Beiträge von mollrops

    Hallo

    es tut mir leid, dass es dem Katerchen so schlecht geht. Wurde FeLV (Leukose) ausgeschlossen ? Bauchraum auf Flüssigkeitsansammlung untersucht ? Ein FIP - Screening durchgeführt ?

    Wenn der Arzt nicht mehr weiter weiss, würde ich den Kleinen unbedingt in einer Klinik vorstellen - die haben bessere Diagnostikmöglichkeiten.

    Ich drücke die Daumen für den kleinen Griechen.

    Sorry .. wer keine Ahnung hat, bist leider Du.

    Schlagfallen sind sehr wohl erlaubt:

    Auszug aus der Landesverordnung für die Fangjagd (von 11/2008):

    (1) Als Fallen für den Totfang sind nur Fallen, die über einen Köderabzug ausgelöst werden und folgende technische Anforderungen erfüllen, bauartzugelassen:

    Typ

    Quelle: http://sh.juris.de/sh/FjagdV_SH_2008_P3.htm

    Kommentar des NABU dazu

    http://schleswig-holstein.nabu.de/naturvorort/raubsaeuger/fallenjagd/#

    Zur Fuchsjagd- die sind ganzjährig jagdbar:

    Zitat


    Will man in einem Revier den Fuchs scharf bejagen muß man sowohl die Welpen an den bekannten Mutterbauen abfangen, die Jungfüchse im Sommer bejagen und die Altfüchse außerhalb der Aufzuchtzeit. Will man gute Winterbälge erbeuten, bejagt man den Fuchs ab etwa Anfang November (Hubertus) bis Ende Februar.

    Quelle: Deutsche Jagdzeitung http://www.djz.de/447,725/


    Wenn es nicht so traurig wäre, könnt ich direkt mal lachen - wo hast Du denn Deine Ahnungen her ?

    Aber wahrscheinlich lebst Du gar nicht in D.

    Da passt doch ein Zitat von Paul Parin (Neurologe, mehrfach ausgezeichneter Psychoanalytiker und Schriftsteller, Ehrendoktor der Universität Klagenfurt - und Jäger):

    Zitat


    »Seit meinen ersten Jagdabenteuern weiß ich: Jagd eröffnet einen Freiraum für Verbrechen bis zum Mord und für sexuelle Lust, wann und wo immer gejagt wird. "Licence" hat eine radikalere Bedeutung als der deutsche Ausdruck Freibrief: Verbote gelten nicht mehr. Wenn man über Jagd schreibt, muss man über geschlechtliche Lust schreiben und über Grausamkeit und Verbrechen... Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten.
    Jagd ohne Mord ist ein Begriff, der sich selber aufhebt... Und weil es sich um Leidenschaft, Gier, Wollust handelt - um ein Fieber eben - geht es in diesem Buch um sex and crime, um sexuelle Lust und Verbrechen jeder Art, um Mord und Lustmord.«

    Quelle: http://www.lusttoeter.de

    Zitat

    Aber Mollrops, dann weißt du doch, was wir damit meinen, wenn wir sagen, dass niemals ein Halter von seinem Hund sagen kann: "Er ist 100%abrufbar und jagt nicht"?

    Na, wie dem auch sei. Ich hab meine im Wald eh an der Leine und nur manchmal auf ganz weitem Feld ohne und passe auf wie ein Luchs.
    Oder auch mal heimlich hier am Stadtsee. Ist ja leider überall Leinenpflicht. Was wünsch ich mir Auslaufflächen...

    Von den Videos bin ich jedenfalls schockiert. Und sehr enttäuscht von den dort vorsprechenden Jägern.
    Außer der eine, der sagte, es ist nicht im Sinne der Bevölkerung, Haustiere wie Hunde und Katzen zu erschießen. Es geht also doch.

    Eben. Ich habe nie geschrieben, dass ich für den Abschuss bin. Deshalb gibt es auch nur eine Lösung für alle Seiten - seinen Hund im Wald so zu führen, dass man jederzeit auf ihn einwirken kann.

    Die verständnisvolleren Jäger sind leider noch immer in der MInderheit. Vielleicht verstehst Du die Zusammenhänge besser, wenn Du Dir mal diese Seite anschaust.

    Zitat


    Der Hund ist aber nun mal kein Gegenstand, sondern ein Lebewesen.
    Von den oberen Zeilen bekomme ich ehrlich gesagt Gänsehaut...
    gefühllos und kalt.

    Nochmal: Es kann jeden passieren, dass sein Hund aus Versehen
    mal abhaut - Auch DIR!

    Leider kennst Du Sternenflut nicht - sie ist alles andere als gefühllos und kalt. Sie denkt wahrscheinlich wie ich - bei einem Abschuss leidet einzig der Hund. Bei Unterlassung leidet wahrscheinlich ein Wildtier.

    Deshalb doch auch ihr Apell, einen nicht immer abrufbaren Hund im Wald nicht von der Leine zu lassen - eben um beidseitiges Leid zu verhindern. Nicht jeder Jäger lässt den Lauf unten.

    Meine verstorbene Hündin ist auch einmal hinter einem Hirsch her. Ich sah sie dann auf der fernen, weitreichenden Wiese hinter der Hirschkuh herhetzen und habe so gebetet, dass kein Jäger zugegen ist. Bis zu diesem Tag hätte ich meine Hände für meinen Hund ins Feuer gelegt, dass sie jederzeit abrufbar ist.

    Sie kam gesund wieder zurück, der Hirschkuh ist auch nichts passiert. Sie war übrigens zahm und aus einem Gatter entlaufen.

    Nicht alle Jäger halten drauf. Das Leben als Waidmann ist doch jetzt schon schwer genug. Schliesslich will man sein priviligiertes Hobby lange fröhnen. Negativschlagzeilen kommen da nicht wirklich gut.

    Da gab es vor Jahren mal eine Reportage - da kann man sich über die Gesinnung einiger Waidmänner seinen eigenen Reim drauf machen. Betrifft zwar Hauptsächlich den Abschuss von Katzen - aber ich denke, bei Hunden sind Betroffene genauso schnell mit dem Abzug.

    http://www.youtube.com/watch?v=ouoZ_VALgGA&NR=1

    http://www.youtube.com/watch?v=LQ8x5svCUv4&feature=related

    Zitat

    Wenn ich an ein Forumstreffen denke, wo wir spazieren gingen und auf einmal ein Hund Angst bekam, weil 3 andere hinter ihm herliefen (ja, war unser Fehler, wir haben das nicht gleich erkannt) und nach Hause lief, wozu er aber durch den Wald musste und panisch da durch lief...da hatten wir ne Mordsangst, dass er erschossen wird.

    Das mit der Winterfütterung versteh ich gerad nicht. Ist doch gut. Wo liegt die Frage?

    Das mit den Todesschreien von Rehen finde ich auch absolut nicht gut. Aber ehrlich gesagt, Mäuse und Kaninchen schreien auch, wenn meine Katze sie fängt. Und das tut sie. Das ist ihr Instinkt. Sie frisst sie auch.

    Ebenso die Schreie der Schlachttiere...von der Haltung mal abgesehen.
    Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.Aber mich nervt Doppelmoral immer.

    Und noch immer steht meine Frage, ob der richtige mit dem Tode bestraft wird? Ich halte nämlich Hund und Reh in dem Moment für nicht schuldig. Aber auf den Hund wird geschossen und das wird gutgeheißen, weil er ja das Reh beißen will.

    Was denn für eine Doppelmoral - ich seh keine. Was haben gewilderte Rehe mit Rindern im Schlachthof zu tun ?

    Deine Katze darf wildern - also gestehst Du das auch Deinem Hund zu ? Setz Deinen Hund mal für das Reh ein - wie würdest Du dann denken ? Darf ein anderes Tier also Deinen Hund reissen und Du hättest weniger Probleme damit ?

    Vielleicht solltest Du auch Deine Katze mehr füttern, dass sie sich nicht von kleinen Kaninchen ernähren muss. Sie lebt übrigens noch gefährlicher als Dein Hund, was die Bejagung betrifft.

    Den Bogen zum Jäger ? Hui - ist jetzt unser einheimisches Wild schuld ? Durch die Art der Bejagung fallen die armen Tiere doch in unsere Städte ein.

    Ein Hund kann im Wald laufen - wenn er abrufbar ist. Ansonsten gehört er eben an die Leine und ich suche mir andere Auslaufflächen.

    Unsere Jäger sind gar nicht daran interessiert, dass es weniger Wild in unseren Wäldern gibt. Im Gegenteil - je mehr um so besser, oder warum müssen die Tiere im Winter künstlich hochgefüttert werden ?

    Guckst Du hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=-Ls-m1kDwVY