast alle Hunde mitten auf die Wiesen und Wurmbefall sieht man nicht immer im Kot.