Beiträge von mollrops

    Das Siegener Tierheim hatte eine Zeit lang die zu vermittelnden Hunde ausschliesslich vegan ernährt. Ich war eben nochmal auf der Seite - machen sie wohl nicht mehr, nachdem Jürgen Foss dort nicht mehr tätig ist. Habe aber ein Interview von damals mit ihm gefunden: http://www.canis.info/interviews/thsiegenvegetarisch.htm

    Ich ernähre mich vegetarisch - meine Hunde bekommen neben Gemüse, Kräuter und Obst natürlich auch ihr Fleisch.

    Meine verstorbene Hündin hat mal im Urlaub ein Kind mitgeschleppt. Meine Jungs, damals noch klein, waren auf einem kleinen Spielplatz oben auf der Alm. Mala war mit dabei, während wir 100 m entfernt vor der Almhütte sassen. Als die Buben nicht mehr spielen wollten, sind sie zurück. Es war noch ein Mädchen auf dem Spielplatz, die wohl noch schaukeln wollte. Aber mein Hund war da anderer Meinung, nahm den Annorrak von dem Mädel ins Maul und zog (natürlich unter Protest) das Mädel in Richtung Almhütte.

    Ärger gabs deswegen mit den Eltern nicht, die Jacke war auch nicht beschädigt, das Mädel auch nicht verschreckt. Aber Mala mochte das nie. Bei ihr mussten die Kiddis immer alle beisammen sein.

    Sie hat auch auf andere aufgepasst - meine Schwägerin musste unbedingt mit ihren Flippflopps über eine Weide - sehr zum Ärger mehrerer Jungkühe - die natürlich Gas gaben und hinter meiner schreienden Schwägerin herliefen. Mala spurtete plötzlich los und trieb die Kühe weg - ohne sie hätte Madame schlecht ausgesehen *g*.

    Sie war so ein toller Hund. Schäferhund halt ;-)

    Zitat


    Doch ein kranker Hund! Selbst erlebt beim Schäferhund eines Bekannten. Ich will gar nicht ins Detail gehn, aber aus einem Lämmchen wurde von einer Sekunde auf die andere eine Bestie, auf Grund eines Hirntumors!
    Deswegen bringen Spekulationen leider gar nichts.

    Auch bei einem Hirntumor gibt es bereits Vorzeichen, dass mit dem Hund etwas nicht stimmt. Von einer Sekunde auf die Andere wird ein erkrankter Hund nicht zur "Bestie".

    Hm. Wenn ich mit den Hunden rausgehe, lösen sie sich immer (also Pipi). Deshalb finde ich es auch ziemlich ungewöhnlich, dass Dein Hund manchmal gar nichts macht. Ok, auch hier kommt es mal vor, dass morgens kein Häufchen gemacht wird, obwohl ich bis zu 1 h mit der Grossen laufe. Da bekomme ich dann auch schon die Krise, weil ich ja anschliessend ins Büro muss und den ganzen Vormittag an meinen Hund zuhause denke. Kommt aber sehr selten vor. Ich barfe zwar nicht, aber meine Hunde bekommen ihre Nahrung auch von mir zusammen gestellt. Sie trinken zwar auch weniger als zu den Zeiten, wo es Dosennahrung gab, aber sie pinkeln regelmässig bei jedem Gassigang.

    Ich würde auf alle Fälle darauf achten, dass der Hund mehr Flüssigkeit aufnimmt und wohl auch mal den Urin kontrollieren lassen.

    Ist doch eigentlich klar, dass der Vogel vor Panik überall dagegen fliegt. Man gewöhnt neue Tiere erst mal ein ! Sie sollten erst mal ein Tage in Ruhe gelassen werden und dann erst Alleinflug im Zimmer bekommen.

    Wenn das Tier jetzt schon überall dagegen geflogen ist, würde ich ihn in einen abgedunkelten Raum vollkommen in Ruhe in einem Käfig sitzen lassen, nicht dass er sich noch eine ernsthafte Kopfverletzung zuzieht !.

    Und bei jedem Neuzugang hält man erst einmal eine Quarantänezeit ein. Sehr leichtsinnig, wie Du mit Deinen Altvögeln und dem Neuzugang umgehst.

    Ich war 6 Monate auf Krücken unterwegs und habe keinen Stachler benötigt. Ich bin einfach jedes Mal stehen geblieben, sobald sich die Leine spannte. Sie hat es sehr schnell gerafft und selbst heute ohne Krücken zieht sie überhaupt nicht mehr an der Leine. Das halbe Jahr incl. Gehbehinderung hat das Miteinander sehr positiv beeinflusst.

    Daher MEINE Meinung: Stachler gehören nicht an einen Hundehals.