Ich fand den Stierkampf schon immer barbarisch. Jeder, der sowas besucht und damit unterstützt, sollte sich schämen und sich ja nicht Tierfreund nennen.
Beiträge von mollrops
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Ich habe damals meinen Eltern gezeigt, dass mein Wunsch nach einem Hund keine Eintagsfliege war: Ich habe ein Jahr lang mehrere Hunde regelmässig gesittet. Ich konnte mir so ein Bild davon machen, wie viel Arbeit das bedeutet und wie sehr die Betreuung eines Hundes Zeit in Anspruch nahm. Meine Beständigkeit hat meine Eltern dann überzeugt. So zog "mein" erster Hund bei uns ein - da war ich 13.
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Bei Junghunden ist es wichtig, den Magen bloss nicht zu überladen.
Ich würde alle 3 Stunden tagsüber eine entsprechende Portion anbieten - da wirst Du ein bisschen Fingerspitzengefühl für die Menge brauchen, weil Du seine Rassezugehörigkeit nicht kennst.
Dein Hund sollte nach dem Fressen nicht wie ein Hängebauchschwein aussehen. Auch sollte er nicht zu dick werden, geht zu Lasten der Bänder und des Bewegungsapparates.
Für mich sieht der Kleine fast wie ein Galgo(mix) aus, geh mal davon aus, dass der Kleine ein Endgewicht von 25 - 35 kg erreicht.
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Zwei Mahlzeiten am Tag finde ich für so einen jungen Hund zu wenig. Mindestens 4 sollten es sein.
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Schau ins Telefonbuch und ruf die nächst gelegene Klinik an - die werden Dir sicher eine Auskunft geben können und sind zur Not auch gleich erreichbar.
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Mein Neid ist Dir sicher. Meine drei laufen nicht mal durch Pfützen.
Bambi war bei Teichbesitzern zu Besuch. Der Teich war über und über mit Teichlinsen bedeckt. Sie dachte, es sei auch Rasen und ist reingesprungen und sofort untergegangen. Während ich meine Schuhe von mir gekickt hatte um selbst in den Teich zu springen, tauchte sie jedoch auf, schwamm panisch an Land und seitdem macht sie einen riesen Bogen um Gewässer.
Ich kann gut nachvollziehen, wie sehr Du Dich über und für Deinen Hund freust.
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Meine beiden Mädels tragen auch keine Höschen. Sie halten sich selbst sehr sauber, ich finde sehr selten mal ein Tröpfchen Blut. Ich habe auch Bedenken, dass sich so Bakterien viel zu schnell in den Binden vermehren und durch die Scheide in die Gebärmutter wandern könnten.
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Meine Hunde müssen für gar nichts herhalten.
Sie sind weder Ersatz für Menschen oder Bedürfnisse. Ich schaue in ihre Augen, ich spüre ihre Wärme und freue mich darüber, wenn sie sich an mich drücken, mich müde anzwinkern, freudig bewedeln oder einfach nur zufrieden eingerollt schlafen und so ein friedliches Bild abgeben.
Sie sind, was sie sind: Anhängliche Wesen, die bei uns leben und unser Leben bereichern und Handeln oftmals positiv beeinflussen - aber bestimmt kein Ersatz. Denn das würde sie degradieren und zu einem Instrument machen.
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Also meine Hunde würden flüchten, würde ich in ihnen Kinder(ersatz) sehen. Sie müssten dann auch an den Müll gehen, ihr Spielzeug selbst wegräumen, sich vor dem Futtern die Pfoten waschen und abends zeitig zu Bett gehen.
Ich glaube, meine Hundis sind froh, Hunde bleiben zu dürfen - mit allen Vor- und Nachteilen, die ein Hundeleben so mit sich bringt. Im Gegenteil, ich bin soooooo froh, dass meine Kinder endlich erwachsen und selbständig sind - nee, bloss nicht alles nochmal - nur auf vier Pfoten.
Und im Ernst: Die Frage ist für eine Mutter leicht zu beantworten: Es gibt nichts auf dieser Welt, was vergleichbar mit einer innigen Beziehung Kind - Mutter ist.
Als mein Julchen vor kurzem beinahe überfahren wurde, habe ich einen Tag gezittert. Als Bambi ihre Magendrehung erlitt und beinahe daran gestorben ist, ging es mir tagelang schrecklich. Den Schock, den ich bei dem schweren Motorradunfall meines Sohnes vor 9 Wochen erlitten habe, kann ich bis heute nicht wegstecken.
Ich liebe meine Hunde auch sehr, sie sind neben meinen Kindern mein Ein und Alles. Irgendwann werden sie mich verlassen und ich werde sehr, sehr traurig sein. Aber eines meiner Kinder zu verlieren, würde ich nicht überleben. Und deshalb könnten Hunde für mich niemals Kindersatz sein.
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Wie war das nochmal mit der Vermenschlichung ?
Meine Hunde wurden nie Geschwister für meine Kinder. Sie durften Hund bleiben ;-)