Beiträge von mollrops

    Manchmal verstehe ich Dich nicht, Alina. Da kommt mir gleich der "Künstler" in den Sinn, der einen Hund - als Kunstobjekt - vor einem Publikum elendig verhungern liess. Oder der "Künstler", der Katzen ertränkte und dies in einer Filmsequenz dokumentierte. Was sollen uns diese Bilder sagen ? Sind wir schon so abgestumpft, dass wir solch eine Holzhammermethode brauchen, um uns an einem respektvollen Umgang mit Mitgeschöpfen zu erinnern ?

    Was wollen uns solche Menschen sagen, die auf den Auslöser drücken, während ein Tier gequält wird und dabei nicht mal eingreifen ? Brauchen wir solche Berichte wirklich ? Was nutzt es dem Hund, jetzt um ihn zu weinen ? NICHTS. Sein Leben wurde ausgelöscht. Sein Sterben macht keinen Sinn. Das ist Gaffertum unterster Schiene - mehr nicht.

    Unzählige Tiere werden täglich angefahren und achtlos liegen gelassen - wer trauert denn um sie, während sie im Strassengraben einsam verrecken ?

    Verkehrte Welt.

    Meine Hunde und ich haben jahrelang Hundesport gemacht. Mit meiner verstorbenen Schäferhündin war ich im SV, mit meinem Whippet war es Rennbahn und Coursing.

    Aus dem SV bin ich raus, weil die Ausbilder anderer Meinung als ich bezüglich der Qualitäten meiner Hündin waren. Ich wollte nicht mehr am Schutzdienst teilnehmen, da meine Hündin unerwünschtes Verhalten zeigte - für die Leute dort war das aggressive Verhalten von Ihr kein Problem - für mich schon. Denen ging es lediglich darum, Mitglieder zu halten und genügend Meldungen für die Prüfungen vorlegen zu können. Nur Fährte und Unterordnung war wohl zu wenig.

    Mein Windhund liebte das Rennen. Sie flippte schier aus, wenn sie die Hasenzugmaschine hörte. Leider wird man auch da in die Pflicht genommen. Es gehört nun mal dazu, seinen Hund bei Lizenzläufen von Anfängern mitstarten zu lassen (man braucht dazu eine bestimmte Anzahl weiterer Rassevertreter). So sind wir ja auch an die Rennlizenz gekommen.

    Mein Hund ist ein Aussenläufer - egal aus welcher Startposition. Bei ungeübten Hunden wird das zum Problem. Daher habe ich dann abgelehnt, meinen Hund zu stellen, da es gerade bei Lizenzläufen zu Unfällen kommen kann - von offiziellen Rennen mal ganz abgesehen.

    Und wenn man nicht mitzieht, ist man Aussenseiter. Das war für mich - nicht ausschliesslich, aber mit der Grund, dem Renngeschehen für immer den Rücken zu kehren. Mir gefiel es erst recht nicht, wie viele Züchter mit ihren Hunden vor- bei und nach Rennen umgingen.

    Ich bin Liebhaber - wie das Wort schon sagt, habe ich meinen Hund lieb und daher sicher andere Ambitionen wie Züchter, die ihre Hunde und Welpen an den Mann bringen wollen.

    Profilierungssucht stand nie im Vordergrund, wegen Pokalen sind wir nicht zum SV oder auf die Rennbahn, sondern einzig aus dem Grund, dem Hund gefahrlos auszulasten, selbst ein bisschen Spass daran zu haben und beim Windi seine Hetzleidenschaft gefahrlos zu ermöglichen.

    Heute denke ich ganz anders über die Sache und würde weder beim SV noch den Windi auf der Bahn laufen lassen. Heute sind meine Hunde einfach nur Hunde, die einigermassen gut erzogen sind.

    Mein Hund gehörte nicht zu den Risikogruppen. Sie ist nicht sehr gross (55 cm) und war immer sehr schlank. Bei ihr kam es wegen Bakterien zu einer Aufgasung, die den Magen kippen liess.

    Sie hat weder vor der Mahlzeit noch nach der Mahlzeit getobt. Sie war aufgebläht wie ein Kreppel - und das innerhalb kürzester Zeit.

    Sie hat leider einen sehr tiefen und im oberen Drittel sehr breiten Brustkorb. Daher ist der Magen einfach gekippt. Bei der OP wurde der Magen an der Linea Alba fixiert, da zu viel Platz im Brustraum besteht.

    Sie musste lange Zeit wegen der Bakterien behandelt werden. Jetzt bekommt sie Mischkost - ich koche und gebe ausschliesslich Nassfutter verschiedener Hersteller und Fleischsorten sowie seit Monaten Probiotika, da sehr immer noch schlecht zunimmt.

    Die Klinikärzte haben geraten, sie etwas kräftiger zu füttern - dann wäre auch das Risiko der Drehung, die oft auch sehr schlanke Hunde bekommen, etwas minimiert.

    Zu jedem Futter bekommt sie zusätzlich Medikamente gegen eine eventuelle Schaumbildung durch Gärung im Magen. Ihr Schwesterchen ist im Welpenalter an einem durchbrochenen Magen gestorben.

    Die Berge sind doch ein Paradies für Hunde - ich habe meine immer mitgenommen. Seilbahnfahren war überhaupt kein Problem - nur solltet Ihr früh dort aufschlagen, dann sind sie noch leer und sicher kann man mit dem Personal sprechen, ob man auch mal üben kann, wie der Hund sich verhält.

    Ich würde die Kleene mitnehmen, weil ich schon Bedenken hätte, wie sie eine Trennung verkraften würde.

    Liebe Britta

    Thermoplast ist das Zauberwort.

    Leider steht auf der HP nicht, wie lang die Dinger halten und was passiert, wenn der Hund son Ding verschluckt. Was ist mit Allergien ? Was ist mit den vielen Bakterien, die sich darin ansammeln ? Wie sieht es mit Zahnsteinanfälligkeiten aus ? Welchen Einfluss hat das festsitzende Ding auf den Kieferknochen und die Zahnstellung ? Ich frag mich auch - wenn ich schon einen bissigen Hund habe - wie krieg ich den "Schlüpfer" über die Zähne ? Mit Vollnarkose und dann rund um die Uhr ?

    Und es geht noch weiter: Wie wollen z.B. finanziell schwache Leute sich so einen Beissschutz leisten ? Viele haben nicht mal Geld für die eigenen Zähne. 260 CHF sind ja kein Pappenstil.

    Zitat

    Die Lebenserwartung bei extrem leichten und kleinen Hunden wie die sogennnten Tea-Cup-Chihuahuas sinkt auf ca 7 Jahre! :sad2:
    @ Threadstarter (sorry, Namen vergessen :headbash: )
    Die kleine ist wunderschön und hat, zumindest auf den Bildern, eine tolle Figur!

    Oh, meine Hündin wird 10 und ist topmunter, trotz ihrer 2,3 kg :schockiert: