Beiträge von mollrops

    Ich gebe Dir den Tipp - lass die Finger weg von Rennbahnen.

    Da rennen keine echten Hasen, sondern eine Zugmaschine mit einem "Köder" simuliert für die Sichtjäger das zu jagende Objekt. Mein Windhund war auf der Rennbahn nicht mehr zu halten - wenn die die Maschine schon gehört hat, ist sie ausgetickt. Das ging dann weiter bei Rasenmähern, sich entfernenden Autos, Radfahrern, Skifahrern etc.

    Aber Kaninchen - denen ist sie nie nach *g*.

    Nen Labbi ist leider kein Sichtjäger und die Verletzungsgefahr ist für einen ungeübten Hund auf der Rennbahn viel zu gross. Ok, die Gerade mit dem Auslauf - das wird Dein Hund schon hinkriegen - aber abrufen, wenn es los geht, das macht keiner mit, allein schon wegen der anderen Hunde, die da rumstehen.

    Sollte ich wider erwarten doch noch mal einen jungen Windhund bekommen, wird der niemals die Rennbahn kennen lernen. Mein altes Mädchen war mehrere Jahre dabei und rückblickend betrachtet habe ich ihr trotz Rennlizenz, professionelles An- und Abtraining nichts gutes damit getan.

    Warum bereitest Du das Futter nicht selbst zu ? Lunderland bietet sich da z.B. an - ok, is bissi Arbeit, aber Du hast es selbst in der Hand, was Dein Hund zu fressen bekommt - garantiert ohne synthetische Vitamine und alles tagesfrisch.

    Meine Hunde sehen Klasse aus - ich würde nicht mehr anders füttern wollen. Auch wenn der Preis von ner Dose auf den ersten Blick abschreckend wirkt - ich brauche tägl. nur eine statt zwei von anderen Herstellern - ich spare dadurch tägl. 2,30 Euro. Für 3 Hunde kommen jetzt 120 Euro im Monat an Futterkosten zusammen (incl. Gemüse/Obst, Supplimente/Öle) - finde ich vollkommen ok.

    DIe Antibiotika würde ich bereits zwei Tage VOR der Zahnsteinentfernung geben lassen. Die freigesetzen Bakterien können durch Wunden im Zahnfleisch in den Körper gelangen und sogar die Nieren schädigen. Müssen keine Zähne gezogen werden, reicht i.d.R. eine leichte Sedierung. Ich würde während der Behandlung auch eine Infusion mitlaufen lassen, damit wird das Narkosemittel schneller wieder ausgeschieden und entlastet auch die Nieren.

    Das kühlere Wetter ist auch ideal.

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    Und wo bleiben die Kuschelbilder? =)

    Da waren es noch drei ...

    Grössenunterschied zwischen dem ersten, der gefunden wurde und der Winzling von heut - was gutes Futter ausmacht - alle aus einem Wurf.

    Die sechs nach dem Wiegen. Oben links der Erstgefundene, oben rechts und links die beiden vom nächsten Tag .. und der kleinste ist der heutige Findling. Keine Bange, sie sind mit Silberpflaster vom Tierarzt besprüht, damit ich beim Wiegen den Überblick behalte.

    Der Grubenigel - voller Lehm und mit dickem Füsschen, das er aber schon wieder recht gut belasten kann ... Traumeelgel wirkt Wunder

    Wenn der Dicke so weitermacht, kann ich ihn bald wieder raussetzen. Der nimmt ja schneller zu, als man gucken kann.

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    Zum Glück wohne ich am Stadtrand und nehme meinen Hund nie irgendwo mit hin wo viele Leute und Lärm sind, das ist er durch die Jahrelange Isolation gar nicht gewöhnt und es wäre einfach nur Stress... Dort wo ich mit dem Hund bin braucht man Gummistiefel statt Stöckelschuhn und Windjacke statt Mantel... So einfach...

    Welche jahrelange Isolation ? Bei Deinen Eltern und Dir ?

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    Fanta kommt aus einer sehr schlechten Haltung, hatte kaum Auslauf und bekam keinerlei Liebe. Sie wurde geschlagen und sehr schlecht behandelt. Genauso hatte sie schreckliches Übergewicht und andere kleine Probleme. Sie kannte keine Grundgehorsam, sondern nur Angst. Sie tat alles aus Angst. Nicht weil sie das gute Gefühl kannte für etwas belohnt zu werden.

    Huch, ein Schelm der falsches denkt - Fanta lebte doch mit ihrer Schwester, Dir und Deinen Eltern bis Februar gemeinsam in einem grossen Haus ... Soso, schlechte Haltung, Schläge, keine Liebe ... fett ist sie demnach in Deinem Elternhaus geworden.

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    Ich habe Fanta zu mir genommen, im Februar 2009, da war sie 7,5 Jahre alt. Sie lebte vorher bei meinen Eltern, mit ihrer Halbschwester. Leider verstanden sich diese ab Herbst 2008 nicht mehr, so dass man sie räumlich trennen musste. Wir versuchten damals auf diversen Wegen ein neues Zuhause für eine der beiden zu finden. Leider hatten wir immer das Gefühl, dass wir nicht auf Liebhaber der Rasse treffen, sondern auf Menschen die sich durch ihre Hunde profilieren. Deshalb hat keine der beiden ein neues Zuhause gefunden. Also gab es nur noch zwei Optionen: Tierheim oder ich nehm eine mit. Inez (Halbschwester von meiner Fanta) hat leider ein Aggressionspotenzial gegenüber anderen Hunden, das ich nicht einschätzen konnte, also habe ich Fanta mitgenommen. Ich habe den Hund gemocht, ich fand es nie anstrengend. Aber bei meinen Eltern hatten wir ein großes Haus, einen großen Garten. nun lebe ich auf 70qm, mit Hund, Kind und Freund. Es ist eng, es ist stressig.

    Fanta ist ein lieber Hund, hat aber leider durch die inkonsequente Lebensweise bei meinen Eltern einige Macken davon getragen.