Zitat
Ich habe jetzt den 4. Boxer, vom Züchter, habe nie vor zu züchten, trotzdem lasse ich alle vorgesehenen Untersuchungen machen
und diese Daten gehen auch an das Zuchtbuchamt.
Vor 35 Jahren wurde unser Hund auch geröngt und die Daten gingen an den Boxerclub - und trotzdem ist die HD bei den Boxern bis heute noch weit verbreitet.
Zitat
ich glaube kaum, dass jemand sich die mühe macht, diese röntgenfotos etc. von einer offiziellen und sachkundigen stelle auszuwerten. denn viele tierärzte haben nicht die möglichkeit eine richtige auswertung zu machen.
einen rüden/hündin aus der zucht zu nehmen, hat den nachteil, dass der züchter eben nicht mehr weiterzüchten darf.
die vermehrer züchten mit den kranken aber dennoch weiter.
die meisten dieser vermehrer/ups/bauernhof würfe landen dann im tierheim.
Die Untersuchung sollte man schon von einem Facharzt machen lassen, der darauf spezialisiert ist - da ist das abschliessende Gespräch über den Zustand der Hüfte im Preis inbegriffen - so war es jedenfalls bei uns. Meine Tierärztin hat uns überwiesen, sie macht diese Aufnahmen nicht selbst.
Was heisst, der Züchter DARF nicht mehr mit dem kranken Hund züchten ? Er sollte doch so viel Verantwortung haben, ihn nicht mehr in der Zucht einsetzen zu WOLLEN.
Zitat
In der Praxis ist es ein Nachteil für dich, wenn du das Risiko einen Hund aus der Zucht zu nehmen, den du ohne Untersuchung noch verwenden könntest. Für die Rasse ist es ein Vorteil. Dazu braucht es aber Verantwortungsbewusstsein.
Aber das genau setze ich doch voraus, wenn ich einen Hund beim Züchter hole. Schliesslich wirbt er doch damit und ich zahle doch auch den angemessenen Preis, in dem die Kosten für ärztliche Untersuchungen der Eltern beinhaltet sind.
Zitat
Und wenn ich auf die Hundeplätze schaue, dann laufen die Rassehunde dort meist untersucht, die Mischlinge meist nicht. Scheint aber kein Problem zu sein, wenn Mischlinge sich die Knochen kaputt machen... 
Wenn ich mir unseren Hundeplatz anschaue, ist der Grossteil der Mischlinge auch vorab untersucht worden, ob sie für den Leistungssport gesundheitlich fit genug sind. Incl. HD und Co. Ich schicke doch keinen Hund z.B. auf die Rennbahn, ohne nicht vorher das Herz schallen zu lassen. Ich verweigere doch dem anderen Familienhund nicht diese Untersuchung, weil ich mit ihm keinen Sport machen möchte und er ein Mischling ist.
Zitat
Und wenn man so ihn Foren liest und sich mit den Leuten draußen unterhält, dann sind die Mischlingseltern immer gesund, nur untersucht sind sie nicht...
Wenn ich in diesem Forum die letzten Einträge lese, habe ich das Gefühl, dass es gar nicht vorrangig um die Gesundheit des eigenen Hundes geht, sondern nur um die Rückmeldung an den Züchter. Das wäre für mich zumindest zweitrangig, es geht doch in erster Linie um den eigenen Hund und dessen Gesundheit. Mein Hund wird seine Gene nie vererben, trotzdem ist sie geröngt, geschallt worden - und das, ohne Mitglied in einem Verein zu sein.
Und ich glaube nicht, dass ich eine der wenigen bin, die keine Unterschiede zwischen Rassehund und MIschling macht, was regelmässige Vorsorgeuntersuchungen Skelettapparat und Organe betrifft.
Mich ärgert es eben schon ein bisschen, dass hier Hundehalter mit Mischlingen so hingestellt werden, als hätten sie an der Gesundheit ihrer Hunde nicht das gleiche Interesse wie Rassehundebesitzer. Dem ist nämlich nicht so - zumindest was mich betrifft.