Hallo
meine kleinste Süsse hat heute bereits drei mal erbrochen - Federn ! Nachdem ich den Doseninhalt jetzt mal auseinander gematscht habe, fand ich unzählige weitere Federn bis zu einer länge von 6 cm. Ich bin sowas von sauer. Auf der Hersteller-HP steht, dass man solche Nebenerzeugnisse nicht verwendet. Und ich möchte nun dieses Futter nicht mehr weiter verwenden (zumal bereits zwei Geschmacksrichtungen schon rausgefallen sind, da alle drei erhebliche Blähungen und weichen Stuhl bekamen).
Jetzt suche ich wieder von vorn nach einem, zwei guten Nassfutter im Wechsel.
Nachdem ich mich mal durch verschiedene Hersteller-HPs geklickt habe, weiss ich echt nicht weiter.
Herrmanns z.B. bietet Bio-Futter an, bei dem man angeblich nur 100 gr. pro 10 kg -Körpergewicht braucht (Rohprotein 11%, Rohfett 9,1%, Rohfaser 0,4%, Rohasche 1%). Vergleiche ich diese Angaben jedoch mit meinen zukünftigen Ex-Dosen, ist der Protein- und Fettgehalt bis auf 1 Prozent fast identisch - nur dass ich für meinen Hund 900 gr vom alten füttern musste, damit sie wenigstens ihr Gewicht beibehielt. 200 gr für 20 kg Körpergewicht halte ich für ziemlich wenig. Soviel frisst meine Mittlere morgens zum Frühstück (7,5 kg). Das würde die Grosse niemals mit- noch sattmachen.
Dann Kiening (kein Bio) - der Roh-Proteingehalt liegt durchschnittlich bei 14,4 %, Fett 8 % - Rohasche für meine alte Hündin (15 J.) viel zu hoch (3,4 %). Wird der Hund dann nicht total hippelisch ? Ich müsste das Futter doch mit Nudeln oder Kartoffeln strecken ? Nehm ich Kartoffeln, ist sie nur noch am Pinkeln. Ist das nicht auch das Futter, dass so roh-matschig ist ?
Mac's auch kein BIO - scheinen auch viele hier zu füttern. Die Angaben liegen etwas unter dem Herrmanns (Rohprotein 12,8%, Rohfett 6,4%, Rohfaser 0,5% Rohasche 1,6%). Das fütter ich u.a. meinen Katzen (auch hier habe ich mehrere verschiedene Nassfutter verschiedener Anbieter, die die Samtköppe gut vertragen).
Petnatur (BIO) finde ich zwar gut, aber das auch noch für die Hunde kann ich mir einfach nicht mehr leisten.
Canidae hatte ich mal gefüttert, aber das Futter treibt und Püppy wurde dadurch inkontinent. Es widerstrebt mir auch, ein Futter aus dem Ausland zu beziehen, bei Felidae war das schon ätzend, wenn das Futter wochenlang nicht lieferbar war.
Ich habe das grosse Problem, dass Bambi kein einfacher Pflegling ist und ich deshalb so verunsichert bin, was neues Nassfutter betrifft. Sie gast schnell auf und ist immer noch etwas untergewichtig. Das jetzige Futter hat sie relativ gut vertragen, aber viele Federn im Futter - das geht ja mal gar nicht - genauso wenig wie TroFu in Hinblick auf ihre ehemalige Magendrehung.
Voll Barfen möchte ich nicht. Das Futter sollte auch erschwinglich sein (hab ja drei Wuffs) und nicht mit Getreideflocken, Nudeln oder ähnlichem supplimentiert werden müssen (siehe Bambi).
Ich bitte dringend um Hilfe und Tipps und Erfahrungswerte, bevor ich jetzt was bestelle, was den Kerlchen nicht gut tut.