Beiträge von mollrops

    Wir hatten gestern einen grossen Feiertag - meine alte Lady feierte ihren 17ten Geburtstag. Und wenn es ihr weiterhin so gut geht, schaffen wir bestimmt auch das Weihnachtsfest.

    Es wurde viel gekuschelt, sie hat ein neues Geschirr bekommen, leider passt es nicht (kann sie ja nicht zur Anprobe mitnehmen). Morgen tausch ich es um und sie bekommt eins in einer Nr. kleiner.

    Bilder von eben


    Ich liebe diesen Blick ..


    Ich finde, sie ist trotz ihres hohen Alters immer noch wunderschön.

    Mein altes Mädchen - dort, wo sie am liebsten ist - in Frauchens Bett.

    Mein Whippetmädchen hätte sich in jüngeren Zeiten bei Gefahr des Frauchens sofort im Schritt des Angreifers verbissen *g*. Jetzt isse ja blind und würde die Stelle sicher nimmer sicher treffen.

    Jule würde zumindest bellen und den "Angreifer" ausschalten, weil dieser einen Lachkrampf bekäme.

    Und Bambi - die hat zuhause schon einen Freund meines Sohnes angegangen, als der mit meinem Sohn spät zu uns nach Hause mitkam und während ich auf der Couch schlief, ins Wohnzimmer stolperte.

    Zitat

    :roll:

    noch so ein qualitativ guter beitrag von dir!
    zucht bringt kein erhöhtes krankheitsrisiko mit sich, selektion ob nun züchterisch oder natürlich findet überall statt, krankheiten verfestigen sich ebenso in der zucht wie in der natur.

    die einschränkung des genpools, ebenso wie inzucht (wird ja oft genannt) ist ebenso kein kriterium für krankheiten!!!

    wenn das so wäre, dann wären geparden ausgestorben, da nach der letzten eiszeit nur einzelne individuen überlebt hatten und alle heutigen geparden von diesen abstammen, alle geparden sind verwandt, der inzuchtfaktor fast 100%! aber: an diesem gemessen zählen geparden zu gesunden und leistungsfähigen tieren! der inzuchtfaktor äußert sich durch manifestierte defekte innerhalb der population, wie zu kleine kiefer, zu viele zähne, überbiss, verknöcherungen am schwanz usw. aber nicht durch schwerwiegende krnakheiten, da solche individuen wie schon oft gesagt wurde in der natur nicht überleben! defekte aber die keine große beeinträchtigung haben manifestieren sich.

    Aha. Komisch, Studien sagen da ganz was anderes: http://www.gepardenland.de/genetik6_r.htm

    Zitat

    Hi,
    vielleicht wird dich als Windhundfreund diese sehr informative Abhandlung über Gendefekte und Inzucht interessieren.
    http://www.arbeitskreis-azawakh.com

    Übrigens halte ich die Autorin für überaus kompetent....und als Züchterin und TÄ sollte sie eigentlich wissen , wovon sie spricht ;)

    Das ist sie wahrlich - denn ich kenne sie und ihre Zucht seit über 20 Jahren und schätze ihr Engagement sehr.

    Zitat

    Weil den Genpool zu gering ist und diese Hunde alle auszuschließen.
    Würde man das tun, wären die Folgen schlimmer.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn der Genpool also zu gering ist, um nur mit gesunden Tieren zu züchten, müsste man dann die ganze Rassezucht nicht doch in Frage stellen ? Gerade in HInblick darauf, dass man schon auf auffällige Tiere zurück greifen muss ? Denn das bei solchen Verpaarungen auch Welpen mit höheren Erkrankungsgraden fallen und gesundheitlich leiden müssen, ist doch vorprogrammiert ? Sie werden in der folgenden Konsequenz zur Zucht zwar nicht weiter verwendet - aber müssen doch mit den Einschränkungen, die durch solche Verpaarungen in Kauf genommen werden, leben.

    Meine ehemalige Tierärztin züchtet wunderschöne Azawakh's, deren Genpool auch sehr, sehr klein ist. Sie fliegt regelmässig in deren Ursprungsland importiert Hunde von dort. Wen es interessiert, kann sich ja mal ihre HP anschauen.